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Mohn-„Käsekuchen“ (vegan)

Ihr Lieben,

ein neues Wochenende hält Einzug, dazu herrlicher Sonnenschein – da begibt man sich schon früh in die Küche, um vom späteren Tag viel zu haben!

Das Osterfest rückt auch in großen Schritten näher, eine Zeit in der wieder viele Leckereien auf den Tisch kommen! Ich habe mich heute schon mal, natürlich nur um mich schon einzustimmen und die „Süße-Zeit“ langsam zu beginnen, für eine weitere Variante meines Lieblings-Käsekuchens entschieden. Das Original-Rezept erfreut sich großer Beliebtheit hier auf dem Blog, und die Variante mit verschiedenen Obstsorten oder wie im heutigen Falle mit Mohn habe ich auch schon früher gerne gegessen, also wurde er heute morgen zu früher Stunde genau so in den warmen Ofen geschoben…

Mohn-Käsekuchen (vegan)

Als ich noch halb schlafend, vielleicht hatte ich ja auch davon geträumt, von meinen anstehenden Back-Plänen berichtete, bekam ich von der Seite gleich den ersten schiefen Blick, sofern „schief blicken“ nicht irgendwie zum frühen Morgen dazu gehört: dieser sollte mir sagen „Don´t call it „Käsekuchen““. Ja, so ist das. Gar nicht einfach wenn man im Schwabenländle lebt und alle den Ur-Käsekuchen nur mit „echtem“ Quark und Eiern kennen… und an den auch nichts herankommen lassen! Aber diese vegane Variante ist eben auch sehr lecker, ich weiß eben nur keinen neuen „Käsekuchen-like“-Namen dafür! Habt ihr eine Idee? Wie könnten wir einen veganen Käsekuchen nennen ohne ihn „Käsekuchen“ zu nennen? …oh Man(n), dieser Blick schon wieder….

Also, legen wir los!

Zutaten für den Boden: Mohn-Käsekuchen (vegan)

  • 100g Dinkelvollkornmehl
  • 150g Dinkelmehl 630
  • 100g Margarine (z.B. AlsanBio)
  • 1 TL Backpulver
  • 60g Agavendicksaft
  • 2-3 EL Wasser

Zutaten für die Crème-Füllung:

  • 500g Sojajoghurt (natur, gelingt sehr gut mit dem von Alpro)
  • 400g Taifun Bio Seidentofu
    (erhältlich im Biomarkt im Kühlregal)
  • 125g Margarine (z.B. AlsanBio)
  • 80g Mondamin/ Speisestärke
  • 80g Agavendicksaft
  • 80g Rohrohrzucker
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • 100g Dampfmohn (gemahlener Blaumohn, z.B. von Davert )

Die “Zutaten für den Boden“ zu einem homogenen Teig verkneten. Wenn der Teig sehr krümelig ist, einfach etwas Wasser hinzugeben. Dann damit den Boden einer normalen Springform und ca. 4 cm des Randes damit auslegen.

Den Ofen nun auf ca. 175 °C Umluft vorheizen.

Für die Füllung alle Zutaten bis auf den Dampfmohn langsam nacheinander in eine Rührschüssel geben und ebenfalls gut zu einer homogenen Crème verrühren. Gut ist es mit dem Zucker und der Margarine anzufangen und wenn diese gut miteinander verrührt sind, die restlichen Zutaten dazuzugeben. Zum Schluß den Zitronenabrieb unterheben und ca. 2/3 bis die Hälfte der Füllung zur Seite stellen. In die restliche Crème nun den Dampfmohn unterrühren. Das gute wenn man diesen Dampfmohn verwendet ist, dass er keine vorherige Verarbeitung, wie z.B. Einweichung etc. benötigt sondern einfach und direkt zu dem Teig/der Crème hinzugegeben werden kann.

In die Kuchenform auf den vorbereiteten Boden nun zuerst die Blaumohn-Crème geben, gleichmäßig verteilen und dann danach langsam (!) und vorsichtig die helle Crème verstreichen damit die Schichtung erhalten bleibt.

