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Topinambur-Suppe mit Mandelcrème (vegan, glutenfrei, sojafrei)

Heute wurde wieder gekocht, denn letztes Wochenende, als ich meine Schwester besucht und mit ihr Brot gebacken habe (siehe hier), hatte ich außer der Brote noch weitere Köstlichkeiten im Gepäck und zwar mehrere Hände voll Topinambur-Knollen. Dazu sei gesagt, und darum beneide ich meine Schwester wirklich sehr, sie hat einfach „mir-nichts dir-nichts“ vor einigen Jahren einen kleinen Acker gepachtet und seitdem wachsen dort unglaublich viele, gesunde, unbehandelte und mit Liebe gehegte und gepflegte Gemüse- und Obstsorten. Eine unglaubliche Vielfalt, zu Ernten über das gesamte Jahr. So kommen wir immer wieder in den Genuss, aber eben leider nur wenn wir uns sehen. Denn einfach zum hinfahren und „heimlich stibitzen“, dazu ist der Weg viel zu weit. Bei diesen Zeilen sehe ich mich gerade in der Juni-Sonne zwischen den Erdbeer-Pflanzen liegen und immer wieder rechts und links zu naschen… ein Traum…           Aber ganz ehrlich, mit viel Arbeit ist das Projekt Acker auch verbunden, so einfach nebenher…

Topinambur-Suppe mit Mandelcrème (vegan, glutenfrei, sojafrei)

Mit dem Topinambur handelt es sich aber um ein klassisches Herbst-/ Wintergemüse. Die Erntezeit liegt zwischen Oktober bis Mai. Wenn man über ihn liest, findet man, dass er oft auch als Erdartischocke oder Erdbirne bezeichnet wird. Ursprünglich ist der Topinambur in Nordamerika beheimatet. Die Knolle erinnert an eine Kartoffel, im Gegensatz zu ihr hat er aber den besonderen Vorteil, dass er den leicht verträgliche Ballaststoff Inulin anstelle von Stärke enthält und daher zum idealen Kartoffelersatz für Diabetiker wird. Zusätzlich sind eine Vielzahl an Vitalstoffen in dieser Gemüsesorte enthalten. Geschmacklich bringt er eine süße, nussige Note mit. Die Topinamburknolle kann roh im Salat, gekocht wie zum Beispiel hier in einer Suppe, oder zu Gemüsechips verarbeitet werden.

Ich habe mich heute für eine einfache Zubereitung einer Topinambur-Suppe entschieden, die ich nun vorstellen werde:

Topinambur-Suppe mit Mandelcrème (vegan, glutenfrei, sojafrei)Zutaten für 2 Personen:

  • 350g Topinambur (geschält ca. 300g)
  • 1/2 Zwiebel
  • etwas Olivenöl
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 knapper TL Curry-Madras
  • 1 TL Zitronensaft

Für die Dekoration:

  • 2 TL Mandelmus
  • geröstete Pinienkerne
  • etwas geraspelte Rote Bete (kann auch durch Karotte o.ä. ersetzt werden)

Die Zubereitung ist simpel: Die Knollen werden geschält und in kleine Stücke geschnitten. Die Zwiebel grob gehackt und in etwas Olivenöl angedünstet. Dann das Curry-Pulver und den gehackten Topinambur dazugeben und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Für ca. 20-25 min. gar köcheln lassen. Zum Schluß noch etwas Zitronensaft dazu geben, dann in einem Mixer zu einer feinen Suppe pürieren. Ggf. noch etwas mit Salz und Pfeffer abschmecken sollte es nicht ausreichend Würze haben.

Nach dem Befüllen der Suppenschälchen noch mit je einem TL Mandelmus dekorieren und die gerösteten Pinienkerne sowie die geraspelte Rote Bete darüber verteilen.

Ich wünsche mit diesem Rezept einen guten Appetit!

