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„Cocos-Mango Chiappudding“ (raw-vegan, glutenfree)

Wer sich denkt, ich strotze gerade voller Energie, kann Trampolinspringen, Salto rückwärts schlagen, Einhand-Jonglieren und Gewichtestemmen in Einem, (….. ich will jetzt gar nicht wissen was ihr euch jetzt in euren Köpfen so vorstellt…;-)) der täuscht sich leider gewaltig – denn auch mich hat die Erkältungswelle “ tsunamigleich “ heimgesucht. Ganz plötzlich war sie da. Von der einen auf die anderen Stunde. Mit voller Wucht.

Cocos-Mango Chiapudding (raw-vegan, glutenfree)

Langsam berappele ich mich wieder, die Glieder und Gelenke scheinen sich auch nach meinen Vorgaben wieder bewegen zu wollen, die Ohren wollen wieder hören, der Hals will zwar noch nicht schlucken und die Nase ist zum Glück nie so richtig gelaufen. Jetzt halte ich es einfach nach dem Motto: „Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen“, wenn´s so einfach wäre.

Wovon ich in dieser Zeit reichlich gegessen habe, weil erstens unkompliziert zubereitet, zweitens gesund und drittens gut zu schlucken (… ja, das kann auch mal in jungen Jahren bei Rachenentzündung und geschwollenen Mandeln von Bedeutung sein ;-)), waren verschiedene Variationen von Chiapuddings mit Früchten. Da habe ich sowohl in der Zusammensetzung der Flüssigkeiten (Cocosdrink, Mandeldrink, Säfte) variiert als auch in den Früchten. Große und kleine Portionen, so wie ich gerade Lust darauf hatte.

Cocos-Mango Chiapudding (raw-vegan, glutenfree)Das gesunde an den Chiasamen ist dass sie viele Spurenelemente, Vitamine und essentielle Fettsäuren (insbesondere Omega-3 und Omega-6) und sowohl lösliche als auch unlösliche Ballaststoffe enthalten. Weiterhin enthalten sie 20 Prozent vollständige Proteine, Mineralstoffe und viele Antioxidantien, die zu einer schnellen Regenerierung beitragen. Das war hier bei mir dringend nötig. Ihr extrem hoher Proteingehalt übersteigt den anderer Samen und Getreidesorten, deshalb werden sie auch als „Superfood“ bezeichnet. Die Chia-Pflanze ist eigentlich eine alte Kulturpflanze und kommt aus den Bergen von Südamerika und Mexiko. Die kleinen Samen sind rund wie Mohn, sie haben eine knusprige Konsistenz und einen mild-nussige Geschmack. Gibt man sie mit Flüssigkeit zusammen, quellen sie auf, wie zu einem Gelée oder einem Pudding.

Mein Rezept für 1 größere oder 2 kleinere Portionen:

  • 50g Chiasamen
  • 150ml Flüssigkeit (hier Cocosnussmilch von EcoMel)
  • ca. 1 EL Kokosblütenzucker, alternativ z.B. Agavendicksaft
  • 1 reife Mango püriert
  • etwas frischen Zitronensaft
  • 1 EL getrocknete Aroniabeeren
  • frische/getrocknete Vanille

Für die Zubereitung die Chiasamen mit der Cocosnussmilch und dem Kokosblütenzucker gut verrühren und für einige Zeit (20-30 Min.) zum Quellen zur Seite stellen. (Tipp: Der Kokosblütenzucker färbt den Pudding etwas bräunlich, gibt aber eine schöne karamellige Note. Wer gerne den Pudding weiß haben möchte, wie meine Variante auf den Bildern, kann z.B. mit dem eher farblosen Agavendicksaft süßen). Dies habe ich auch öfters am Abend vorbereitet und dann im Kühlschrank über Nacht ziehen lassen. Die Mango schälen, vom Kern befreien, einige Fruchtstücke habe ich zur Seite gelegt und den Rest mit etwas Zitrnonensaft püriert. Den Fruchtspiegel vor dem Verzehr auf dem Chiapudding verteilen, und mit ein paar Aroniabeeren garnieren.

Cocos-Mango Chiapudding (raw-vegan, glutenfree)

Ich liebe „Chiappudding“ einfach. Er ist so vielseitig, ob zum Frühstück oder als Desserts oder sogar in kleinen roh-veganen Cupcakes, ob in Smoothies oder im Brot- und Kuchenteig, ich habe ihn schon sehr oft „zum Einsatz“ gebracht.

Gibt es bei euch auch Chiasamen zu Hause? Und was sind eure liebsten Zubereitungen, Rezepte?

Frische Frühlingsblumen und ein paar erste Sonnenstrahlen helfen bestimmt auch wieder gesund zu werden!

Bleibt gesund und gegrüßt!

