Archiv für den Monat August 2014

Let´s do it: Feinste Schokolade, selbstgemacht und rohvegan

Heute ist es endlich soweit! – Ja WAS, werdet ihr euch jetzt fragen: Ich habe mich nun mit großer Vorfreude und Eifer an den Versuch selbst roh-vegane Schokolade zu machen herangetraut. Eigentlich war es gar nicht schwierig, denn als ich im Frühjahr auf einer Rohkost-Messe war, habe ich ein wunderschönes, mit Liebe gestaltetes „Schoko-do-it-yourself – alles-was-du-brauchst-ist-schon-dabei-Päckchen“ gekauft, das ich nun endlich ausprobieren wollte! Und ich habe auch einen guten Anlass dazu: denn heute bin ich zu einem Geburtstagsbrunch eingeladen, und die schönsten Tafeln und leckersten Täfelchen dürfen vom Gaumen des Geburtstagskindes und aller Gäste verkostet werden! Also habe ich meiner Kreativität mal wieder freien Lauf gelassen, meine Lieblingsschürze umgebunden  und die Ärmel hochgekrempelt…

Feine Schokolade  (selbstgemacht, roh-vegan)

Aber ganz von Anfang an, denn etwas Vorbereitung hatte ich dann doch, denn viele der schönen farblichen Früchte und Kräuter mit denen ich die SchokoladentafelnFeine Schokolade  (selbstgemacht, roh-vegan) und -Formen verziert und geschmacklich modifiziert habe, habe ich schon vorher in meinem Dörrautomat dörren lassen, und zwar bei 42 ° Grad, also in Rohkostqualität.

Z.b. habe ich, als es noch viele frische Erdbeeren gab, diese in Scheiben geschnitten und gedörrt, ganze Heidelbeeren  (die haben ganz schön lange gebraucht ;-)), Rosmarin mit Knoblauch habe ich auch getrocknet, und das ist mal wirklich richtig lecker und so vielseitig einsetzbar! Und inzwischen sind noch viele andere Früchte, Gemüse und Kräuter ebenfalls hinzugekommen, aber dazu an anderer Stelle mehr.

Jetzt erst einmal zur Herstellung der Schokolade… Ich habe nun die sehr sehr hochwertigen Zutaten von CHOCQLATE verwendet, und man benötigt lediglich:

Zutaten für ca. 250g roh-vegane Schokolade:

  • 90 g Kakaobutter
  • 45 g gemahlene Kakaobohnen
  • 40 g Kakaopulver
  • 1 TL Vanille
  • Prise Salz
  • 60-80 g Agavensirup (je nach Süßebedürfnis auch mehr oder weniger)

Für die Zubereitung die Kakoabutter sehr vorsichtig im Wasserbad, am Besten in einer Metallschüssel, schmelzen. Aufpassen dass sie nicht zu heiß erhitzt wird und dann verbrennt. Sie schmilzt schon bei niedrig-warmen Temperaturen. Vorsicht auch dabei, denn während des gesamten Herstellungsprozesses darf kein Tröpfchen Wasser in die Kakaobutter oder später in die Schokoladenmasse gelangen. Feine Schokolade  (selbstgemacht, roh-vegan)Während des Schmelzvorganges die anderen o.g. Zutaten der Reihe nach in eine weitere Schüssel geben, und erst gemeinsam mit der geschmolzenen Kakaobutter verrühren. Nun solange rühren, bis eine homogene schokoladige Masse entsteht. An dieser Stelle darf, bzw. sollte schon mal genascht werden, ob der richtige „Süßegrad“ erreicht wurde. Sonst noch etwas Agavensirup hinzugeben. Die Förmchen welche ich verwendet habe, habe ich damals auch von CHOCQLATE gekauft. Das gute und besondere an ihnen ist, dass sie für sehr dünne Schokolade gedacht sind, was bei einer doch recht herben veganen Schokolade für meinen Geschmack genau das richtige ist! Natürlich kann man aber auch jede andere Schokoladenform benutzen.