Topinambur-Suppe mit Mandelcrème (vegan, glutenfrei, sojafrei)

 Was es jahreszeitlich passend gerade noch hier gibt:

Rotes Hokkaidokürbis-Cocos-Curry (vegan, glutenfrei)

Es ist ja schon lange kein Geheimnis mehr, insbesondere läßt es sich nicht verbergen (dazu gäbe es by the way auch absolut keinen Grund), dass ich nicht nur eine Gewisse Vorliebe für Kürbisse habe, wie man schon an einigen Rezepten hier erkennen kann, sondern auch eine Vorliebe für die warmen Curry-Gerichte, insbesondere wenn sie mit Cocosmilch und Reis eine asiatische/thailändische Note bekommen. Wenn dann dem Gericht, der Zunge, dem Gaumen noch eine milde bis kräftige Schärfe durch die Chili beiwohnt, der Geruch in der Nase und das Herbe der Ingwerwurzel zusammen mit dem milden Zug des Lemongras´  im Mund zu einem vollen Geschmackserlebnis wird, bin ich glückselig. Das kann also echt einfach sein ;-)

Rotes Hokkaidokürbis-Cocoscurry (vegan, glutenfrei)

Das wunderbare an diesen Gerichten ist eben auch, dass sie ganz spontan entstehen können. Einige Grundzutaten vorausgesetzt, lassen sie sich durch viele weitere Lieblingszutaten jeder Köchin/jedes Koches unter uns ergänzen. So kommt auch bei mir selten das gleiche Gericht mehrmals auf den Tisch, irgendeine Abwandlung gibt es immer. Und da scheinbar auch ihr diese Form von Gerichten sehr mögt, habe ich letztens mein „Rotes Süßkartoffel-Kichererbsencurry mit roten Linsen und frischem Spinat“, eines der häufigsten aufgerufenen Rezepte hier auf meinem Blog, beim Food Blog Award eingereicht. Einfach so. Ganz spontan. Unter der Kategorie „Bestes veganes Rezept“. Durch eure vielen Aufrufe habt ihr es ja schon bei mir auf dem Blog zu diesem gemacht. Und nun ist dieses Gericht von einer hochdekorierten Jury unter die Top Five gewählt worden, das ist eine unglaublich schöne Anerkennung! In Vorfreude auf ein großartiges Event welches mit der ausstehenden finalen Entscheidung verbunden ist, ist nun dieses Gericht entstanden:

Zutaten für 3-4 Personen:Rotes Hokkaidokürbis-Cocoscurry (vegan, glutenfrei)

  • 2 Becher Jasminreis (ca. 200g)
  • 1/2 Hokkaidokürbis (ca. 700g mit Kernen gewogen)
  • 1/2 Zwiebel
  • 200g frischer Spinat
  • 1-2 TL Cocosöl
  • Ingwer (Walnußgroß)
  • 1 Lemongras
  • 3 TL rotes Curry (z.B. Alnatura)
  • 2-3 Prise Rohrohrzucker
  • 1 Dose Cocosmilch
  • Pilze, frisch oder wie hier getrocknet
  • 1 Ur-Möhre
  • 1 Lauchzwiebel
  • frische rote Chili

Für die Zubereitung den Reis nach Anleitung aufsetzen oder im Reiskochtopf garen. Den Hokkaidokürbis waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Den frischen Spinat waschen und in 1 TL Cocosöl vorsichtig in einer Pfanne andünsten, diesen dann auf einen separaten Teller geben und bis zum Anrichten zur Seite stellen. Eine halbe Zwiebel nun fein würfeln und zusammen mit dem geriebenen oder gehackten Ingwer, 1/2 TL Cocosöl und etwas frischer Chili glasig anbraten, dann das rote Curry dazu geben und den gewürfelten Hokkaido-Kürbis darunterrühren und ebenfalls anbraten. Einige Prisen Rohrohrucker kitzeln zusätzliche Aromen frei und geben eine karamellige Note. Nun alles mit der Cocosmilch ablöschen, die Pilze und den grob geschnittenen und etwas angeklopften Lemongrashalm hinzugeben (dieser wird vor dem Servieren wieder entfernt) und mindestens 15 Minuten köcheln lassen. Die Ur-Möhre (hier durch den Mann im Hause in „grobe Julienne“ geschnitten ;-)), und die Lauchzwiebel aufgrund der kürzeren Garzeit erst zu einem späteren Zeitpunkt hinzugeben. Am besten zwischendurch schon den ein oder anderen Löffel versuchen – ist ja nur zur Bestimmung des Garpunktes ;-)

