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Topinambur-Suppe mit Mandelcrème (vegan, glutenfrei, sojafrei)

Heute wurde wieder gekocht, denn letztes Wochenende, als ich meine Schwester besucht und mit ihr Brot gebacken habe (siehe hier), hatte ich außer der Brote noch weitere Köstlichkeiten im Gepäck und zwar mehrere Hände voll Topinambur-Knollen. Dazu sei gesagt, und darum beneide ich meine Schwester wirklich sehr, sie hat einfach „mir-nichts dir-nichts“ vor einigen Jahren einen kleinen Acker gepachtet und seitdem wachsen dort unglaublich viele, gesunde, unbehandelte und mit Liebe gehegte und gepflegte Gemüse- und Obstsorten. Eine unglaubliche Vielfalt, zu Ernten über das gesamte Jahr. So kommen wir immer wieder in den Genuss, aber eben leider nur wenn wir uns sehen. Denn einfach zum hinfahren und „heimlich stibitzen“, dazu ist der Weg viel zu weit. Bei diesen Zeilen sehe ich mich gerade in der Juni-Sonne zwischen den Erdbeer-Pflanzen liegen und immer wieder rechts und links zu naschen… ein Traum…           Aber ganz ehrlich, mit viel Arbeit ist das Projekt Acker auch verbunden, so einfach nebenher…

Topinambur-Suppe mit Mandelcrème (vegan, glutenfrei, sojafrei)

Mit dem Topinambur handelt es sich aber um ein klassisches Herbst-/ Wintergemüse. Die Erntezeit liegt zwischen Oktober bis Mai. Wenn man über ihn liest, findet man, dass er oft auch als Erdartischocke oder Erdbirne bezeichnet wird. Ursprünglich ist der Topinambur in Nordamerika beheimatet. Die Knolle erinnert an eine Kartoffel, im Gegensatz zu ihr hat er aber den besonderen Vorteil, dass er den leicht verträgliche Ballaststoff Inulin anstelle von Stärke enthält und daher zum idealen Kartoffelersatz für Diabetiker wird. Zusätzlich sind eine Vielzahl an Vitalstoffen in dieser Gemüsesorte enthalten. Geschmacklich bringt er eine süße, nussige Note mit. Die Topinamburknolle kann roh im Salat, gekocht wie zum Beispiel hier in einer Suppe, oder zu Gemüsechips verarbeitet werden.

Ich habe mich heute für eine einfache Zubereitung einer Topinambur-Suppe entschieden, die ich nun vorstellen werde:

Topinambur-Suppe mit Mandelcrème (vegan, glutenfrei, sojafrei)Zutaten für 2 Personen:

  • 350g Topinambur (geschält ca. 300g)
  • 1/2 Zwiebel
  • etwas Olivenöl
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 knapper TL Curry-Madras
  • 1 TL Zitronensaft

Für die Dekoration:

  • 2 TL Mandelmus
  • geröstete Pinienkerne
  • etwas geraspelte Rote Bete (kann auch durch Karotte o.ä. ersetzt werden)

Die Zubereitung ist simpel: Die Knollen werden geschält und in kleine Stücke geschnitten. Die Zwiebel grob gehackt und in etwas Olivenöl angedünstet. Dann das Curry-Pulver und den gehackten Topinambur dazugeben und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Für ca. 20-25 min. gar köcheln lassen. Zum Schluß noch etwas Zitronensaft dazu geben, dann in einem Mixer zu einer feinen Suppe pürieren. Ggf. noch etwas mit Salz und Pfeffer abschmecken sollte es nicht ausreichend Würze haben.

Nach dem Befüllen der Suppenschälchen noch mit je einem TL Mandelmus dekorieren und die gerösteten Pinienkerne sowie die geraspelte Rote Bete darüber verteilen.

Ich wünsche mit diesem Rezept einen guten Appetit!