Auf der mittleren Schiene den Kuchen nun für ca. 60 Minuten backen. Vor dem Anschneiden und dem Verzehr den Kuchen gut abkühlen lassen. Während des Abkühlvorganges wird er auch immer noch etwas fester werden, deshalb wird er sich dann hervorragend schneiden lassen.

Mohn-Käsekuchen (vegan)

So, wir lassen ihn uns dann bald schmecken! Und ja klar, er wird auch von den schärfsten Kritikern und „Schief-Blickern“ hier gerne gegessen, bis eben auf die Tatsache, dass ich einen neuen „Käsekuchen-like“ Namen erfinden muss!

Habt eine schöne Osterzeit!

Eure Franziska

Hier findet ihr noch weitere sehr leckeren Osterkuchen:

Mohn-Käsekuchen (vegan)

Buchweizen-Brötli aus Roggen-Sauerteig (vegan)

Ihr Lieben!

Es ist Wochenende! Und in den letzten Wochen heißt das hier immer „Brot-Backtag“! Obwohl es mir leider an einem schönen, alten, dörflichen Brotbackhaus hier mangelt, heißt das nicht, dass es nicht auch im heimischen Backofen hervorragend klappen kann. (Über Tipps zu Brotbackhäusern und Backtagen hier in der Gegend bin ich übrigens sehr dankbar!). Ich bin ja der Meinung, dass mit der Zeit, also in naher Zukunft, genau diese urigen Dorf-Öfen wieder eingeheizt werden (oder neue entstehen!), denn der Trend geht wie bei so vielem nun eben auch beim Brotbacken zum DIY, das heißt „Do it Yourself“!

Roggen-Buchweizen-Brötli (vegan)

Die Kunst des Brotbackens haben wir Deutschen ja sowieso in der Hand, und wenn man das Ergebnis mit frischer Butter und selbstgemachter Marmelade in der Hand hält, den ersten Bissen nimmt, weiß man auch warum: Es ist einfach eines unserer köstlichsten Lebensmittel auf die ich nie verzichten möchte! Eine unglaubliche Vielfalt in Zusammensetzung, Form und Farbe ist möglich. So sind in meine heutige Kreation ganze Buchweizenkörner gewandert, die in kleinen alten Konservendosen zu netten kleinen Buchweizenbrötli geworden sind. Ein Dosen-„Upcycling“, einfacher geht es nicht. Die kleinen runden Schnittchen eignen sich zum Beispiel hervorragend um als kleine Häppchen zu belegen:

Roggen-Buchweizen-Brötli (vegan)

Meinen Natur-Sauerteig halte ich nun schon seit Wochen, und gerade weil nun eben jedes Wochenende gebacken wird, wird er jedesmal zu gleichen Teilen mit Roggenmehl und Wasser vermehrt, und ein guter Teil davon wieder bis zur nächsten Woche zur Seite gestellt. So wird er von Woche zu Woche besser und der Sauerteig-Geschmack im Brot kommt immer mehr durch.

Roggen-Buchweizen-Brötli (vegan)

Diese Woche habe ich insbesondere Buchweizen verwendet. Buchweizen zählt zu den Pseudogetreidearten, wie z.B. auch Amaranth und Quinoa. Pseudogetreide sind Körnerfrüchte von Pflanzenarten, die nicht zur Familie der Süßgräser (alle echten Getreidearten) gehören. Die Früchte sind sehr reich an Stärke, Eiweiß, Mineralstoffen und Fett. Sie besitzen zwar keine „Eigenbackfähigkeit“ wie z.B. Weizen, Dinkel und Roggen, werden aber ansonsten ähnlich wie o.g. Getreidearten verwendet; hier spielt dann die „Teigführung“, also die Entwicklung des Teiges über die Ruhe-Temperatur und die Ruhe-Zeit eine wichtige Rolle.  Ein weiteres besonderes Merkmal ist auch dass das Pseudogetreide glutenfrei ist.