Wenn die Schokoladenmasse eingefüllt wurde, die Formen leicht auf die Unterlage klopfen, damit noch etwaige Luftblasen weggehen und dann nach Herzenslust dekorieren: Hier sind getrocknete Erdbeeren, Heidelbeeren, Rosmarin mit Knoblauch verwendet worden, dazu noch mein rotes Johannisbeersalz und die getrocknete Blütenmischung „Alles Liebe“ von Sonnentor. Feine Schokolade  (selbstgemacht, roh-vegan)Aber wie gesagt, da darf sich jeder nach seinem Gusto austoben! Und für die nächste Schokoladenproduktion habe ich jetzt schon wieder neue Ideen… ;-) Beispiele für euch: Nüsse (Erdnüsse, Haselnüsse, Walnüsse, Macadamia), Mohn, Kandierter Ingwer, Kokoschips, Kokosraspel, Mandelblättchen, Cornflakes, gepuffter Reis, gepufftes Amaranth, Rosinen, getrocknete Mango, Orangen-/Zitronenzesten, Cranberries, Goji-Beeren, getrocknete Aronia, getrocknete Kirschen, getrocknete Himbeeren, Zimt, Pistazien, Kürbiskerne, Kakao-Nibs, Kokosblütenzucker u.v.m.

Zum Abkühlen die Formen für ca. 15-20 Minuten im Kühlschrank erkalten lassen, danach lassen sie sich ganz einfach aus ihrer Form lösen und können vernascht – verpackt – verschenkt werden…. Genauso habe sich es gemacht (das vernaschen reduzierte sich nur aufs „versuchen“, sonst wäre ja nichts mehr übriggeblieben, und ich mache mich nun auf den Weg zur Feier. Für die Gäste gibt es auch ein paar „Versucherle“ ;-)

Habt einen tollen Sonntag!

Macht das Leben bunt und versüßt es! In diesem Sinne, bis bald! Eure Franziska

Feine Schokolade  (selbstgemacht, roh-vegan)

P.S.: Ich kann mir vorstellen dass man die Schokolade auch mit eigenen, einzelnen Zutaten herstellen kann, das wird ggf. günstiger werden, mag eventuell jedoch qualitativ einen Unterschied machen. Schaut mal bei CHOCQLATE vorbei, die Kistchen, welche sehr sehr liebevoll gestaltet und verpackt sind kann man sich auch nach Hause schicken lassen, so habe ich sie auch schon selbst verschenkt. (Eigentlich möchte ich gar nicht so viel Werbung machen, aber für das tolle Ergebnis – zauberhafte Schokolade- und so viel Mühe die dahinter steckt, mache ich das heute)!

Gekühlt lassen sich die Tafeln übrigens über einige Tage/Wochen aufbewahren, wobei sie natürlich frisch am Besten schmecken. Man kann ja jederzeit wieder neue Tafeln machen … ;-)

Feine Schokolade  (selbstgemacht, roh-vegan)

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Edamame – ein leckeres „Snackwunder“ in Grün

Hallo ihr Lieben,

brrrrrr…. kalt – heiß – naß – trocken,… – geht es euch auch so? Irgendwie ist diese Jahreszeit gerade schwierig: morgens geht man aus dem Haus, schon mit den bereits wieder salonfähig gemachten Stiefeln, Daunenweste über einem Strickjäckchen und natürlich einem schönen Halstuch oder Schal, und nach wenigen Stunden scheint so schön warm und intensiv wieder die Sonne, dass man sich ein leichtes Oberteil mit einem luftigen Rock wünscht, dazu die Sonnenbrille und ein leckeres Eis…. Und nun doch ein „aber“: Denn die nächste große Wolke sieht man schon, dazu eine herannahende Windböe und schnell sehnt man sich wieder in seine warme Kleidung, seine Lieblingskuscheldecke und auf das gemütliche Sofa. Dann schaue ich auch gerne draußen dem vor sich hin plätschernden Regen zu. So , genau so ist es mir in den letzten Tagen so oft ergangen. Und weil genau in diesen Stimmungen der Wunsch nach warmen Mahlzeiten und Snacks in mir aufsteigt, wie zuletzt auch bei meinen Pimentos de Padrón, habe ich heute für euch einen weiteren Lieblingssnack vorbereitet, der ebenfalls einfach und schnell zubereitet ist, nämlich die Edamame:

Edamame

Edamame ist die japanische Sojabohne. Das sind junge, zarte Sojabohnen, die einfach in etwas Salzwasser  oder im  Wasserdampf  gegart  werden, danach mit grobem Meersalz bestreut und
Edamamedirekt als gesunde Knabberei für zwischendurch genossen werden können.