Eure Franziska

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Topinambur-Suppe mit Mandelcrème (vegan, glutenfrei, sojafrei)

Heute wurde wieder gekocht, denn letztes Wochenende, als ich meine Schwester besucht und mit ihr Brot gebacken habe (siehe hier), hatte ich außer der Brote noch weitere Köstlichkeiten im Gepäck und zwar mehrere Hände voll Topinambur-Knollen. Dazu sei gesagt, und darum beneide ich meine Schwester wirklich sehr, sie hat einfach „mir-nichts dir-nichts“ vor einigen Jahren einen kleinen Acker gepachtet und seitdem wachsen dort unglaublich viele, gesunde, unbehandelte und mit Liebe gehegte und gepflegte Gemüse- und Obstsorten. Eine unglaubliche Vielfalt, zu Ernten über das gesamte Jahr. So kommen wir immer wieder in den Genuss, aber eben leider nur wenn wir uns sehen. Denn einfach zum hinfahren und „heimlich stibitzen“, dazu ist der Weg viel zu weit. Bei diesen Zeilen sehe ich mich gerade in der Juni-Sonne zwischen den Erdbeer-Pflanzen liegen und immer wieder rechts und links zu naschen… ein Traum…           Aber ganz ehrlich, mit viel Arbeit ist das Projekt Acker auch verbunden, so einfach nebenher…

Topinambur-Suppe mit Mandelcrème (vegan, glutenfrei, sojafrei)

Mit dem Topinambur handelt es sich aber um ein klassisches Herbst-/ Wintergemüse. Die Erntezeit liegt zwischen Oktober bis Mai. Wenn man über ihn liest, findet man, dass er oft auch als Erdartischocke oder Erdbirne bezeichnet wird. Ursprünglich ist der Topinambur in Nordamerika beheimatet. Die Knolle erinnert an eine Kartoffel, im Gegensatz zu ihr hat er aber den besonderen Vorteil, dass er den leicht verträgliche Ballaststoff Inulin anstelle von Stärke enthält und daher zum idealen Kartoffelersatz für Diabetiker wird. Zusätzlich sind eine Vielzahl an Vitalstoffen in dieser Gemüsesorte enthalten. Geschmacklich bringt er eine süße, nussige Note mit. Die Topinamburknolle kann roh im Salat, gekocht wie zum Beispiel hier in einer Suppe, oder zu Gemüsechips verarbeitet werden.

Ich habe mich heute für eine einfache Zubereitung einer Topinambur-Suppe entschieden, die ich nun vorstellen werde:

Topinambur-Suppe mit Mandelcrème (vegan, glutenfrei, sojafrei)Zutaten für 2 Personen:

  • 350g Topinambur (geschält ca. 300g)
  • 1/2 Zwiebel
  • etwas Olivenöl
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 knapper TL Curry-Madras
  • 1 TL Zitronensaft

Für die Dekoration:

  • 2 TL Mandelmus
  • geröstete Pinienkerne
  • etwas geraspelte Rote Bete (kann auch durch Karotte o.ä. ersetzt werden)

Die Zubereitung ist simpel: Die Knollen werden geschält und in kleine Stücke geschnitten. Die Zwiebel grob gehackt und in etwas Olivenöl angedünstet. Dann das Curry-Pulver und den gehackten Topinambur dazugeben und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Für ca. 20-25 min. gar köcheln lassen. Zum Schluß noch etwas Zitronensaft dazu geben, dann in einem Mixer zu einer feinen Suppe pürieren. Ggf. noch etwas mit Salz und Pfeffer abschmecken sollte es nicht ausreichend Würze haben.

Nach dem Befüllen der Suppenschälchen noch mit je einem TL Mandelmus dekorieren und die gerösteten Pinienkerne sowie die geraspelte Rote Bete darüber verteilen.

Ich wünsche mit diesem Rezept einen guten Appetit!

Topinambur-Suppe mit Mandelcrème (vegan, glutenfrei, sojafrei)

 Was es jahreszeitlich passend gerade noch hier gibt:

„Açai-Super-Bowl“ (raw-vegan, glutenfree, soyfree)

Immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich noch an den herbstlich bunten Bäumen und Sträuchern inne halte, wenn mich die letzten wenigen Blätter in ihrer vollen Farbenpracht anstrahlen. Oft von frühmorgendlichem Raureif oder von leichtem Regen mit feinen Wassertropfen benetzt, nehme ich sie mit, damit ich noch ein wenig mehr von ihnen habe. Weil es farblich so herrlich passt, durften sie heute als „Komparsen“ mitwirken.

Açai-Bowl (raw-vegan, glutenfree, soyfree)

Heute gibt es eine sogenannte „Açai-Bowl“, das ist eine richtige Super-Bowl, und irgendwie ein weiterer Trend den wir aus den USA und Südamerika empfangen.

Sie ist so gesund, fruchtig und lecker, da verschiedene Früchte, und eben insbesondere die Açai-Frucht (Beere) zu einem feinen Brei püriert werden. Sehr häufig wird sie dort, Açai-Bowl (raw-vegan, glutenfree, soyfree)und immer öfter auch hier, zum Frühstück gegessen, denn sie ist voller Vitamine, sättigt für die nächsten Stunden und kurbelt den Stoffwechsel an. Zudem ist sie je nach Zusammenstellung roh-vegan, glutenfrei, laktosefrei, sojafrei, und entspricht 801010.