Rotes Hokkaidokürbis-Cocoscurry (vegan, glutenfrei)

Angerichtet wird der Reis und der Spinat mit viel Hokkaidokürbis-Cocos-Curry. Einige Frühlingszwiebel- und Chiliringe habe ich mir zur finalen Abschlußdekoration der Teller aufbewart. Am Liebsten wieder dazu ein feiner Jasmintee aus meiner Gusseisernen Teekanne.

Einen guten Appetit an Alle und viel Spaß und Freude beim Nachkochen!

Wer möchte darf mir seine Lieblings-Curry-Gerichte/ Variati-onen sehr gerne mal nennen, ich bin sehr gespannt was bei Euch so auf den Tisch kommt!

Alles Liebe, Franziska

Und hier noch ein paar herbstliche Kürbis- und Curry-Ideen von mir:

Kürbisravioli mit Walnussfüllung und Orangen-Chilisauce

Wie könnte ich derzeit ohne?! Ohne Kürbis natürlich! Meine aktuell ganz große Liebe, natürlich nur „verzehrbare“ Liebe, hmmm, nun ist das auch schon wieder eindeutig zweideutig, ach ihr wisst schon welche ich meine! Und an dem leuchtenden Signal-Orange kann ich auch einfach nicht vorbeisehen…und dann wohne ich auch noch quasi neben der Weltgrößten Kürbisausstellung…, ich habe ein „schweres“ Los. Aber es hilft ja ungemein, sich einfach leckere, nein sehr leckere Kürbisgerichte auszudenken! Und genau das habe ich heute wieder getan: Es sollte Kürbisravioli geben, welche ich mit Kürbissaft (Entsafter) orange gefärbt habe und mit dem Kürbisfleisch, gehackten Walnüssen und anderen feinen Zutaten gefüllt habe; dazu habe ich eine Orangen-Chili-Sauce kreiert und mit gehackten Walnüssen und Kürbiskernen garniert. Das war grandios. Ausnahmslos. Vegan. Have a Try:

Kürbisravioli mit Walnussfüllung und Orangen-Chili-Sauce (vegan)

Zutaten (ergibt ca. 28-30 Ravioli, gut für 2-3 Personen):

Kürbisravioli mit Walnussfüllung und Orangen-Chili-Sauce (vegan)

  • 350g Hokkaido-Kürbis (entsaften, Saft und Fleisch getrennt aufbewahren)
  •  -> davon 120 ml Kürbissaft/Flüssigkeit verwenden
  • 200g Dinkelmehl
  • 1 TL Sojamehl
  • 1/2 TL Salz

Für die Füllung:

Kürbisravioli mit Walnussfüllung und Orangen-Chili-Sauce (vegan)

  • 100g Kürbisfleisch (vom Entsafter)
  • 1/2 Zwiebel
  • 100g Walnüsse
  • 1-2 EL Walnußöl
  • Salz, Pfeffer, gemahlene Chili (wenig), geriebene Muskatnuss

Für die Sauce:

  • 1-2 Orangen (je nach Größe und Saftergiebigkeit)
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • etwas frische Chili
  • Zur Dekoration: frische Chili, Walnüsse und Kürbiskerne gehackt

So, dann werden wir jetzt wieder die Ärmel hochkrempeln und loslegen. Ich verwende in diesem Rezept das ein oder andere Küchengerät, jedoch ist dieses Rezept auch durchaus „nachkochbar“  wenn man keines davon besitzt. Ich werde zum Ende dazu noch meine Ideen niederschreiben.

Kürbisravioli mit Walnussfüllung und Orangen-Chili-Sauce (vegan)

Also fangen wir mit dem Nudelteig an, der gerne auch schon einige Zeit, zum Beispiel am Vorabend zubereitet werden kann damit er im Kühlschrank noch ruhen kann. Dazu habe ich ca. 350g Hokkaidokürbis in meinem Entsafter entsaftet. Das Fruchtfleisch wird zur Seite gestellt für später, und der Saft, er war etwas cremig und nicht ganz flüssig, mit dem Sojamehl verrührt. In der Küchenmaschine dann das Dinkelmehl mit dem Kürbissaft/Sojamehl und dem Salz zu einem Nudelteig verarbeiten. Dadurch erhält dieser eine schöne gelb/orangene Farbe.