Edamame isst man ohne Schale, d.h. man isst nur die kleinen und zarten Sojabohnenfrüchte die sich innendrin befinden, und die man direkt aus der Schale in den Mund drücken kann (die Hülse nicht mitessen!). Das schmeckt köstlich und mit ihrem hohen Eiweissgehalt liefert die Sojabohne auch noch ideale Nährstoffe, denn 100g enthalten nur 125 kcal, wenig Fett und viel gesundes Eiweiß (knapp 11g/100g); dazu sind sie reich an Folsäure, Calcium, Magnesium und Eisen sowie essentiellen Aminosäuren. Also ein perfekter Snack ganz ohne Reue!

Ihr könnt sie in jedem gutsortierten Asialaden beziehen, da sind sie meist tiefgefroren erhältlich. Dies hat den Vorteil dass man sich immer nach Lust und Laune genau die passende Menge zubereiten kann.

Die Zubereitung:

Die tiefgefrorenen Edamame werden direkt, ohne vorher aufgetaut zu werden, entweder im Wasserdampf gegart, ca. für 5-8 Minuten, kommt auch immer auf die Menge an die Zubereitet wird, oder wer keinen Garaufsatz hat, kann sie ganz einfach in leicht kochendem Wasser für einige Minuten mitkochen lassen. Dann das Wasser abgießen und nun das grobe Meersalz darüber streuen. Dazu eine große Kanne frisch aufgebrühten Jasmin-Tee, mmhhhh, lecker!

Edamame

 Wenn man einmal damit angefangen hat, ist es wie bei so vielem: man möchte dass die Schale nie leer wird!

Was sind eure „gesunden“ Lieblingssnacks? Ich möchte gerne neue kennenlernen, denn ich befürchte, dass das Wetter in dieser Jahreszeit noch des öfteren mich zu einem Snack auf dem Sofa einladen wird…;-)

In diesem Sinne: Snack´t gut!

Herbstliche Grüße, eure Franziska

„Olé: Pimientos de Padrón“

Ihr Lieben!

– Und: Herzlich Willkommen liebes und hoffentlich noch nicht allzu herbstliches Wochenende!!!

Obwohl, naja, was soll ich sagen, ich habe gestern den Herd wieder angemacht und gebrutzelt, weil es so frisch und ungemütlich draußen war. Und ein bisschen habe ich mir dabei ein spanisches Flair, einen Hauch von Tapas und „Olé“ nach Hause geholt – nämlich mit „Pimientos de Padrón“. Ein einfaches, schnelles Gericht, schnell zubereitet ob einfach so zum Naschen oder als Beilage.

Pimientos de Padrón

 Zutaten:

  • Pimientos, soviel ihr wollt (hier 200g)Pimientos de Padrón
  • Olivenöl
  • grobes Meersalz
  • Knoblauch
  • eine Prise Zucker

Für die Zubereitung in einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die gewaschenen Pimientos hineingeben. Bei mittlerer Hitze und unter gelegentlichem Umrühren anbraten lassen. Kurz vor Ende die in feine Scheiben geschnittene(n) Knoblauchzehe(n) dazugeben, eine Prise Zucker darüberrieseln lassen und weiter anbraten und leicht an-karamellisieren lassen. Der Knoblauch wird so leicht angeröstet, knusprig und schmeckt durch die Karamellnote einfach herrlich. Zum Schluß noch das grobe Meersalz unterrühren und darauf verteilen. Wer es etwas schärfer möchte kann noch ein wenig Chili mit dem Knoblauch dazu geben.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende!

Und wer jetzt Lust bekommen hat, morgen gleich auf den Markt geht und sich Pimientos holt um sie nachzumachen, dem wünsche ich einen guten Appetit!

Pimientos de Padrón

 

Ein paar weitere herbstliche, wärmende Rezeptideen ;-) :

Liebe Grüße, eure Franziska

 

My „After Work Detox-Smoothie“

Hallo ihr Lieben,

It´s time to do some „Detoxing“- dachte ich mir heute wieder, denn wer am Wochenende viel gearbeitet hat, der hat sich ein Wohlfühlprogramm an einem freien Tag sehr wohl verdient. Und ich weiß, dass ich ja auch nicht die einzige bin die arbeitet, während viele andere ihr Wochenende genießen, sich mit Freunden und der Familie treffen, ins Open Air Kino oder auf die Weinlauben der Umgebung gehen, die Freizeit aktiv in der Natur verbringen oder sogar des nächtens schlafen! Also widme ich meinen heutigen grünen Smoothie all denjenigen, und allen anderen auch, die meinen, ihn sich verdient zu haben! Jawohl!