Meine heutige beinhaltet einige meiner bereits schon beschriebenen Superfoods, wie z.B. die Açai-Beere, Chiasamen, Blaubeeren etc.

Açai-Bowl (raw-vegan, glutenfree, soyfree)

In der Zutatenzusammensetzung kann jeder frei variieren. Ich habe für diese Açai-Bowl folgende verwendet:

Zutaten:

  • 1 reife Banane
  • 1 handvoll gefrorene Beeren (Himbeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren)
  • 1 EL Acai Pulver (auch möglich z.B. Açai-Saft)
  • 1 EL Chiasamen

Für die Dekoration:

  • frische Himbeeren
  • frische Heidelbeeren
  • getrocknete Erdbeeren
  • Chiasamen
  • getrocknete Aroniabeeren
  • wer möchte und es gerne süßer mag kann an dieser Stelle noch Agavendicksaft, Reissirup oder Apfelsüße darüber geben; original wäre es mit Honig.

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In einem Mixer/ Vitamix die Banane, die gefrorenen Früchte, die Chiasamen und das Açai-Pulver homogen pürieren, in die Lieblingsschüssel geben, und anschließend mit Früchten und Samen nach Belieben dekorieren.

Man kann auch verschiedene Granola, Hafer- oder sonstige Getreideflocken dazu geben, dann sind sie noch etwas nahrhafter und sättigen noch länger.

Açai-Bowl (raw-vegan, glutenfree, soyfree)

Probiert sie aus, ich verspreche euch, sie schmeckt und tut wirklich gut! Und wie so oft, sind auch hier wieder der Kreativität schönes, buntes, schmackhaftes Essen zu kreieren, keine Grenzen gesetzt. Das liebe ich. Vielen Dank auch an dieser Stelle an meine „Komparsen“- ihr gebt ein tolles Bild ab;-)

Seid herzlich gegrüßt, habt einen tollen Sonntag, eure Franziska

„Dry“ it Baby on Have a Try: Klappe die Zweite: #Beeren

Ihr Lieben,

Inzwischen wird hier alles in Scheiben geschnitten was mir in den Sinn und zwischen die Finger kommt! Denn wenn man einmal entdeckt hat, wie einfach und genial das Trocknen, Dörren von Obst und Gemüse ist, und wie einfach eben damit auch das Konservieren dieser Früchte über einen Zeitraum hinaus ist, die die Frucht, Have a Try: Erdbeeren getrocknetdass Gemüse sonst genießbar gewesen wäre, oder gar schon  nicht mehr „Saison“ hat, dann bekommt man so viele Idee, zum einen welches Obst/Gemüse man diesem Verfahren unterziehen könnte, zum anderen was man dann danach alles damit machen könnte.

Jouuuhh, I hope you got this sentence! (Ab jetzt werden die Sätze wieder kürzer….)

Denn oft bewirkt eine Änderung des „Aggregatzustandes“ ja auch einen vielfätigeren Einsatz. So zum Beispiel ist mir die Idee zum Trocknen der Beeren für die Herstellung der Schokolade gekommen, die ich zuletzt hier, wie der eine oder andere bestimmt schon gesehen hat, selbstgemacht habe.

Natürlich ist die Idee feine Beeren zu dörren nicht neu und nicht von mir, dennoch ist es ein Verfahren, das gerade in Bezug auf die ein oder anderen Frucht/Gemüse noch nicht so „en Vogue“ ist, weshalb ich diese Idee gerne mit Euch teilen möchte. Ich verwende sie außerdem gerne im Müsli, in Salaten, zur Dekoration von Kuchen und Dessert und vielem mehr… Laßt euch weiter überraschen!

Have a Try: getrocknete Heidelbeeren Have a Try: getrocknete Himbeeren

Eine kurze, wiederholende Anmerkung zum Thema “Dörrautomat” oder “Dehydrierer”, auch weil ich immer wieder dazu gefragt werde und nun sicherlich bei einigen von Euch auch diese Fragen aufkommen. Ich habe mir letztes Jahr ein sehr hochwertiges Gerät gegönnt. Hier kann man die gewünschte Temperatur zwischen 30° und 68° C auswählen. Die Dörrzeit wird mit einer digitalen Zeitschaltuhr am Gerät geregelt. Im Dauerbetrieb schaltet sich das Gerät nach maximal 150 Stunden von selbst ab. Anders als bei vielen anderen Dörrautomaten fließt die Luft beim Sedona Dörrgerät horizontal statt vertikal. Das hat den großen Vorteil, dass die warme Luft gleichmäßig von hinten nach vorn über jeden Einschub streicht.