Nach dem Ruhevorgang des Teiges diesen nun mit Hilfe Kürbisravioli mit Walnussfüllung und Orangen-Chili-Sauce (vegan)der Nudelmaschine zu einem feinen „Nudelstreifen“ ausrollen; dabei immer wieder Vor-und Rückseite gut bemehlen damit er nicht an der Unterlage und an der Nudelmaschine kleben bleibt. Im Weiteren Schritt mit einer Ravioliform Kreise ausstechen und diese mit der Füllung befüllen.

Für die Füllung werden das trockene Kürbisfleisch zusammen mit einer fein gehackten halben Zwiebel und ebenso fein gehackten Walnüssen vermischt. Dazu macht sich sehr gut ein Walnußöl (1-2 EL, je nachdem wie trocken oder nass die Füllung ist), etwas Salz, Pfeffer, etwas Chili und geriebene Muskatnuss. Einfach abschmecken.

Ich gebe zu, dieser Produktionsschritt, also der der einzelnen Ravioli benötigt schon etwas Zeit, aber das Ergebnis zählt! Und seien wir ehrlich: hätte ich nicht so oft am Teig genascht, hätte ich auch noch ein paar mehr davon machen „dürfen“ ;-). Bis zum Kochen bitte die gemachten Ravioli wieder unbedingt auf eine leicht bemehlte Unterlage legen, damit sie auch hier nicht ankleben; denn nichts wäre ärgerlicher als das (-> hier spricht die bittere Erfahrung, ja, ich habe schön öfters Nudeln selbst gemacht).

Kürbisravioli mit Walnussfüllung und Orangen-Chili-Sauce (vegan)

Nun empfehle ich die Sauce vor dem Nudelkochen zuzubereiten damit diese nachher noch heiß auf den Tisch kommen! Die Sauce ist diesesmal keine typische Pasta-Sauce, denn sie wird nicht gekocht: Einfach 1-2 Orangen (je nach Größe und zubereiteter Pastamenge) in einem Mixer (ohne Schale) mit einem kleinen Stückchen Chilischote, einer Prise Salz, Pfeffer und Muskatnuss verquirlen – Fertig.

Die Ravioli nun in einem Topf mit gesalzenem (leicht köchelndem) Wasser für nur einige Minuten gar ziehen lassen, herausnehmen und am Besten auch gleich auf die Teller geben, Sauce darüber verteilen und noch mit den gehackten Chilispähnen, den gehackten Walnüssen und den Kürbiskernen garnieren. Guten Appetit!

Kürbisravioli mit Walnussfüllung und Orangen-Chili-Sauce (vegan)

Meine Variante ohne „fancy Küchengeräte“:

  1. Kein Entsafter: die Flüssigkeit für den Teig durch Wasser ersetzen, alternativ andere Fruchtsäfte (Karotte etc.) verwenden. Das Fruchtfleisch für die Füllung kann man auch mit Hilfe einer Reibe erhalten.
  2. Keine Nudelmaschine: Das Wellholz/Nudelholz nehmen
  3. Keine Ravioli-Ausstecher: Mit einem umgestülpten Glas Nudelteig-Kreise ausstechen, diese bis zur Hälfte befühlen, zuklappen und mit einer Gabel die Enden des Halbmondes andrücken.

Viel Spaß beim Nachkochen!