Also, genug einer kleinen Einführung zu dieser Besonderen Frucht, nun legen wir los, wiegen ab und kneten kräftig……

Zutaten: Roggen-Buchweizen-Brötli (vegan)

  • 100g Buchweizen
  • 300ml lauwarmes Wasser
  • 250g Roggenmehl 1150
  • 150g Weizenmehl 550
  • 15g Salz
  • 1 TL Brotgewürz grob gemahlen
  • 1 TL Rohrohrzucker
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 200ml lauwarmes Wasser
  • 125g Sauerteig (zum Sauerteig-Ansatz hier), man kann ihn auch schon fertig kaufen
  • ggf. etwas zusätzliches Mehl zum Kneten und Formen

Zunächst für einige Stunden den Buchweizen in 300ml lauwarmem Wasser quellen lassen. Später dieses Wasser abseihen und nicht für das Brot verwenden. Ich mache den Quellvorgang immer über Nacht, parallel dazu füttere ich meinen Sauerteig-Ansatz, lasse beides zugedeckt bei Raumtemperatur stehen. Später dann in einer Rührschüssel das Roggen- und Weizenmehl mit dem Salz, dem Brotgewürz und dem Sauerteig-Ansatz verrühren, dazu dann die in ca. 200ml Wasser aufgelöste Hefe mit dem Zucker geben und unter weiterem Rühren den gequollenen Buchweizen (ohne das Wasser!) einrühren und einkneten.

Alles zusammen mehrere Minuten von Hand oder in der Rührmaschine kneten bis ein homogener Teig entstanden ist. Auf einer bemehlten Unterlage den Teig „längere“ Zeit zugedeckt mit einem Tuch ruhen lassen. Den Begriff „längere Zeit“ lege ich mir immer selbst aus, so wie es am besten in den Tagesablauf passt! 1 1/2 – 2 Stunden sind mein Minimum, aber ich lasse ihn durchaus auch länger ruhen, allerdings wirke ich den Teig dann immer wieder dazwischen „rund“: Rundwirken: Den Teig etwas flach drücken und vom Rand zur Mitte falten, etwas drehen und wieder vom Rand zu Mitte falten. Dieses einige Male wiederholen. Dann bekommt er wenn man ihn dann wieder zum Ruhen umdreht eine schöne Oberflächenspannung.

Soll es an´s Backen gehen, den Teig für die „Brötle“ vierteln, die (ausgewaschenen) Dosen mit Backpapierstreifen auslegen und die Teigröllchen hineinfüllen. Laßt ihnen aber noch etwas Luft zum Ausdehnen. Alternativ kann man natürlich jede andere Brotform ebenfalls wählen. Zum Beispiel eine Kastenform. Mithilfe eines Backpinsels die Teiglinge mit etwas Wasser bestreichen und erneut abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.

Inzwischen den Backofen auf 220° vorheizen (Umluft nicht empfehlenswert), dabei ein mit Wasser benetztes Blech (1-2 cm) auf dem Ofenboden mit erhitzen. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Blech herausnehmen (wobei ich es immer darin lasse und die Brotkrume spitze finde die dabei entsteht) und die Brote in den heißen Ofen (Mitte) schieben und für ca. 35-40 Minuten backen.

Nach dem Backen die Brote immer aus der Form nehmen damit sie nicht „nachschwitzen“. Sollten sie noch feucht sein, einfach nochmal für ein paar Minuten ohne Form in den Ofen geben. Abkühlen lassen und einfach genießen!

Roggen-Buchweizen-Brötli (vegan)

Mein lockeres, malziges Fünfkornflockenbrot (weiteres Brotrezept) findet ihr hier.

Und ganz zum Schluß gilt es ja nun noch die Gewinner meiner veganen „Have a Try“-Blog-Schokolade zu verkünden! Tadaa, offiziell „notariell beglaubigt“ durch die Familie ;-) darf ich verkünden:

Jeweils eine Schokolade haben gewonnen:

  • Britta S.
  • Steffi

Ihr dürft euch in den nächsten Tagen über Post freuen :-) Vielen Dank dass ihr mitgemacht habt, ihr hattet ALLE (!) tolle Ideen!