Feine Schokolade (selbstgemacht, roh-vegan)Es gibt aber auch deutlich günstigere Varianten, so schon ab ca. 40-50 €, wer sich dafür interessiert, muss sich nur im Netz umsehen, es gibt vielerlei Information dazu, auch bei YouTube. Oft können diese günstigeren Geräte allerdings nicht das Dörren in Rohkostqualität, d.h. unter 42°C, und sie können oft nicht eine stabile Wärmezufuhr garantieren, bzw. man kann nur ein “ungefähr” am Drehregler einstellen. Schaut einfach selbst! Jeder der möchte kann das passende Gerät finden.

Und ganz zum Schluss bleibt immer noch der gute alte Backofen. Allerdings kann ich da von nur sehr wenig Erfahrung sprechen. Direkt ausprobiert habe ich das trocknen von Grünkohl zu Grünkohlchips im Ofen, und das ging sehr gut. Man stellt die Gewünschte Temperatur ein, meist aber höhere Temperaturen, so zwischen 80-150°C, lässt die Ofentür einen Spalt weit offen, zum Beispiel durch einen dazwischengeklemmten Holzlöffel, und muss immer wieder nachsehen damit nichts verbrennt. Bei empfindlichen Früchten wie Beeren würde ich dies zunächst einmal erst vorsichtig ausprobieren.

Heute sende ich euch fruchtig-bunte, und wenn ich auf eine getrocknete Heidelbeere beiße auch leicht säuerliche, dennoch herzliche Grüße!

Eure Franziska

„Dry“ it Baby on Have a Try: Klappe die Erste: #Pflaumen

Cashewmilch mit frischen Früchten und Superfoods (801010, vegan, glutenfrei, sojafrei)

Hallo meine Lieben,

heute habe ich wieder eine Frühstückskreation im Sinne des 801010 – Lifestyle, das heißt „high carb, low fat, raw vegan“ zubereitet, wobei hierbei sicherlich der Fettanteil höher ist als 10%, aber es kommt ja dort auch nicht auf jedes einzelne Gericht an, sondern die generelle Nährstoffverteilung. Wer an dieser Stelle noch nichts über 801010 gehört hat, und gerne darüber Lesen mag, den verweise ich gerne auf meinen Artikel hier, indem ich auch eine Frühstücksidee mit selbstgemachter Bananenmilch und getrockneten Maulbeeren vorstelle.

Cashewmilch mit Früchten und Superfoods (801010)

Für dieses Gericht habe ich mir mal wieder Cashewmilch einfach, schnell und lecker selbst zubereitet. Desweiteren habe ich mich an den derzeit köstlichen frischen Himbeeren bedient, zusammen mit Bananen,  Kokoschips, Cashewnüssen und getrockneten Aroniabeeren, eines von vielen derzeit geliebten und gehypten Superfoods.

Meine Zutaten für 2 Teller:

  • 2-3 Bananen
  • 250g frische Himbeeren
  • Cashewkerne
  • Aroniabeeren
  • Kokoschips

Cashewmilch:

  • 30g Cashewkerne (hier kann man sehr gut Cashewbruch verwenden)
  • 300 ml Wasser

Für die Cashewmilch die Cashekerne ggf. vorher etwas einweichen lassen, dazu reichen 1-2 Stunden, dann mit dem Wasser im Vitamix oder einem anderen Hochleistungsmixer fein zu einer Milch pürieren. Wer einen einfachen Mixer hat kann dies natürlich auch versuchen, dann auf jedenfalls mit eingeweichten Cashewkernen und man muss damit rechnen dass die Milch deutlich grobkörniger wird, ist ja aber in diesem Fall oder für ein „Müsli“ nicht so schlimm.

Die Aroniabeere:

Die Aroniabeeren, auch Apfelbeeren genannt, sind seit vielen Jahren als Heilpflanze anerkannt. Sie stammen ursprünglich aus dem Osten Nordamerikas. Sie zeichnen sich besonders über ihr außergewöhnliches Schutzpotential gegenüber freien Radikalen aus, die unsere Zellen angreifen und uns alt und krank werden lassen. Freie Radikale werden u.a. als direkter oder indirekter Verursacher von Erkrankungen am Herzkreislaufsystem, Krebs, Gelenken, Nieren, Augen uva. neuzeitlichen Krankheiten zugesprochen. Aufgrund des hohen Flavonoid-, Folsäure-, Vitamin-K- und Vitamin-C-Gehalts zählt die Aronia zu den Heilpflanzen. Sie weist eine multifaktorielle Wirkung auf und wirkt sich zusammenfassend allgemein:

  • antioxidativ (Zellschutz vor Angriffen freier Radikale)
  • Immunsystem stärkend
  • antikanzerogen (krebsvorbeugend)
  • antiinflammatorisch (entzündungshemmend)
  • blutdruckregulierend
  • durchblutungsfördernd
  • gefäßschützend
  • Herzkranzgefäß entspannend
  • stoffwechselanregend
  • regenerativ auf Muskeln und Knochen

Cashewmilch mit frischen Früchten und Superfoods (801010, glutenfrei, sojafrei, laktosefrei, roh-vegan)

Dies sei nur ein kurzer Aufriss über die Vorzüge dieser kleinen Apfelbeere. Ich nehme sie sehr gerne getrocknet in Müslis oder Dessertspeisen. Man kann sie in vielen Formen konsumieren, z.B. auch in Form eines Saftes, Tees, Aufstriches. Wer sie noch nicht kenne probiere sie aus! Ihr Geschmack ist süß-säuerlich.