Eure Franziska

Hier noch ein paar weitere Pasta-Ideen aus unserem Silvester-Menü 2013/2014 (allerdings schon etwas ältere Aufnahmen ;-))

Kürbis-Risotto mit Balsamico und Kürbiskernen (vegan, glutenfrei)

Ihr Lieben,

nach so viel leckerer selbstgemachter Schokolade möchte ich euch nun heute ein erstes „Herbstgericht“ von mir vorstellen, nämlich ein Kürbisrisotto mit Balsamico und Kürbiskernen:

Hokkaidokürbis-Risotto mit Balsamico (vegan, glutenfrei)

Dieses Gericht wird schon seit vielen Jahren in meiner Küche immer wieder liebend gekocht. Das wunderschöne am Herbst ist ja, dass er wieder neue und reife Gemüse- und Obstsorten für uns bereithält – so freue ich mich jedes Jahr aufs neue insbesondere auf die Kürbiszeit und den vielen leckeren Gerichten die man damit zubereiten kann! Hokkaidokürbis-Risotto mit Balsamico (vegan, glutenfrei)

Zutaten für 4 Personen:

  • 400g Hokaidokürbis
  • 200g Arborio Risotto Reis (Demeter)
  • 800ml Gemüsebrühe
  • 2EL weissen Balsamico-Essig
  • 1 EL Olivenöl
  • Créma di Baslamico
  • Kürbiskerne

Für die Zubereitung den Kürbis aussen gut waschen, denn die Schale darf beim Hokaidokürbis ja dranbleiben ;-). Dann die Kürbiskerne innen entfernen und den Kürbis fein würfeln, je feiner umso besser, schöner – ja, das Auge isst ja auch mit! Ist das geschafft, geht alles weitere fast von ganz alleine: In einem Topf das Olivenöl kurz erhitzen, den Risottoreis darin 1-2 Minuten schwenken, dann mit etwas Gemüsebrühe ablöschen. Unter fleißigem Rühren und unter leichtem köcheln den Reis garen lassen. Dabei immer wieder von der Gemüsebrühe hinzugeben. Nach etwa 10 Minuten die Hokaidowürfel hinzugeben und weitere mindestens 10-15 Minuten unter Rühren köcheln lassen. Die Zeitdauer nun ist davon abhängig wie groß die Hokaidowürfel sind, einfach probieren bis Reis und Kürbis „al dente“ ist. Zum Schluß noch für eine schöne Säure-Note den weißen Balsamicoessig (2 EL) unterrühren. Ob das Gericht noch Salz und Pfeffer benötigt, hängt von der Stärke jeweiligen Gemüsebrühe ab, also ausprobieren. Bei mir ist ein Nachwürzen nicht erforderlich.

Hokkaidokürbis-Risotto mit Balsamico (vegan, glutenfrei)

Nun darf angerichtet werden! Dabei nicht zu sparsam mit der Créma di Balsamico sein, denn diese gibt dem Gericht in Kombination die besondere Note! Mit Kürbiskernen oder anderen Nüssen/Kernen dekorieren.

Laßt es euch schmecken!

Was sind eure Lieblings-Herbst, insbesondere Lieblings-Kürbisgerichte?

Habt eine tolle Zeit!

Eure Franziska

Edamame – ein leckeres „Snackwunder“ in Grün

Hallo ihr Lieben,

brrrrrr…. kalt – heiß – naß – trocken,… – geht es euch auch so? Irgendwie ist diese Jahreszeit gerade schwierig: morgens geht man aus dem Haus, schon mit den bereits wieder salonfähig gemachten Stiefeln, Daunenweste über einem Strickjäckchen und natürlich einem schönen Halstuch oder Schal, und nach wenigen Stunden scheint so schön warm und intensiv wieder die Sonne, dass man sich ein leichtes Oberteil mit einem luftigen Rock wünscht, dazu die Sonnenbrille und ein leckeres Eis…. Und nun doch ein „aber“: Denn die nächste große Wolke sieht man schon, dazu eine herannahende Windböe und schnell sehnt man sich wieder in seine warme Kleidung, seine Lieblingskuscheldecke und auf das gemütliche Sofa. Dann schaue ich auch gerne draußen dem vor sich hin plätschernden Regen zu. So , genau so ist es mir in den letzten Tagen so oft ergangen. Und weil genau in diesen Stimmungen der Wunsch nach warmen Mahlzeiten und Snacks in mir aufsteigt, wie zuletzt auch bei meinen Pimentos de Padrón, habe ich heute für euch einen weiteren Lieblingssnack vorbereitet, der ebenfalls einfach und schnell zubereitet ist, nämlich die Edamame:

Edamame

Edamame ist die japanische Sojabohne. Das sind junge, zarte Sojabohnen, die einfach in etwas Salzwasser  oder im  Wasserdampf  gegart  werden, danach mit grobem Meersalz bestreut und
Edamamedirekt als gesunde Knabberei für zwischendurch genossen werden können.