Habt ein tolles Wochenende und heizt die Öfen ein!

Herzliche Grüße, eure Franziska

* Frühstücksaktion bei tastesheriff – ich backs mir- 

Eis-Erdbeertörtchen mit Açai (roh-vegan, glutenfrei)

Es ist wieder soweit: Heute ist schon wieder der 26. eines Monats, das heißt #ichbacksmir – der Aufruf von Clara von Tastsheriff zu wilden, neuen oder auch simplen Kreationen zu einem bestimmten Thema. Diesesmal: Alles um die Erdbeeren. Nun ja, da kann man wahrlich viel machen…

Eis-Erdbeertörtchen mit Açai (roh-vegan, glutenfrei)

Spontan habe ich, passend zum Sommerwetter, mal wieder „gekühlt statt gebacken“ – feine und kleine Eis-Erdbeertörtchen für´s Familienfest am gestrigen Tage. Das schöne an diesen kleinen Törtchen ist, sie sind, gerade gekühlt, das heißt erst kurz vor dem Verzehr aus der Kühlung genommen, eine wahre Erfrischung.

Folgende Zutaten ergeben 12 kleine Törtchen:

Boden:

  • 100g Walnüsse
  • 100g Datteln, entsteint
  • 1 Msp Zimt
  • Prise Salz

Für die Créme:

  • 150g Cashewkerne
  • 50g Kakaobutter
  • 2 EL Cocosöl
  • 2-3 EL Agavendicksaft
  • 1-2 EL Zitronensaft
  • 150g Erdbeeren
  • 1 TL Açai-Pulver

Für die Zubereitung braucht es (wie immer bei der Herstellung von raw-vegan Cheesecake-Törtchen) etwas Zeit (insgesamt ca. 4-6 Stunden). Man kann sie dadurch sehr gut am Tag vorher bereits vorbereiten und braucht sie dann nur noch aus dem Gefrierfach nehmen und hat so jederzeit eine kühle Erfrischung. Als erstes sollten die Cashewkerne für ca. 2 Stunden im Wasser eingeweicht werden. Das Wasser wird nachher wieder komplett abgeschüttet. In der Eis-Erdbeertörtchen mit Açai (roh-vegan, glutenfrei) Zwischenzeit nimmt man die Zutaten für den Boden (Walnüsse, Datteln, Zimt und Salz) und häckselt diese in einer Küchenmaschine oder Food Processor klein. Je nach Trockenheit der Datteln müssen vielleicht ein paar mehr hinzugegeben werden. Man erkennt dass die Bodenmasse perfekt ist, wenn auf leichten Druck zwischen den Fingern sich eine Kugel formen lässt. Nun lassen sich damit prima die Förmchen auskleiden, die Masse dabei kräftig andrücken. Ich habe dafür meine Muffinförmchen aus Silikon genommen. Diese können nun, bis sie weiter verabeitet werden, kühlgestellt werden.

Nachdem die Cashewkerne eingeweicht wurden, bitte das Wasser abgießen und die Kerne zusammen mit dem Agavendicksaft, dem Zitronensaft, der im Wasserbad zerlassenen Kakaobutter und dem ebenfalls erwärmten Cocosöl, sowie den Erdbeeren und dem Açai-Pulver (-> Superfoods) zusammen im Vitamix fein und homogen pürieren. Wer keinen Vitamix besitzt kann dies natürlich alternativ mit jedem anderen Mixer auch machen, aber es wird meist leider nicht so cremig.

Nun die Cashew-Erdbeer-Créme auf unsere vorbereiteten Törtchenböden verteilen und für ca. 2 Stunden bzw. bis kurz vor dem Verzehr ins Gefrierfach stellen.