Viel Freude damit und herzlich liebe Grüsse,

Franziska

 

 

 

 

Blaubeersmoothie mit Açai und Maca

Hallo ihr Lieben,

einen fruchtigen, gesunden und farbintensiven Smoothie habe ich mir heute gemacht, und dabei noch 2 Superfoods untergemixt, zu denen ich euch auch schon berichtet habe. Ein weiteres Superfood ist die Blaubeere, zu der ich euch weiter unten noch gleich berichten werde!Blaubeersmoothie mit Acai und Maca (raw-vegan)

Von beiden, nämlich dem Açai-Pulver (die gemahlene Form der Açai-Beere) und dem Maca-Pulver (eine Knolle der Inka) hört man in der letzten Zeit viel und sowieso immer und immer mehr. Was die positiven Eigenschaften sind, warum es gut ist wenn wir damit unsere Gerichte, insbesondere Smoothies, auch die Grünen, aufwerten, davon möchte ich euch hier berichten.

Zutaten für 1-2 Gläser:  Blaubeersmoothie mit Acai und Maca (raw-vegan)

  • 1 Banane
  • 125g Blaubeeren
  • 1 spritzer Zitrone
  • 4 Kokos-Eiswürfel
  • 1 TL Açai-Pulver
  • 1/2 TL Maca-Pulver

Alle Zutaten für 30 Sekunden in den Vitamix oder einen anderen Mixer geben und fein und homogen pürieren.

Die Kokos-Eiswürfel mache ich immer ganz einfach, indem ich reines Kokoswasser in eine Eiswürfelform gebe und diese gefrieren lasse und bei Bedarf einsetze.

 

Die Blaubeere

Die Blaubeeren oder Heidelbeeren gelten insbesondere als Energielieferanten für Mangan, Ballaststoffe und Vitamin K, C und E. Ausserdem stechen sie durch ihre Fülle an Radikalfängern, d.h. Antioxidantien wie Anthocyane, die gleichen Flavonoide die auch in der Acai-Beee enthalten sind, hervor. Die Blaubeeren sollen sich insbesondere positiv auf unsere Gehirnleistungen auswirken  und das Risiko altersbedingter Krankheiten wie Alzheimer und Demenz senken, aber auch in Zeiten des Lernens und des mentalen Arbeitens werden sie diese Gehirnfunktionen positiv beeinflussen. Die Polyphenole in den Blaubeeren halten aber nicht nur unser Gehirn auf Trab, sondern wirken sich auch positiv im Kampf gegen chronische Krankheiten aus, senken den Blutdruck und das Cholesterin und nehmen an der Regulation des Blutzuckers teil und verjüngen unsere Haut und unser äußeres Erscheinungsbild. Ich verwende sie sehr gerne in Smoothies, im Müsli, in Salaten, auch in Form einer Salatsauce, z.B. in meinen roh-veganen Blaubeeren-Cupcakes oder im Kuchen, z.b. in Form von Blaubeer-Muffins.

Hiermit wünsche ich euch und mir einen tollen Start in ein wunderschönes Wochenende!

Ihr werdet von mir lesen…;-)

Herzlichst, eure Franziska

 

 

Superfoods, Antioxidantien und freie Radikale, ORAC-Wert

Hallo ihr Lieben,

heute komme ich mal zu einem eher theoretischen, medizinisch-ernährungswissenschaftlichem Thema. Nämlich “Was sind eigentlich “Superfoods”, “Antioxidantien” und “freie Radikale”?” Das eine oder andere “Superfood” habe ich in Rezepten hier auf meinem Blog bereits schon erwähnt, damit leckere und gesunde Köstlichkeiten zubereitet, aber vielleicht stellen sich die eine oder der andere ja genau diese Frage. “Was ist das ganze eigentlich und vor allem was bedeutet es?” Also versuche ich hier nun einmal für euch etwas Licht ins Dunkel zu bringen, denn als jemand, der sich gerne damit befasst, sehe ich das auch etwas als meine Aufgabe an, euch einige Hintergründe des „wieso, weshalb, warums“ zu geben.

SuperfoodsSuperfoods:

Superfoods sind Lebensmittel, die über einen besonders hohen und konzentrierten Anteil an wertvollen Inhaltsstoffen verfügen. Eigentlich sind das ganz “alte”, ursprüngliche Lebensmittel. Jedes Volk besitzt sie und im Grunde sind es Lebensmittel, die eben nicht durch Züchtung “größer, besser, schöner, süßer, haltbarer” im Laufe der Zeit verändert wurden, sondern uns in ihrer “Urform” vorliegen und dadurch noch “alles Gute in sich tragen”.
Wenn wir die Superfoods mit ihrem fantastischen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und pflanzlichen Proteinen in unseren täglichen Speiseplan integrieren, wird uns versprochen, “den Alltag in einer konstanten Höchstform zu meistern”, whooohoo! “Wir leisten körperlich und geistig viel mehr, fühlen uns glücklicher, sind voller Selbstvertrauen und schützen uns gleichzeitig noch vor oxidativem Stress und freien Radikalen.” – Das ist doch das was wir eigentlich wollen!