Edamame isst man ohne Schale, d.h. man isst nur die kleinen und zarten Sojabohnenfrüchte die sich innendrin befinden, und die man direkt aus der Schale in den Mund drücken kann (die Hülse nicht mitessen!). Das schmeckt köstlich und mit ihrem hohen Eiweissgehalt liefert die Sojabohne auch noch ideale Nährstoffe, denn 100g enthalten nur 125 kcal, wenig Fett und viel gesundes Eiweiß (knapp 11g/100g); dazu sind sie reich an Folsäure, Calcium, Magnesium und Eisen sowie essentiellen Aminosäuren. Also ein perfekter Snack ganz ohne Reue!

Ihr könnt sie in jedem gutsortierten Asialaden beziehen, da sind sie meist tiefgefroren erhältlich. Dies hat den Vorteil dass man sich immer nach Lust und Laune genau die passende Menge zubereiten kann.

Die Zubereitung:

Die tiefgefrorenen Edamame werden direkt, ohne vorher aufgetaut zu werden, entweder im Wasserdampf gegart, ca. für 5-8 Minuten, kommt auch immer auf die Menge an die Zubereitet wird, oder wer keinen Garaufsatz hat, kann sie ganz einfach in leicht kochendem Wasser für einige Minuten mitkochen lassen. Dann das Wasser abgießen und nun das grobe Meersalz darüber streuen. Dazu eine große Kanne frisch aufgebrühten Jasmin-Tee, mmhhhh, lecker!

Edamame

 Wenn man einmal damit angefangen hat, ist es wie bei so vielem: man möchte dass die Schale nie leer wird!

Was sind eure „gesunden“ Lieblingssnacks? Ich möchte gerne neue kennenlernen, denn ich befürchte, dass das Wetter in dieser Jahreszeit noch des öfteren mich zu einem Snack auf dem Sofa einladen wird…;-)

In diesem Sinne: Snack´t gut!

Herbstliche Grüße, eure Franziska

„Olé: Pimientos de Padrón“

Ihr Lieben!

– Und: Herzlich Willkommen liebes und hoffentlich noch nicht allzu herbstliches Wochenende!!!

Obwohl, naja, was soll ich sagen, ich habe gestern den Herd wieder angemacht und gebrutzelt, weil es so frisch und ungemütlich draußen war. Und ein bisschen habe ich mir dabei ein spanisches Flair, einen Hauch von Tapas und „Olé“ nach Hause geholt – nämlich mit „Pimientos de Padrón“. Ein einfaches, schnelles Gericht, schnell zubereitet ob einfach so zum Naschen oder als Beilage.

Pimientos de Padrón

 Zutaten:

  • Pimientos, soviel ihr wollt (hier 200g)Pimientos de Padrón
  • Olivenöl
  • grobes Meersalz
  • Knoblauch
  • eine Prise Zucker

Für die Zubereitung in einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die gewaschenen Pimientos hineingeben. Bei mittlerer Hitze und unter gelegentlichem Umrühren anbraten lassen. Kurz vor Ende die in feine Scheiben geschnittene(n) Knoblauchzehe(n) dazugeben, eine Prise Zucker darüberrieseln lassen und weiter anbraten und leicht an-karamellisieren lassen. Der Knoblauch wird so leicht angeröstet, knusprig und schmeckt durch die Karamellnote einfach herrlich. Zum Schluß noch das grobe Meersalz unterrühren und darauf verteilen. Wer es etwas schärfer möchte kann noch ein wenig Chili mit dem Knoblauch dazu geben.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende!

Und wer jetzt Lust bekommen hat, morgen gleich auf den Markt geht und sich Pimientos holt um sie nachzumachen, dem wünsche ich einen guten Appetit!