Im angetauten aber noch kühlen Zustand sind diese Erdbeer-Cheesecake-Törtchen eine leckere und erfrischende Köstlichkeit. Ich habe sie mit einer angeschnittenen Erdbeere und einem Minzblatt garniert.

Ich wünsche euch noch viele heiße Sommertage, viel Spaß und ein gutes Gelingen!

Alles Liebe, eure Franziska

Eis-Erdbeertörtchen mit Açai (roh-vegan, glutenfrei)

Green-Lightning: Limetten-Minze Cheesecake-Törtchen mit Matcha (roh-vegan)

Hallo ihr Lieben!

Oh, wie waren die Lemon-Cheesecake-Törtchen vom letztem Wochenende lecker! Ich konnte nicht umhin eine neue Variation auszuprobieren: Ich habe dieses Mal anstelle der Zitrone Limetten verwendet, und durch frische Minze und Matcha Farbe und eine weitere feine Geschmacksnote hineingebracht:

Limetten-Minz-Cheesecake mit Matcha (roh, vegan, glutenfrei, sojafrei)

Es werden folgende Zutaten benötigt (ergibt ca. 6-8 Stück):

Für den Bodenbelag: Limetten-Minz-Cheesecake mit Matcha (roh, vegan, glutenfrei, sojafrei)

  • 100g Walnüsse
  • ca. 100g Datteln, entsteint
  • 1 Prise Salz

Für die Crème:

  • 150g Cashewkerne
  • 2 EL Cocosöl (z.B. Bio Planète)
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 2 EL Limettensaft
  • Limettenzesten (Bio-Limette)
  • frische Minze, ca. 1 Handvoll
  • 1 TL Matchapulver

Für die Zubereitung braucht es, (wie immer bei einem raw-vegan Cheesecake), etwas Zeit (insgesamt ca. 4-6 Stunden). Man kann ihn dadurch sehr gut am Tag vorher bereits vorbereiten und braucht ihn dann nur noch aus dem Gefrierfach zaubern und hat so jederzeit eine kühle Erfrischung.

Als erstes sollten die Cashewkerne für ca. 2 Stunden im Wasser eingeweicht werden. Das Wasser wird nachher wieder komplett abgeschüttet. In der Zwischenzeit nimmt man die Zutaten für den Boden (Walnüsse, Datteln, Salz) und häckselt diese in einer Küchenmaschine oder Food Processor klein. Je nach Trockenheit der Datteln müssen vielleicht ein paar mehr hinzugegeben werden. Man erkennt dass die Bodenmasse perfekt ist, wenn auf leichten Druck zwischen den Fingern sich eine Kugel formen lässt. Nun lassen sich damit prima die Förmchen auskleiden, die Masse dabei kräftig andrücken. Ich habe Silikon-Muffinförmchen genommen, die Nuss-Dattelpaste reicht für ca. 6-8 Stück. Diese können nun bis sie weiter verarbeitet werden kühlgestellt werden.

Limetten-Minz-Cheesecake mit Matcha (roh, vegan, glutenfrei, sojafrei)Nachdem die Cashewkerne eingeweicht wurden, bitte das Wasser abgießen und die Kerne zusammen mit dem Agavendicksaft, dem Limettensaft, ein paar Zesten, und dem (bitte erwärmten!) Cocosöl zusammen im Vitamix fein und homogen pürieren. (Das Cocosöl kann man gut in einer Tasse im Wasserbad kurz zum Schmelzen bringen). Wer keinen Vitamix besitzt kann dies natürlich alternativ mit jedem anderen Mixer auch machen, aber es wird meist leider nicht so cremig. Zum Schluß mit einem Löffel noch das Matchapulver und die kleingeschnittenen Minzblättchen unterrühren.

Nun die Cashew-”Cheese”-Créme auf unsere vorbereiteten Törtchenböden verteilen und für ca. 2 Stunden bzw. bis kurz vor dem Verzehr ins Gefrierfach stellen.

Im angetauten aber noch kühlen Zustand sind diese Limetten-Minz-Cheesecake-Törtchen eine so leckere und erfrischende Köstlichkeit, genau das richtige für den anstehenden Sommer.

Limetten-Minz-Cheesecake mit Matcha (roh, vegan, glutenfrei, sojafrei)

Ich wünsche euch viel Spaß und ein gutes Gelingen! Was gibt es bei euch heute auf dem Kaffeetisch?

Alles Liebe, eure Franziska

PS: Wer noch auf der Suche nach weiteren fruchtigen Zitrus-Kuchenrezepten ist (nicht nur vegan) der sollte hier bei Clara von Tastescheriff unbedingt vorbeischauen!

Zitronig, fruchtig, frisch: Lemon-Cheesecake (raw-vegan)

Hallo alle Zusammen!

Es ist mal wieder soweit: Passend zum Wochenende gibt es heute von mir wieder einmal eine roh-vegane Kuchenkreation im Rahmen der Kuchenchallenge von Clara von Tastesheriff. Wer mir schon länger folgt, kennt schon das eine oder andere Rezept von mir mit dem ich ebenfalls dort teilgenommen habe, aber dazu ganz unten mehr. Das diesmonatige Motto lautet: „Zitrusfrüchte“. Clara sammelt dort wahnsinnige Kuchenkreationen von fleißigen Bäckerinnen zu speziellen Themen/Mottos, wer also auf der Suche ist, muss dort unbedingt vorbeischauen!

Raw-vegan Lemon Cheesecake (Zitronen-Cheesecake, roh-vegan)

Also habe ich mich ebenfalls als „leidenschaftliche Bäckerin“ in die Küche begeben (obwohl der Ofen diesmal kalt blieb ;-)) und mir etwas leckeres ausgedacht, und was dabei herausgekommen ist, möchte ich euch nun präsentieren (roh-vegan, glutenfrei, sojafrei, laktosefrei):

Es werden folgende Zutaten benötigt (ergeben ca. 6 Stück):

Für den Bodenbelag:

Raw-vegan Lemon Cheesecake (Zitronen-Cheesecake, roh-vegan)

  • 100g Walnüsse
  • ca. 100g Datteln, entsteint
  • 1 Prise Salz

Für die Zitronen-Crème:

  • 150g Cashewkerne
  • 2 EL Cocosöl (z.B. Bio Planète)
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 2 EL Zitronensaft
  • Zitronenzesten (Bio-Zitrone)

Für die Soße:

  • Zitronen-Mangopüree:  ca. 1/2 Mango mit etwas Zitronensaft und ggf. etwas Agavendicksaft

Für die Zubereitung braucht es, (wie immer bei einem raw-vegan Cheesecake), etwas Zeit (insgesamt ca. 4-6 Stunden). Man kann ihn dadurch sehr gut am Tag vorher bereits vorbereiten und braucht ihn dann nur noch aus dem Gefrierfach zaubern und hat so jederzeit eine kühle Erfrischung. Wenn man ihn direkt zubereitet, was natürlich schon auch geht, bringt er nicht die selbe Erfrischung mit und auch die Konsistenz wäre etwas „weicher“. Nun gut, lasst uns anfangen ;-):

Als erstes sollten die Cashewkerne für ca. 2 Stunden im Wasser eingeweicht werden. Das Wasser wird nachher wieder komplett abgeschüttet. In der Zwischenzeit nimmt man die Zutaten für den Boden (Walnüsse, Datteln, Salz) und häckselt diese in einer Küchenmaschine oder Food Processor klein. Je nach Trockenheit der Datteln müssen vielleicht ein paar mehr hinzugegeben werden. Man erkennt dass die Bodenmasse perfekt ist, wenn auf leichten Druck zwischen den Fingern sich eine Kugel formen lässt. Nun lassen sich damit prima die Förmchen auskleiden, die Masse dabei kräftig andrücken. Ich habe ca. 10 cm große Silikonförmchen genommen, die Nuss-Dattelpaste reicht für ca. 6 Stück. Diese können nun bis sie weiter verabeitet werden kühlgestellt werden.