Nun gibt es ganz viele und die folgende Liste werde ich im Laufe der Zeit ergänzen, aber fangen wir mal mit einigen an:

Açai: Die Açai-Beeren (sprich „Assai“) sind die kleinen, dunkelblauen bis schwarzen Früchte einer südamerikanischen, hauptsächlich brasilianischen Kohlpalme, die sehr reich an zellschützenden Antioxidantien und wertvollen Fettsäuren sind und helfen, freie Radikale (s.u.) im Körper zu neutralisieren. So können der Alterungsprozess verlangsamt, Krankheiten verhindert und auch der Fettabbau gefördert werden (durch ihre den Stoffwechsel ankurbelnde Wirkung). Die enthaltenen Anthocyane wirken sich positiv auf Gefäßentzündungen aus, senken den Cholesterinspiegel und den Triglyceridspiegel und beugen somit Herzerkrankungen vor. Açai ist reich an Eisen, Vitamin B1, B2 und Vitamin E. Weiterhin ist es eine gute Calciumquelle und ballaststoffreich. Ich verwende die Açai-Beeren gerne als Pulver gemahlen in Smoothies, im Müsli oder Desserts, wie hier z.B. in meinen Chiapudding-Cupcakes oder in der „Açai-Bowl“ zum Frühstück. Auch gibt es Açai-Säfte zu kaufen, die sehr lecker schmecken und mal “schnell was für unterwegs” sind.

Aroniabeeren: Die Aroniabeeren, auch Apfelbeeren genannt, sind seit vielen Jahren als Heilpflanze anerkannt. Sie stammen ursprünglich aus dem Osten Nordamerikas. Sie zeichnen sich besonders über ihr außergewöhnliches Schutzpotential gegenüber freien Radikalen aus, die unsere Zellen angreifen und uns alt und Aroniabeerenkrank werden lassen. Freie Radikale (s.u.) werden u.a. als direkter oder indirekter Verursacher von Erkrankungen
am Herzkreislaufsystem, Krebs, Gelenken, Nieren, Augen u.v.a. neuzeitlichen Krankheiten zugesprochen. Aufgrund des hohen Flavonoid-, Folsäure-, Vitamin-K- und Vitamin-C-Gehalts zählt die Aronia zu den Heilpflanzen. Sie weist somit eine multifaktorielle Wirkung auf und wirkt sich zusammenfassend: antioxidativ (Zellschutz vor Angriffen freier Radikale), Immunsystem stärkend, antikanzerogen (krebsvorbeugend), antiinflammatorisch (entzündungshemmend), blutdruckregu-lierend, durchblutungsfördernd, gefäß-schützend, Herzkranzgefäß entspannend, stoffwechselanregend, und regenerativ auf Muskeln und Knochen aus. Als getrocknete Beere schmeckt sie süß-säuerlich und passt hervorragend in Müslis und Desserts.

Blaubeeren: Die Blaubeeren oder Heidelbeeren gelten insbesondere als Energielieferanten für Mangan, Ballaststoffe und Vitamin K, C und E. Ausserdem stechen sie ebenfalls durch ihre Fülle an Radikalfängern, d.h. Antioxidantien wie Anthocyane, die gleichen Flavonoide die auch in der Açai-Beere enthalten sind, hervor. Die Blaubeeren sollen sich insbesondere positiv auf unsere Gehirnleistungen auswirken und das Risiko altersbedingter Krankheiten wie Alzheimer und Demenz senken, aber auch in Zeiten des Lernens und des mentalen Arbeitens werden sie diese Gehirnfunktionen positiv beeinflussen! Die Polyphenole in den Blaubeeren halten aber nicht nur unser Gehirn auf Trab, sondern wirken sich auch positiv im Kampf gegen chronische Krankheiten aus, senken den Blutdruck und das Cholesterin und nehmen an der Regulation des Blutzuckers teil und verjüngen unsere Haut und unser äußeres Erscheinungsbild. Ich verwende sie sehr gerne in Smoothies, im Müsli, in Salaten und z.B. in meinen roh-veganen Blaubeeren-Cupcakes oder auch mal im Kuchen, z.b. in Form von Blaubeer-Muffins.

Chiasamen: Die Chia-Pflanze ist eine alte ChiasamenKulturpflanze und kommt aus den Bergen von Südamerika und Mexiko. Die kleinen Samen sind rund wie Mohn, und ihre knusprige Konsistenz und der mild-nussige Geschmack gewinnen immer mehr an Popularität. Sie gelten ebenfalls als Superfood und enthalten viele Spurenelemente, Vitamine und essentielle Fettsäuren (insbesondere Omega-3 und Omega-6) und sowohl lösliche als auch unlösliche Ballaststoffe. Weiterhin enthalten sie 20 Prozent vollständige Proteine, Mineralstoffe und viele Antioxidantien, die zu einer schnellen Regenerierung beitragen. Der extrem hohe Proteingehalt übersteigt den anderer Samen und Getreidesorten um ein Weites. Ihr Einsatz kann ganz vielgestaltig sein: z.B. im Müsli, zum Backen, im Smoothie oder als Chiapudding wie ich ihn schon mehrfach vorgestellt habe.

Goji-Beeren: Die Goji-Beeren sind kleine rote, etwas schrumpelige “Wunderfrüchtchen”. Die Goji-Beere wird auch Bocksdornfrucht, Wolfsbeere oder Glücksbeere genannt und kommt aus China und der Mongolei. Nicht nur im Rahmen der TCM (Traditionell Chinesischen Medizin) ist sie aufgrund ihrer Power seit vielen Jahrtausenden im Einsatz. Denn die Goji-Beere hat ein unübertroffenes Nährstoffprofil, der Vitamin C Gehalt ist dreimal höher als der der Orangen und auch die B-Vitamine sind in höherer Goji-BeerenKonzentration in der kleinen Beere vorhanden als in jeder anderen Frucht.
Auch der Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen schlägt alle Rekorde, denn hier sind alle essentiellen Aminosäuren in jeder kleinen Beere enthalten. Sie versorgt uns mit einer hohen Dosis Vitamin A (Beta Carotin), Vitamin C und Vitamin E und den oben bereits erwähnten B-Vitaminen. Durch ihren hohen Eisen-Anteil decken bereits 50g den Mindest-Tagesbedarf an Eisen. Sie stärkt das Immunsystem, fördert eine gesunde Haut, beugt durch das Vitamin E der Hautalterung vor und fördert das körperliche Wohlbefinden. Sie finden ihren Einsatz bei der Anämie (Blutarmut durch Eisenmangel), zur Unterstützung gesunder Augen und für ein gesundes Nervensystem, zur Stärkung des Immunsystems, zum Aufbau der Darmflora, bei chronischen Entzündungen, zur Entgiftung und für ein optimales Stressmanagement.

Maca: Die Maca-Wurzel wächst in der Vulkanerde des peruanischen Hochlandes (4000-4400 Hm) seit über 2000 Jahren und wird dort als Nahrungs- und Heilpflanze verwendet. Es handelt sich um eine robuste Pflanze mit hoher Widerstandskraft. Eine Qualität, die sie durch ihren Verzehr an uns weitergeben möchte, wie ihr gleich noch lesen werdet. Die Farben (weiß, gelb, rosafarben bis rot) und auch andere Merkmale der Maca-Sorten unterscheiden sich. Ihr wird eine Stress reduzierende und Kraft-gebende Eigenschaft zugeschrieben, zudem bewirkt sie eine Verbesserung der hormonellen Balance. Sie stellt eine reine Nährstoff- und Vitalbombe dar. Sie enthält viel Eiweiß, wertvolle Fettsäuren sowie über 30 Mineralien und Spurenelemente und alle essentiellen Aminosäuren und hormonähnliche Substanzen. Sie ist ein guter Lieferant für Calcium, Eisen, Jod, Mangan, Phosphor, Schwefel und Zink. Der Maca-Wurzel werden positive Effekte auf die körperliche Leistungsfähigkeit und die psychische Belastbarkeit zugeschrieben, sie soll unser Immunsystem stärken und unseren Körper mit mehr Energie versorgen. Weiterhin soll sie Depressionen und chronischer Müdigkeit entgegenwirken. Und ein positiver Einfluß auf die Fertilität/ Fruchtbarkeit und die Libido wird ihr ebenfalls zugeschrieben. Das Pulver, also die geriebene Maca-Wurzel schmeckt süß und angenehm, ja sogar etwas karamellartig, wird in Smoothies gerührt, zum Backen und Kochen verwendet, oder traditionell in heißes Wasser oder Milch gerührt, was ein süsses, nahrhaftes Getränk mit kakaoähnlichem Charakter ergibt. Ich verwende das Maca-Pulver als köstliche Zugabe zu Smoothies und in Müslis. Geschmacklich passt es sehr gut zu Kakao, Vanille und Kokosnuss.

Antioxidantien und freie Radikale:

Unser Leben in der heutigen Zeit- die meisten von euch werden genau das kennen: Termine bestimmen unseren Alltag, alles muss noch schnell gemacht sein, in Gedanken haben wir vieles gleichzeitig im Kopf und versuchen nach Wichtigkeit zu sortieren und den Überblick zu behalten. Nicht selten jetten wir um die Welt, sind somit auch unterschiedlichen und nicht zu unterschätzenden Umweltfaktoren ausgesetzt, der Körper muss sich schnellen Tag-Nacht-Rhythmuswechseln anpassen, sei es durch Zeitzonenwechsel oder einfach durch die Schichtarbeit die so viele von uns kennen. Dazu wird gegessen was „eben schnell geht“, für Sport und Erholung bleibt oft wenig Raum und Zeit. So setzt uns das Leben nicht nur in psychischer, sondern auch in körperlicher Hinsicht unter „oxidativen“ Stress.

Mit dem „oxidativen Stress“ für und in unseren Körperzellen verbunden ist die Entstehung freier Radikale. D.h. durch äußere Stressfaktoren die auf jede unserer Körperzellen Einfluß haben wie z.B. Tabakqualm, Smog, Pestizide, UV-Strahlen u.v.m, kommt es zu kleinen chemischen Reaktionen, an deren Ende die Bildung von Radikalen steht.

Was bewirken freie Radikale?
An der Entstehung unserer Körperzellen sind auf kleinster Ebene Atome und Moleküle beteiligt. Sie sind von vornherein ein eingespieltes Team; geht zum Beispiel irgendetwas auf zellulärerer Ebene, z.B. ein kleines Stück in der Genkette kaputt, gibt es dafür in der Regel zuständige und funktionierende Reparaturmechanismen die das wieder in Ordnung bringen können und im Resultat eine gesunde, funktionierende Zelle aufbauen. Freie Radikale, die über o.g. Faktoren Einfluß auf unsere Zellen bekommen, verhindern dieses harmonische Treiben. Sie können sich aggressiv an anderen Stoffwechselverbindungen zu schaffen machen, „attackieren“ wichtige Zellbestandteile wie Fette, Eiweiße, Kohlenhydrate und eben vor allem unser Erbgut. Am Ende können Schädigungen von Hormonen, Enzymen und Erbgut stehen. Deshalb machen Wissenschaftler auch mittlerweile die freien Radikale mitverantwortlich für die Entstehung zahlreicher Erkrankungen. Und nicht zuletzt werden sie als Grund für unser Altern angesehen: es ist nichts anderes als ein schleichendes Kapitulieren des Körpers, jeder Zelle vor dem oxidativen Stress.
Also Grund genug spätestens ab jetzt etwas dagegen zu unternehmen!

Was kann man gegen freie Radikale tun?
In erster Linie sind unsere Ernährung und der Lebensstil entscheidend. Vor allem gilt es, Gifte wie zum Beispiel durch Smog und Tabakqualm, mit Pestiziden behaftete Lebensmittel oder lange Sonnenbäder zu meiden. Sportliche Betätigung wirkt sich zwar nicht als direkter Radikalfänger aus, trainiert aber unsere körpereigenen Kapazitäten im Umgang mit dem oxidativen Stress.

Eine zentrale Rolle spielen aber eben auch die Antioxidantien in unserer Nahrung als wahre „Radikalfänger“, denn durch sie kommt der oxidative Stress in unserem Körper zu Ruhe. Von vielen Vitaminen und Mineralien ist schon länger bekannt, dass sie als sogenannte „Oxidationsbremse“ wirken. In jüngerer Zeit wurde deshalb von den Wissenschaftlern ein Augenmerk auf die sekundären Pflanzenstoffe gelegt. Sekundär deshalb, weil es sich hierbei um einen positiven Nebeneffekt der Pflanze handelt, den sie nicht primär für ihren Stoffwechsel und damit zum Wachstum und zur Energiegewinnung produziert hat.

Zu den sekundären Pflanzenstoffen mit besonders hohem Antioxidationspotential zählen die Polyphenole. Sie findet man vor allem in Beerenfrüchten, allen voran stehen die Goji- und Açai-Beeren, aber auch in Kakao, Tee, Rotwein und vielen Gewürzen sind sie zu finden. Studien konnten zeigen, dass sie antioxidativ teilweise deutlich stärker wirken als etwa Vitamin C und E. Als Maßzahl dient hier der sogenannte ORAC-Wert. Auch Flavonoide (auch sie zählen zu den Polyphenolen) unterstützen die Wirkung von vielen Vitaminen in unserem Körper, in unseren Zellen und damit ihren Schutz vor den freien Radikalen.

ORAC-Wert (Oxygen Radical Absorbing Capacity)
Je höher dieser Wert, desto größer die Fähigkeit einer Substanz oder auch einer Obst- oder Gemüsesorte zum Entschärfen freier Radikale. So haben Erdbeeren etwa 1500 und Blaubeeren 2400 ORAC-Einheiten auf 100 Gramm, während vom Goji-Saft bereits 100 Milliliter ausreichen, um den kompletten Tagesbedarf von 3000 bis 5000 ORAC-Einheiten zu decken.

Im Laufe der Zeit werde ich dieses Kapitel, diese Liste, Stück für Stück erweitern mit all den guten und gesunden Superfoods, die ich in der kommenden Zeit zum Einsatz bringen werde!

Tut euch was Gutes!  – denn du bist was du isst! –

Herzlichst, eure Franziska

Superfoods