Topinambur-Suppe mit Mandelcrème (vegan, glutenfrei, sojafrei)

 Was es jahreszeitlich passend gerade noch hier gibt:

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Gefüllte Zucchini mit Tomaten-Paprika-Quinoasalat mit Gojibeeren und Johannisbeersalz (vegan, glutenfrei)

Hallo ihr Lieben,

letztens habe ich sie wieder entdeckt: die runden kleinen Zucchini-Kugeln! Und weil mir schon längere Zeit eine Idee dazu im Kopfe herumgeschwirrt ist, habe ich sie gleich mitgenommen und sie nun in die Tat umgesetzt: Im Ofen gegarte Zucchini mit einem lauwarmen Quinoa-Tomaten-Paprika-Salat, dazu Goji-Beeren und rotes Johannisbeersalz.

Gefüllte Zucchini mit Quinoa-Tomaten-Paprika-Salat und Gojibeeren (vegan, glutenfrei, sojafrei)

Dieses Gericht ist nicht nur vegan, sondern auch glutenfrei, sojafrei und laktosefrei.

Folgende Zutaten werden für 4 gefüllte Zucchini benötigt:

  • 4 (runde) Zucchini
  • 100g Quinoa, gekocht in der 2 1/2-fachen Menge Wasser
  • 3 rote (Spitz-) Paprika
  • 200g Cherry- oder kleine Strauchtomaten
  • 50g getrocknete Tomaten
  • 1 EL Reissirup
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
  • 1 kleine Handvoll Gojibeeren
  • Johannisbeersalz

Die Quinoa nach Anleitung kochen (ca. die 2 1/2 -fache Menge Wasser für ca. 20 Minuten, dann noch einige Minuten Nachziehen lassen). In der Zwischenzeit das Gemüse waschen und in feine kleine Würfel schneiden (Paprika, frische und getr. Tomaten).  Den Ofen auf ca. 180 °C vorheizen, und später die gewaschenen, aufgeschnittenen und ausgehölten Zucchini auf der Gefüllte Zucchini mit Quinoa-Tomaten-Paprika-Salat und Gojibeeren (vegan, glutenfrei, sojafrei)mittleren Schiene ca. 20-25 Minuten garen. Das hängt natürlich von der Größe der Zucchini´s ab und von der Randdicke die noch steht. In die inzwischen abgekühlte Quinoa können nun das fein geschnittene Gemüse und die Gojibeeren, sowie das Olivenöl, der Zitronensaft und der Reissirup untergehoben werden. Später noch mit Salz und Pfeffer abschmecken, und wer es etwas schärfer mag könnte noch etwas frische (oder gemahlene) Chilischoten beigeben. On Top habe ich ein leckeres, fruchtiges Johannisbeersalz gegeben welches ich auf der Slow-Food Messe entdeckt habe. Es ist von der Firma „Spice for Life“ -Feine Gewürze aus aller Welt, „Fruchtiges Meersalz grob, Johannisbeere“ mit dem Bio-Gütesiegel. Es gab noch sehr viele andere Sorten dort, wer sich dafür mehr interresiert, kann hier auf die Website verlinkt werden. Dort gibt es auch allerhand interessante Informationen zu den Gewürzen im Allgemeinen.

So, eine schöne Idee, ein Tip oder Hinweis zu einem leckeren Produkt das vielleicht noch nicht so viele kennen, habe ich mir an dieser Stelle mal erlaubt zu geben. Ich habe auch schon ein weiteres Rezept im Kopf wo dieses Salz erneut zum Einsatz käme…..hätte ich doch nur mehr davon gekauft……und auch die anderen Sorten……..

Wen ich nun mit diesem Gericht inspirieren konnte, oder gar Hunger gemacht habe, dem wünsche ich wieder viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit!