After Work Detox-Smoothie

Der Begriff „Detox“ ist ja derzeit aus den aktuellen Schlagzeilen zu Ernährung und Gesundheit nicht mehr wegzudenken, überall begegnet man ihm. Manchmal finde ich es schon fast lästig…. denn alles wird „gedetoxed“;  und deshalb verwende ich ihn auch heute wieder mit einem Schmunzeln, einem Zwinkern, und einfach dem Gefühl, dem Körper, insbesondere mir selbst Zeit genommen zu haben, etwas leckeres, wertvolles Zubereitet zu haben!

Apropos Zeit – eigentlich geht ein Smoothie ja im Handumdrehen:

After Work Detox-Smoothie

Für ca. 600 ml werden benötigt:

  • 1 Banane
  • 1 Orange
  • 1/3 Avocado
  • Saft einer halben Limette
  • 50g Babyspinat
  • Je ein paar Blätter frischen Basilikum und Minze
  • 200ml stilles Wasser
  • 1 Handvoll Eiswürfel

Alle Zutaten (natürlich können diese auch nach Gusto abgewandelt werden), im Mixer fein pürieren, im Vitamix für ca. 60 Sekunden, oder bis der Smoothie fein und cremig ist.

Ich lehne mich nun mit meinem schönen Mason Jar– Smoothie-Glas zurück… Zum Wohl und auf die Gesundheit!

Herzlichst eure Franziska

After Work Detox-Smoothie

After Work Detox-Smoothie

 …. und wer vom „detoxen“ noch nicht genug hat, der möge sich eine Inspiration hier holen!

Gefüllte Datteln (Kichererbsenmus mit Minze und Koriander) auf Fenchelsalat mit Mango-Orangendressing

Hallo meine Lieben!

Heute bleibt die Küche wieder kalt, denn ich bin in die Kreation eines, ohne mich selbst loben zu wollen, wirklich wahnsinnig leckeren Salates gegangen. Denn als ich heute Morgen über den Markt geschlendert bin und mich von den leckeren Auslagen inspirieren ließ, entstand das Gericht schon vor meinem inneren Auge: Ein feiner roher Fenchelsalat mit einem Mango-Orangen-Limettendressing dazu mit Kichererbsen-Koriander-Minze gefüllte Medjool-Datteln. Seht selbst:

Gefüllte Datteln (Kichererbsen mit Koriander und Minze) dazu Fenchelsalat mit Mango-Orangendressing (vegan, glutenfrei)

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 große Fenchelknolle
  • 200g Kichererbsen
  • 8-12 Medjool-Datteln
  • Orangenfilets von 2 Orangen
  • 1/2 Mango
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1-2 Zehen Knoblauch
  • Handvoll frische Minzblätter
  • Handvoll frischen Koriander
  • Limettensaft/Zitronensaft
  • 2 Msp Kurkuma
  • etwas Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Die Kichererbsen (vorgekocht) zusammen mit der Frühlingszwiebel, dem Knoblauch, den frischen Kräutern, dem Limettensaft, dem Kurkuma und etwas Salz und Pfeffer in einem Mixer pürieren. Man erhält einen gut formbaren „Teig“, mit dem man die vorher entsteinten Datteln wunderbar befüllen kann. Ruhig die Gefüllte Datteln (Kichererbsen mit Koriander und Minze) dazu Fenchelsalat mit Mango-Orangendressing (vegan, glutenfrei)Masse in die Datteln etwas eindrücken. Sollte die Kichererbsenmasse zu bröckelig sein, einfach noch etwas mehr Limetten- oder Zitronensaft hinzugeben.

Für das Dressing werden benötigt und miteinander püriert:

  • 1/2 reife Mango
  • Orangenfilets einer halben Orange
  • Saft einer halben Limette
  • Prise Salz

Den Fenchel sehr fein hobeln und in einer Schüssel mit etwas Olivenöl und Limetten- oder Zitronensaft, Salz und Pfeffer kurz marinieren/ziehen lassen. Dann den geriebenen Fenchel auf den Tellern verteilen, die Orangenfilets und die gefüllten Datteln darauf anrichten, das Dressing darüber geben und nochmal final mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ein ganz besonderes optisches wie auch geschmackliches Highlight bildet wieder mein Johannisbeersalz von Spice for Life.

Ich wünsche euch Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit – Ich werde es garantiert jetzt öfter zubereiten!

Herzliche Grüße, eure Franziska

Gefüllte Datteln (Kichererbsen mit Koriander und Minze) dazu Fenchelsalat mit Mango-Orangendressing (vegan, glutenfrei)