Raw-vegan Lemon Cheesecake (Zitronen-Cheesecake, roh-vegan)Nachdem die Cashewkerne eingeweicht wurden, bitte das Wasser abgießen und die Kerne zusammen mit dem Agavendicksaft, dem Zitronensaft, ein paar Zitronenzesten und dem (bitte erwärmten!) Cocosöl zusammen im Vitamix fein und homogen pürieren. (Das Cocosöl kann man gut in einer Tasse im Wasserbad kurz zum Schmelzen bringen). Wer keinen Vitamix besitzt kann dies natürlich alternativ mit jedem anderen Mixer auch machen, aber es wird meist leider nicht so cremig.

Nun die Cashew-”Cheese”-Créme auf unsere vorbereiteten Törtchenböden verteilen. Um eine farbliche und geschmackliche Nuance zu erhalten habe ich mir nun noch ein Zitronen-Mangopüree hergestellt (1/2 Mango mit einem Spritzer Zitronensaft und wer möchte etwas Agavendicksaft), dieses auf dem Törtchen „künstlerisch“ verteilen, weitere Zitronenzesten darüber geben und für ca. 2 Stunden bzw. bis kurz vor dem Verzehr ins Gefrierfach stellen.

Im angetauten aber noch kühlen Zustand sind diese Lemon-Cheesecake-Törtchen eine so leckere und erfrischende Köstlichkeit, das muss jeder von euch einfach probieren!

Raw-vegan Lemon Cheesecake (Zitronen-Cheesecake, roh-vegan)

Ich wünsche euch viel Spaß und ein gutes Gelingen!

Alles Liebe, eure Franziska

Und das sind meine anderen Kuchenrezepte:

Zitronenkuchen (vegan)

Hallo meine Lieben!

Zitronenkuchen (vegan)Allen zusammen einen wunderschönen guten Morgen!

Heute ist wieder einer der „ich backs mir“- leckere Kuchen-und Backrezepte-Tag von Clara von Tastesheriff (s.u.). Die Aufgabe dieses mal lautet: „Gugelhupf, Napfkuchen, Topfkuchen oder Rodonkuchen, Hefeteig oder Rührteig“- ganz worauf man Lust hat! Und natürlich habe ich, und das nicht ohne meinen geliebten Zitronenkuchen! – wobei mir noch so viel anderes eingefallen wäre zu backen, aber die ganzen Kuchen und Rezepte und schönen Bilder werden alle noch kommen!

Das besondere an diesem Rezept ist eben wieder, dass es vegan, sprich ohne Milch, Butter und Ei hergestellt wurde – dafür aber mit anderen leckeren Zutaten. Auf Weizenmehl versuche ich recht häufig zu verzichten und es zumindest wie in diesem Falle durch Dinkelmehl zu ersetzen. Wer seinen Kuchen „ganz hell und weiß“ mag darf natürlich auch gerne das feine Weizenmehl verwenden.

Zitronenkuchen (vegan)

Folgende Zutaten werden benötigt:

  • 300g Dinkelmehl Typ 630
  • 50g Mondamin
  • 150g Rohrohrzucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 2 TL Backpulver
  • 100g Margarine (z.B. AlsanBio)
  • 1-2 Bio-Zitronen Saft und Abrieb und ggf. Deko
  • 250ml Sprudel (alternativ Wasser)
  • Für den Guss: 1 Tasse Puderzucker

Für die Zubereitung zunächst die Margarine vorsichtig auf dem Herd in einem kleinen Extratopf zerlassen, nicht kochen! In der Zwischenzeit in einer Rührschüssel das Mehl, Mondamin, Zucker, Vanillezucker und Backpulver trocken verrühren. Nun nach und nach die feuchten Zutaten wie die Margarine und den Sprudel hinzugeben und unter Rühren zu einer homogenen cremigen Masse werden lassen. Zum Schluss noch den Zitronenabrieb einer mit lauwarmem Wasser abgewaschenen Bio-Zitrone unterrühren.

Den Teig dann in eiZitronenkuchen (vegan)ne vorgefettete Kastenform füllen und bei 160-170° für ca. 55-60 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe schauen ob er durch ist, jeder Ofen ist anders ;-)

Nach dem Abkühlen den Kuchen aus der Form stürzen und den Zuckerguss anrühren (die Tasse Puderzucker solange mit Zitronensaft beträufeln und dabei umrühren bis ein cremiger Guss entsteht. Diesen dann auf dem Kuchen verteilen, entweder mit dem Pinsel streichen oder wie hier einfach vorsichtig giessen. Danach habe ich nochmals mit Zitronenabbrieb, Zitronenmelisse und Zitronenscheiben dekoriert.

Viel Spaß beim Nachbacken und Schlemmen!

Einen schönen Tag wünsche ich euch, eure Franziska

 

P.S.: Meine weiteren Kuchenrezepte mit denen ich schon dort teilgenommen habe sind folgende:

 

Hier geht es ab heute wieder zu vielen leckeren Kuchenrezepten, alle gesammelt auf der Website von Tastesheriff, schaut dort mal vorbei.

 

Raw-vegan Raspberry-Cheesecake

Hallo meine Lieben,

Eine Rezeptidee, welche ich euch schon längere Zeit und unbedingt präsentieren möchte: der raw-vegan Cheesecake! Im englischsprachigen/amerikanischen Raum findet man einige Rezepte zu dieser rohköstlich-veganen Delikatesse, im deutschsprachigen Raum dafür noch recht wenige. Dem möchte ich gerne Abhilfe verschaffen, denn hierbei handelt es sich wahrlich um einen roh-KÖSTLICHEN Kuchen, der nur aus dem Besten vom Besten besteht:

Raspberry-Cheescake, raw-vegan

Für zwei Küchlein à 15 cm Durchmesser cm benötigt ihr folgende Zutaten:

Für den Bodenbelag:

  • 100g Walnüsse
  • 100g Datteln, entsteint
  • 1 Prise Salz

Für die Crème:

  • 150g Cashewkerne
  • 2 EL Cocosöl (z.B. Bio Planète)
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1/2 TL gemahlene Vanille

Für die Soße:

  • 100g Himbeeren
  • 1 1/2 – 2 EL Agavendicksaft

Für die Zubereitung braucht es etwas Zeit (insgesamt ca. 4 Stunden). Denn als erstes solltet ihr die Cashewkerne für ca. 2 Stunden im Wasser einweichen lassen. Das Wasser wird nachher wieder komplett abgeschüttet. In der Zwischenzeit nimmt man die Zutaten für den Boden (Walnüsse, Datteln, Salz) und häckselt diese in einer Küchenmaschine oder Food Processor klein. Nun lassen sich damit prima die Förmchen auskleiden, die Masse dabei kräftig andrücken. Diese können nun bis sie weiter verabeitet werden kühlgestellt werden.

Nachdem die Cashewkerne eingeweicht wurden, bitte das Wasser abgießen und die Kerne zusammen mit dem Agavendicksaft, dem Zitronensaft, der Vanille und dem (bitte erwärmten!) Cocosöl zusammen im Vitamix fein und homogen pürieren. (Das Cocosöl kann man gut in einer Tasse im Wasserbad kurz zum Schmelzen bringen). Wer keinen Vitamix besitzt kann dies natürlich alternativ mit jedem anderen Mixer auch machen, aber es wird nicht so cremig. (Als ich früher noch keinen Vitamix hatte ist es mir so ergangen).

Nun die Cashew-„Cheese“-Créme auf unsere vorbereiteten Törtchenböden verteilen und für ca. 2 Stunden ins Gefrierfach stellen.

Kurz vor dem Servieren die Himbeersoße im Mixer herstellen und auf dem Cheesecake verteilen.

Cheesecake, raw-vegan

So, nun wünsche ich euch einen guten Appetit. Ich verspreche euch, dieser Kuchen wird wirklich jeden überzeugen!

Herzlichst, eure Franziska