Gefüllte Zucchini mit Quinoa-Tomaten-Paprika-Salat und Gojibeeren (vegan, glutenfrei, sojafrei)

Liebe Grüße wieder von dieser Stelle und bis bald,

Herzlichst eure Franziska

 

Hier ist noch ein weiteres Rezept zu gefüllten runden Zucchinis:

 

Cashewmilch mit frischen Früchten und Superfoods (801010, vegan, glutenfrei, sojafrei)

Hallo meine Lieben,

heute habe ich wieder eine Frühstückskreation im Sinne des 801010 – Lifestyle, das heißt „high carb, low fat, raw vegan“ zubereitet, wobei hierbei sicherlich der Fettanteil höher ist als 10%, aber es kommt ja dort auch nicht auf jedes einzelne Gericht an, sondern die generelle Nährstoffverteilung. Wer an dieser Stelle noch nichts über 801010 gehört hat, und gerne darüber Lesen mag, den verweise ich gerne auf meinen Artikel hier, indem ich auch eine Frühstücksidee mit selbstgemachter Bananenmilch und getrockneten Maulbeeren vorstelle.

Cashewmilch mit Früchten und Superfoods (801010)

Für dieses Gericht habe ich mir mal wieder Cashewmilch einfach, schnell und lecker selbst zubereitet. Desweiteren habe ich mich an den derzeit köstlichen frischen Himbeeren bedient, zusammen mit Bananen,  Kokoschips, Cashewnüssen und getrockneten Aroniabeeren, eines von vielen derzeit geliebten und gehypten Superfoods.

Meine Zutaten für 2 Teller:

  • 2-3 Bananen
  • 250g frische Himbeeren
  • Cashewkerne
  • Aroniabeeren
  • Kokoschips

Cashewmilch:

  • 30g Cashewkerne (hier kann man sehr gut Cashewbruch verwenden)
  • 300 ml Wasser

Für die Cashewmilch die Cashekerne ggf. vorher etwas einweichen lassen, dazu reichen 1-2 Stunden, dann mit dem Wasser im Vitamix oder einem anderen Hochleistungsmixer fein zu einer Milch pürieren. Wer einen einfachen Mixer hat kann dies natürlich auch versuchen, dann auf jedenfalls mit eingeweichten Cashewkernen und man muss damit rechnen dass die Milch deutlich grobkörniger wird, ist ja aber in diesem Fall oder für ein „Müsli“ nicht so schlimm.

Die Aroniabeere:

Die Aroniabeeren, auch Apfelbeeren genannt, sind seit vielen Jahren als Heilpflanze anerkannt. Sie stammen ursprünglich aus dem Osten Nordamerikas. Sie zeichnen sich besonders über ihr außergewöhnliches Schutzpotential gegenüber freien Radikalen aus, die unsere Zellen angreifen und uns alt und krank werden lassen. Freie Radikale werden u.a. als direkter oder indirekter Verursacher von Erkrankungen am Herzkreislaufsystem, Krebs, Gelenken, Nieren, Augen uva. neuzeitlichen Krankheiten zugesprochen. Aufgrund des hohen Flavonoid-, Folsäure-, Vitamin-K- und Vitamin-C-Gehalts zählt die Aronia zu den Heilpflanzen. Sie weist eine multifaktorielle Wirkung auf und wirkt sich zusammenfassend allgemein:

  • antioxidativ (Zellschutz vor Angriffen freier Radikale)
  • Immunsystem stärkend
  • antikanzerogen (krebsvorbeugend)
  • antiinflammatorisch (entzündungshemmend)
  • blutdruckregulierend
  • durchblutungsfördernd
  • gefäßschützend
  • Herzkranzgefäß entspannend
  • stoffwechselanregend
  • regenerativ auf Muskeln und Knochen

Cashewmilch mit frischen Früchten und Superfoods (801010, glutenfrei, sojafrei, laktosefrei, roh-vegan)

Dies sei nur ein kurzer Aufriss über die Vorzüge dieser kleinen Apfelbeere. Ich nehme sie sehr gerne getrocknet in Müslis oder Dessertspeisen. Man kann sie in vielen Formen konsumieren, z.B. auch in Form eines Saftes, Tees, Aufstriches. Wer sie noch nicht kenne probiere sie aus! Ihr Geschmack ist süß-säuerlich.

Viel Freude damit und herzlich liebe Grüsse,

Franziska