Pimientos de Padrón

 

Ein paar weitere herbstliche, wärmende Rezeptideen ;-) :

Liebe Grüße, eure Franziska

 

Gefüllte Zucchini mit Tomaten-Paprika-Quinoasalat mit Gojibeeren und Johannisbeersalz (vegan, glutenfrei)

Hallo ihr Lieben,

letztens habe ich sie wieder entdeckt: die runden kleinen Zucchini-Kugeln! Und weil mir schon längere Zeit eine Idee dazu im Kopfe herumgeschwirrt ist, habe ich sie gleich mitgenommen und sie nun in die Tat umgesetzt: Im Ofen gegarte Zucchini mit einem lauwarmen Quinoa-Tomaten-Paprika-Salat, dazu Goji-Beeren und rotes Johannisbeersalz.

Gefüllte Zucchini mit Quinoa-Tomaten-Paprika-Salat und Gojibeeren (vegan, glutenfrei, sojafrei)

Dieses Gericht ist nicht nur vegan, sondern auch glutenfrei, sojafrei und laktosefrei.

Folgende Zutaten werden für 4 gefüllte Zucchini benötigt:

  • 4 (runde) Zucchini
  • 100g Quinoa, gekocht in der 2 1/2-fachen Menge Wasser
  • 3 rote (Spitz-) Paprika
  • 200g Cherry- oder kleine Strauchtomaten
  • 50g getrocknete Tomaten
  • 1 EL Reissirup
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
  • 1 kleine Handvoll Gojibeeren
  • Johannisbeersalz

Die Quinoa nach Anleitung kochen (ca. die 2 1/2 -fache Menge Wasser für ca. 20 Minuten, dann noch einige Minuten Nachziehen lassen). In der Zwischenzeit das Gemüse waschen und in feine kleine Würfel schneiden (Paprika, frische und getr. Tomaten).  Den Ofen auf ca. 180 °C vorheizen, und später die gewaschenen, aufgeschnittenen und ausgehölten Zucchini auf der Gefüllte Zucchini mit Quinoa-Tomaten-Paprika-Salat und Gojibeeren (vegan, glutenfrei, sojafrei)mittleren Schiene ca. 20-25 Minuten garen. Das hängt natürlich von der Größe der Zucchini´s ab und von der Randdicke die noch steht. In die inzwischen abgekühlte Quinoa können nun das fein geschnittene Gemüse und die Gojibeeren, sowie das Olivenöl, der Zitronensaft und der Reissirup untergehoben werden. Später noch mit Salz und Pfeffer abschmecken, und wer es etwas schärfer mag könnte noch etwas frische (oder gemahlene) Chilischoten beigeben. On Top habe ich ein leckeres, fruchtiges Johannisbeersalz gegeben welches ich auf der Slow-Food Messe entdeckt habe. Es ist von der Firma „Spice for Life“ -Feine Gewürze aus aller Welt, „Fruchtiges Meersalz grob, Johannisbeere“ mit dem Bio-Gütesiegel. Es gab noch sehr viele andere Sorten dort, wer sich dafür mehr interresiert, kann hier auf die Website verlinkt werden. Dort gibt es auch allerhand interessante Informationen zu den Gewürzen im Allgemeinen.

So, eine schöne Idee, ein Tip oder Hinweis zu einem leckeren Produkt das vielleicht noch nicht so viele kennen, habe ich mir an dieser Stelle mal erlaubt zu geben. Ich habe auch schon ein weiteres Rezept im Kopf wo dieses Salz erneut zum Einsatz käme…..hätte ich doch nur mehr davon gekauft……und auch die anderen Sorten……..

Wen ich nun mit diesem Gericht inspirieren konnte, oder gar Hunger gemacht habe, dem wünsche ich wieder viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit!

Gefüllte Zucchini mit Quinoa-Tomaten-Paprika-Salat und Gojibeeren (vegan, glutenfrei, sojafrei)

Liebe Grüße wieder von dieser Stelle und bis bald,

Herzlichst eure Franziska

 

Hier ist noch ein weiteres Rezept zu gefüllten runden Zucchinis: