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Rote Bete Fruchtleder-Wraps mit knackigem Grünkohl-Apfelsalat und Cashew-Orangen-Dressing

Ihr Lieben,

lang ist es her, dass ich mich von dieser Stelle mit einem „Hallo ihr Lieben“ zur Begrüßung, eventuell einem kleinen Schwank aus dem Leben und einem leckeren Rezept gemeldet habe. Um so größer ist die Freude heute wieder genau diese Sätze an dieser Stelle schreiben zu dürfen! Viel ist in dieser Zwischenzeit passiert, ich habe mich neuen Herausforderungen gestellt und dabei meinen Fokus auf andere, insbesondere berufliche Aufgaben gelenkt. Und wer nun denkt, nur weil ich meine Küchenideen und meine Food-Fotographien hier nicht geteilt habe, dass meine lieb gewonnenen Küchenhelfer auch einen verlängerten Winter- und Sommerschlaf gehalten hätten, dem möchte ich heute wieder zeigen, dass dem nicht so ist! Das heutige Rezept paßt in vielerlei Hinsicht in die aktuelle Jahreszeit, denn läuft man über die Wochenmärkte der Region, dann findet man all die nötigen Zutaten (gut, die Bananen wären das einzige höchstwahrscheinlich „nicht regionale“…).

Ich möchte alle „alten“ und „neuen“ Leser hier wieder sehr herzlich willkommen heißen! Euch habe ich es zu verdanken, ihr seid die Motivation und ich wurde von so vielen Seiten und Orten angesprochen und vermisst. Und glaubt ja nicht, dass es mir nicht die ganzen letzten Monate „in den Fingern gejuckt“ hätte…

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Die Inspiration zu diesem Gericht kam mir nicht nur, weil ich jegliche Variationen von Grünkohl als Rohkost-Salat liebe, verbunden mit der gewaltigen Farbintensität, die ich diesem Gericht bei der Herstellung geben würde, wenn ich es mit den Rote-Bete-Fruchtleder-Wraps kombiniere, sondern auch mit der Praktikabilität des „bequemen“ Konsumierens. Und ganz ehrlich: Hier zählt „Slow-Food“, nicht Fast-Food“; aber gehen wir nun in die Küche!

Am Vortag oder noch früher sollte man sich mit dem Fruchtleder beschäftigt haben, denn das img_0683benötigt ca. 15h Trocknungszeit im Dörrautomat, alternativ kann man natürlich den Salat auch in andere Wraps „hüllen“ oder ihn mit zum Beispiel mit etwas geröstetem Walnußbrot genießen.

Zubereitung für 5 Wraps:

  • 8 reife Bananen
  • 1/2 Rote Bete

Im Vitamix zu einem homogenen Püree verrühren und dann im Weiteren 5 gleichgroße Fruchtspiegel auf den Einschubfächern für den Dörrautomat verteilen. Hier sollte man im Besitz geeigneter Dörrfolien sein. Den Dörrautomaten stelle ich in diesem Falle auf 48° C ein, für ungefähr 15 Stunden, wobei die Dauer auch von der Größe der Fruchtspiegel und deren Dicke abhängig ist. Da sollte man zwischendrin immer mal wieder nachschauen und die Einschubbleche durchtauschen. In den letzten 1-2 Stunden habe ich die Rote Bete-Chips mit dazugelegt, so werden diese gleichzeitig fertig.

img_0695-2Salat für 5 Wraps:

  • 2 mittelgroße/große Grünkohlstauden
  • 1 kleiner säuerlicher Apfel
  • 1 Orange
  • 1 Urmöhre
  • 1/2 rote Zwiebel
  • 1/2 rote Bete für die Chips
  • 2 EL Orangensaft (kann man nach dem Filetieren der Orange aus dem Rest ausdrücken)
  • 2 TL Cashewmus
  • Salz/Pfeffer

Den Grünkohl vom Strunk abziehen und in kleinere mundgerechte Stücke zupfen und gut waschen. Den Apfel in kleine Stücke schneiden, die Orange filetieren und den restlichen Saft ausdrücken und für das Dressing verwenden. Die Zwiebel z.B. in feine Ringe/ Halbringe schneiden und die Urmöhre habe ich geraspelt, genauso gebe ich ab und zu auch Raspel von der Roten Bete dazu, auch als Möglichkeit wenn man keine Chips dazu machen möchte.

Für das Dressing noch ca. 2 TL Cashewmus mit dem Orangensaft verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. In einer großen Schüssel den Grünkohl mit dem Dressing etwas einkneten/einrühren, dann die weiteren Zutaten hinzugeben und die Wraps befüllen.

Ich wünsche euch einen guten Appetit!

Bis Bald, eure Franziska

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Mohn-„Käsekuchen“ (vegan)

Ihr Lieben,

ein neues Wochenende hält Einzug, dazu herrlicher Sonnenschein – da begibt man sich schon früh in die Küche, um vom späteren Tag viel zu haben!

Das Osterfest rückt auch in großen Schritten näher, eine Zeit in der wieder viele Leckereien auf den Tisch kommen! Ich habe mich heute schon mal, natürlich nur um mich schon einzustimmen und die „Süße-Zeit“ langsam zu beginnen, für eine weitere Variante meines Lieblings-Käsekuchens entschieden. Das Original-Rezept erfreut sich großer Beliebtheit hier auf dem Blog, und die Variante mit verschiedenen Obstsorten oder wie im heutigen Falle mit Mohn habe ich auch schon früher gerne gegessen, also wurde er heute morgen zu früher Stunde genau so in den warmen Ofen geschoben…

Mohn-Käsekuchen (vegan)

Als ich noch halb schlafend, vielleicht hatte ich ja auch davon geträumt, von meinen anstehenden Back-Plänen berichtete, bekam ich von der Seite gleich den ersten schiefen Blick, sofern „schief blicken“ nicht irgendwie zum frühen Morgen dazu gehört: dieser sollte mir sagen „Don´t call it „Käsekuchen““. Ja, so ist das. Gar nicht einfach wenn man im Schwabenländle lebt und alle den Ur-Käsekuchen nur mit „echtem“ Quark und Eiern kennen… und an den auch nichts herankommen lassen! Aber diese vegane Variante ist eben auch sehr lecker, ich weiß eben nur keinen neuen „Käsekuchen-like“-Namen dafür! Habt ihr eine Idee? Wie könnten wir einen veganen Käsekuchen nennen ohne ihn „Käsekuchen“ zu nennen? …oh Man(n), dieser Blick schon wieder….

Also, legen wir los!

Zutaten für den Boden: Mohn-Käsekuchen (vegan)

  • 100g Dinkelvollkornmehl
  • 150g Dinkelmehl 630
  • 100g Margarine (z.B. AlsanBio)
  • 1 TL Backpulver
  • 60g Agavendicksaft
  • 2-3 EL Wasser

Zutaten für die Crème-Füllung:

  • 500g Sojajoghurt (natur, gelingt sehr gut mit dem von Alpro)
  • 400g Taifun Bio Seidentofu
    (erhältlich im Biomarkt im Kühlregal)
  • 125g Margarine (z.B. AlsanBio)
  • 80g Mondamin/ Speisestärke
  • 80g Agavendicksaft
  • 80g Rohrohrzucker
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • 100g Dampfmohn (gemahlener Blaumohn, z.B. von Davert )

Die “Zutaten für den Boden“ zu einem homogenen Teig verkneten. Wenn der Teig sehr krümelig ist, einfach etwas Wasser hinzugeben. Dann damit den Boden einer normalen Springform und ca. 4 cm des Randes damit auslegen.

Den Ofen nun auf ca. 175 °C Umluft vorheizen.

Für die Füllung alle Zutaten bis auf den Dampfmohn langsam nacheinander in eine Rührschüssel geben und ebenfalls gut zu einer homogenen Crème verrühren. Gut ist es mit dem Zucker und der Margarine anzufangen und wenn diese gut miteinander verrührt sind, die restlichen Zutaten dazuzugeben. Zum Schluß den Zitronenabrieb unterheben und ca. 2/3 bis die Hälfte der Füllung zur Seite stellen. In die restliche Crème nun den Dampfmohn unterrühren. Das gute wenn man diesen Dampfmohn verwendet ist, dass er keine vorherige Verarbeitung, wie z.B. Einweichung etc. benötigt sondern einfach und direkt zu dem Teig/der Crème hinzugegeben werden kann.

In die Kuchenform auf den vorbereiteten Boden nun zuerst die Blaumohn-Crème geben, gleichmäßig verteilen und dann danach langsam (!) und vorsichtig die helle Crème verstreichen damit die Schichtung erhalten bleibt.

Auf der mittleren Schiene den Kuchen nun für ca. 60 Minuten backen. Vor dem Anschneiden und dem Verzehr den Kuchen gut abkühlen lassen. Während des Abkühlvorganges wird er auch immer noch etwas fester werden, deshalb wird er sich dann hervorragend schneiden lassen.

Mohn-Käsekuchen (vegan)

So, wir lassen ihn uns dann bald schmecken! Und ja klar, er wird auch von den schärfsten Kritikern und „Schief-Blickern“ hier gerne gegessen, bis eben auf die Tatsache, dass ich einen neuen „Käsekuchen-like“ Namen erfinden muss!

Habt eine schöne Osterzeit!

Eure Franziska

Hier findet ihr noch weitere sehr leckeren Osterkuchen:

Mohn-Käsekuchen (vegan)

„Cocos-Mango Chiappudding“ (raw-vegan, glutenfree)

Wer sich denkt, ich strotze gerade voller Energie, kann Trampolinspringen, Salto rückwärts schlagen, Einhand-Jonglieren und Gewichtestemmen in Einem, (….. ich will jetzt gar nicht wissen was ihr euch jetzt in euren Köpfen so vorstellt…;-)) der täuscht sich leider gewaltig – denn auch mich hat die Erkältungswelle “ tsunamigleich “ heimgesucht. Ganz plötzlich war sie da. Von der einen auf die anderen Stunde. Mit voller Wucht.

Cocos-Mango Chiapudding (raw-vegan, glutenfree)

Langsam berappele ich mich wieder, die Glieder und Gelenke scheinen sich auch nach meinen Vorgaben wieder bewegen zu wollen, die Ohren wollen wieder hören, der Hals will zwar noch nicht schlucken und die Nase ist zum Glück nie so richtig gelaufen. Jetzt halte ich es einfach nach dem Motto: „Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen“, wenn´s so einfach wäre.

Wovon ich in dieser Zeit reichlich gegessen habe, weil erstens unkompliziert zubereitet, zweitens gesund und drittens gut zu schlucken (… ja, das kann auch mal in jungen Jahren bei Rachenentzündung und geschwollenen Mandeln von Bedeutung sein ;-)), waren verschiedene Variationen von Chiapuddings mit Früchten. Da habe ich sowohl in der Zusammensetzung der Flüssigkeiten (Cocosdrink, Mandeldrink, Säfte) variiert als auch in den Früchten. Große und kleine Portionen, so wie ich gerade Lust darauf hatte.

Cocos-Mango Chiapudding (raw-vegan, glutenfree)Das gesunde an den Chiasamen ist dass sie viele Spurenelemente, Vitamine und essentielle Fettsäuren (insbesondere Omega-3 und Omega-6) und sowohl lösliche als auch unlösliche Ballaststoffe enthalten. Weiterhin enthalten sie 20 Prozent vollständige Proteine, Mineralstoffe und viele Antioxidantien, die zu einer schnellen Regenerierung beitragen. Das war hier bei mir dringend nötig. Ihr extrem hoher Proteingehalt übersteigt den anderer Samen und Getreidesorten, deshalb werden sie auch als „Superfood“ bezeichnet. Die Chia-Pflanze ist eigentlich eine alte Kulturpflanze und kommt aus den Bergen von Südamerika und Mexiko. Die kleinen Samen sind rund wie Mohn, sie haben eine knusprige Konsistenz und einen mild-nussige Geschmack. Gibt man sie mit Flüssigkeit zusammen, quellen sie auf, wie zu einem Gelée oder einem Pudding.

Mein Rezept für 1 größere oder 2 kleinere Portionen:

  • 50g Chiasamen
  • 150ml Flüssigkeit (hier Cocosnussmilch von EcoMel)
  • ca. 1 EL Kokosblütenzucker, alternativ z.B. Agavendicksaft
  • 1 reife Mango püriert
  • etwas frischen Zitronensaft
  • 1 EL getrocknete Aroniabeeren
  • frische/getrocknete Vanille

Für die Zubereitung die Chiasamen mit der Cocosnussmilch und dem Kokosblütenzucker gut verrühren und für einige Zeit (20-30 Min.) zum Quellen zur Seite stellen. (Tipp: Der Kokosblütenzucker färbt den Pudding etwas bräunlich, gibt aber eine schöne karamellige Note. Wer gerne den Pudding weiß haben möchte, wie meine Variante auf den Bildern, kann z.B. mit dem eher farblosen Agavendicksaft süßen). Dies habe ich auch öfters am Abend vorbereitet und dann im Kühlschrank über Nacht ziehen lassen. Die Mango schälen, vom Kern befreien, einige Fruchtstücke habe ich zur Seite gelegt und den Rest mit etwas Zitrnonensaft püriert. Den Fruchtspiegel vor dem Verzehr auf dem Chiapudding verteilen, und mit ein paar Aroniabeeren garnieren.

Cocos-Mango Chiapudding (raw-vegan, glutenfree)

Ich liebe „Chiappudding“ einfach. Er ist so vielseitig, ob zum Frühstück oder als Desserts oder sogar in kleinen roh-veganen Cupcakes, ob in Smoothies oder im Brot- und Kuchenteig, ich habe ihn schon sehr oft „zum Einsatz“ gebracht.

Gibt es bei euch auch Chiasamen zu Hause? Und was sind eure liebsten Zubereitungen, Rezepte?

Frische Frühlingsblumen und ein paar erste Sonnenstrahlen helfen bestimmt auch wieder gesund zu werden!

Bleibt gesund und gegrüßt!

Eure Franziska

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American Cookies (…what else!), vegan

Juhu! Wenn viele eine Reise tun…

… So ist es uns ergangen. Mit „uns“ meine ich die Gewinner* des Food Blog Awards 2014. Voller Erwartungen und Hochspannung fieberten wir schon die letzten Wochen auf DAS Ereignis: Zusammen nach New York City! Und dann endlich war es soweit. Bei schönstem Sonnenschein flogen wir ein, in den JFK International Airport. Natürlich zog es uns gleich hinaus auf die großen Boulevards, Avenues und den Broadway! Vollbepackt mit Schätzen, wundervollen Eindrücken, vielen Fotos und etwas unterkühlt an den Fingerspitzen kamen wir Abend für Abend nach Hause in unser Hotel. Und wer jetzt denkt, wir hätten nur Klamotten geschoppt, der kennt die Foodblogger nicht ;-) ! Nur Gläser, Formen, Utensilien und ganz viele gesunde (hmmm, auch ungesunde) und leckere Lebensmittel haben in meinen Koffer gefunden. Inspirationen zu neuen Rezepten und Sachen werde ich euch vorstellen, die haben viele hier noch nicht gehört und gelesen….

American Cookies (vegan)

Beginnen möchte ich mit einem alten Klassiker: den American Cookies! Denn als mir beim Einkaufen die „Vegan Carob Chips“ von SunSpire ins Auge stachen, war für mich gleich klar, die müssen mit (wobei sie dort einiges günstiger waren als hier)! Das Rezept ist simple und ich habe gleich dreierlei Varianten davon gemacht:

  1. Klassisch
  2. mit Pecannüssen und Datteln
  3. mit Pecannüssen, Datteln und Carobpulver

American Cookies (vegan)Für das Grundrezept werden folgende Zutaten benötigt (Ergibt ca. 30 Stück):

  • 360g Dinkelmehl 1050
  • 160g Rohrohrzucker
  • 1 TL Natronpulver (Backtriebmittel)
  • 1/2 TL Salz
  • 1 EL Vanilla-Extract (alternativ 1 Vanilleschote)
  • 200g Margarine (z.B. AlsanBio)
  • 100g Vegan Carob Chips, alternativ Zartbittere, vegane Schokolade oder Chocolate-Chips

Für die Varianten:

  • 50g Pecannüsse gehackt
  • 7 Datteln gehackt
  • 1/2-1 EL Carobpulver

Für die Zubereitung habe ich zunächst alle trockenen Zutaten der Grundteigmischung verrührt und die Margarine darunter geknetet. Man kann die Margarine auch vorsichtig schmelzen, dann sollte man nur den Teig nach dem Zusammenrühren kurz erkalten lassen bevor die Carob-Chips dazugegeben werden. Wer auch die Varianten mit Datteln, Pecannüssen und Carobpulver machen möchte, drittelt nun den Grundteig, nimmt ein Drittel für die Klassischen zur Seite, mischt in den Rest die Datteln und Nüsse, und nimmt dann davon nochmals die Hälfte und mischt hier das Carobpulver unter. Nun die Cookies einfach formen: Entweder eine große Rolle machen, davon ca. 1 cm dicke Scheiben abschneiden, oder Kugeln formen und diese auf dem Blech etwas platt drücken. Beides geht sehr gut.

American Cookies (vegan)

Die Cookies nun noch in den vorgeheizten Backofen geben, ca. 175- 180° Celsius (Ober und Unterhitze bei einem Blech). Für ca. 10 Minuten, je nach Größe und Dicke. Aufpassen, dass die Schokolade nicht verbrennt! Sie schmecken auch besser wenn sie eher „kurz“ gebacken sind und damit nicht ausgetrocknet zerkrümeln.

American Cookies (vegan)

Dazu habe ich mir zu Trinken eine Mandelmilch selbstgemacht, wie ihr hier nachlesen und gleich nachmachen könnt. In diesem Beitrag erkläre ich auch das Herstellen von Hafermilch, Cashewmilch etc. Alles sehr schmackhafte Alternativen. Für die Kakao-bzw. Carob-Cookies habe ich mir eine Carob-Mandelmilch gemacht: Zu der Mandelmilch noch ca. 1 EL Carob-Pulver hinzugeben und gut verrühren oder verquirlen.

American Cookies (vegan)

Wer mich auch auf Facebook verfolgt, hat in den letzten Tagen dort schon viele tolle Bilder zu New York gesehen. Alle die, die gerne noch sehen möchten was wir alles erlebt haben inkl. kleinen Reiseberichten, den schlage ich vor, dort einfach mal hier vorbeizuschauen!

Mit schokoladeverschmierten Fingern verspreche ich euch: Mein nächstes Rezept wird wieder gesünder, definitiv, hüstel ;-)

So long, stay healthy!

Eure Franziska

American Cookies (vegan)

*

Die Edelstahlstrohhalme sowie die schönen Gläser habe ich ebenfalls aus New York mitgebracht, sie sind aber auch hier über das Internet erhältlich. Zum Beispiel hier:

Die Aufnahmen erfolgten mit der „Gewinner-Kamera“ des Food Blog Awards, der Panasonic Lumix GX7

Buchweizen-Brötli aus Roggen-Sauerteig (vegan)

Ihr Lieben!

Es ist Wochenende! Und in den letzten Wochen heißt das hier immer „Brot-Backtag“! Obwohl es mir leider an einem schönen, alten, dörflichen Brotbackhaus hier mangelt, heißt das nicht, dass es nicht auch im heimischen Backofen hervorragend klappen kann. (Über Tipps zu Brotbackhäusern und Backtagen hier in der Gegend bin ich übrigens sehr dankbar!). Ich bin ja der Meinung, dass mit der Zeit, also in naher Zukunft, genau diese urigen Dorf-Öfen wieder eingeheizt werden (oder neue entstehen!), denn der Trend geht wie bei so vielem nun eben auch beim Brotbacken zum DIY, das heißt „Do it Yourself“!

Roggen-Buchweizen-Brötli (vegan)

Die Kunst des Brotbackens haben wir Deutschen ja sowieso in der Hand, und wenn man das Ergebnis mit frischer Butter und selbstgemachter Marmelade in der Hand hält, den ersten Bissen nimmt, weiß man auch warum: Es ist einfach eines unserer köstlichsten Lebensmittel auf die ich nie verzichten möchte! Eine unglaubliche Vielfalt in Zusammensetzung, Form und Farbe ist möglich. So sind in meine heutige Kreation ganze Buchweizenkörner gewandert, die in kleinen alten Konservendosen zu netten kleinen Buchweizenbrötli geworden sind. Ein Dosen-„Upcycling“, einfacher geht es nicht. Die kleinen runden Schnittchen eignen sich zum Beispiel hervorragend um als kleine Häppchen zu belegen:

Roggen-Buchweizen-Brötli (vegan)

Meinen Natur-Sauerteig halte ich nun schon seit Wochen, und gerade weil nun eben jedes Wochenende gebacken wird, wird er jedesmal zu gleichen Teilen mit Roggenmehl und Wasser vermehrt, und ein guter Teil davon wieder bis zur nächsten Woche zur Seite gestellt. So wird er von Woche zu Woche besser und der Sauerteig-Geschmack im Brot kommt immer mehr durch.

Roggen-Buchweizen-Brötli (vegan)

Diese Woche habe ich insbesondere Buchweizen verwendet. Buchweizen zählt zu den Pseudogetreidearten, wie z.B. auch Amaranth und Quinoa. Pseudogetreide sind Körnerfrüchte von Pflanzenarten, die nicht zur Familie der Süßgräser (alle echten Getreidearten) gehören. Die Früchte sind sehr reich an Stärke, Eiweiß, Mineralstoffen und Fett. Sie besitzen zwar keine „Eigenbackfähigkeit“ wie z.B. Weizen, Dinkel und Roggen, werden aber ansonsten ähnlich wie o.g. Getreidearten verwendet; hier spielt dann die „Teigführung“, also die Entwicklung des Teiges über die Ruhe-Temperatur und die Ruhe-Zeit eine wichtige Rolle.  Ein weiteres besonderes Merkmal ist auch dass das Pseudogetreide glutenfrei ist.

Also, genug einer kleinen Einführung zu dieser Besonderen Frucht, nun legen wir los, wiegen ab und kneten kräftig……

Zutaten: Roggen-Buchweizen-Brötli (vegan)

  • 100g Buchweizen
  • 300ml lauwarmes Wasser
  • 250g Roggenmehl 1150
  • 150g Weizenmehl 550
  • 15g Salz
  • 1 TL Brotgewürz grob gemahlen
  • 1 TL Rohrohrzucker
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 200ml lauwarmes Wasser
  • 125g Sauerteig (zum Sauerteig-Ansatz hier), man kann ihn auch schon fertig kaufen
  • ggf. etwas zusätzliches Mehl zum Kneten und Formen

Zunächst für einige Stunden den Buchweizen in 300ml lauwarmem Wasser quellen lassen. Später dieses Wasser abseihen und nicht für das Brot verwenden. Ich mache den Quellvorgang immer über Nacht, parallel dazu füttere ich meinen Sauerteig-Ansatz, lasse beides zugedeckt bei Raumtemperatur stehen. Später dann in einer Rührschüssel das Roggen- und Weizenmehl mit dem Salz, dem Brotgewürz und dem Sauerteig-Ansatz verrühren, dazu dann die in ca. 200ml Wasser aufgelöste Hefe mit dem Zucker geben und unter weiterem Rühren den gequollenen Buchweizen (ohne das Wasser!) einrühren und einkneten.

Alles zusammen mehrere Minuten von Hand oder in der Rührmaschine kneten bis ein homogener Teig entstanden ist. Auf einer bemehlten Unterlage den Teig „längere“ Zeit zugedeckt mit einem Tuch ruhen lassen. Den Begriff „längere Zeit“ lege ich mir immer selbst aus, so wie es am besten in den Tagesablauf passt! 1 1/2 – 2 Stunden sind mein Minimum, aber ich lasse ihn durchaus auch länger ruhen, allerdings wirke ich den Teig dann immer wieder dazwischen „rund“: Rundwirken: Den Teig etwas flach drücken und vom Rand zur Mitte falten, etwas drehen und wieder vom Rand zu Mitte falten. Dieses einige Male wiederholen. Dann bekommt er wenn man ihn dann wieder zum Ruhen umdreht eine schöne Oberflächenspannung.

Soll es an´s Backen gehen, den Teig für die „Brötle“ vierteln, die (ausgewaschenen) Dosen mit Backpapierstreifen auslegen und die Teigröllchen hineinfüllen. Laßt ihnen aber noch etwas Luft zum Ausdehnen. Alternativ kann man natürlich jede andere Brotform ebenfalls wählen. Zum Beispiel eine Kastenform. Mithilfe eines Backpinsels die Teiglinge mit etwas Wasser bestreichen und erneut abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.

Inzwischen den Backofen auf 220° vorheizen (Umluft nicht empfehlenswert), dabei ein mit Wasser benetztes Blech (1-2 cm) auf dem Ofenboden mit erhitzen. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Blech herausnehmen (wobei ich es immer darin lasse und die Brotkrume spitze finde die dabei entsteht) und die Brote in den heißen Ofen (Mitte) schieben und für ca. 35-40 Minuten backen.

Nach dem Backen die Brote immer aus der Form nehmen damit sie nicht „nachschwitzen“. Sollten sie noch feucht sein, einfach nochmal für ein paar Minuten ohne Form in den Ofen geben. Abkühlen lassen und einfach genießen!

Roggen-Buchweizen-Brötli (vegan)

Mein lockeres, malziges Fünfkornflockenbrot (weiteres Brotrezept) findet ihr hier.

Und ganz zum Schluß gilt es ja nun noch die Gewinner meiner veganen „Have a Try“-Blog-Schokolade zu verkünden! Tadaa, offiziell „notariell beglaubigt“ durch die Familie ;-) darf ich verkünden:

Jeweils eine Schokolade haben gewonnen:

  • Britta S.
  • Steffi

Ihr dürft euch in den nächsten Tagen über Post freuen :-) Vielen Dank dass ihr mitgemacht habt, ihr hattet ALLE (!) tolle Ideen!

Habt ein tolles Wochenende und heizt die Öfen ein!

Herzliche Grüße, eure Franziska

* Frühstücksaktion bei tastesheriff – ich backs mir- 

Rote Bete Carpaccio mit Apfel und frischem Meerrettich – keep it raw!

Genug der Schleckerei! Jetzt wird es hier wieder gesund! Gesund und bunt, ein Potpourri aus verschiedenen Obst und Gemüsesorten vereint zu einem Rote Bete Carpaccio mit Apfel, frischem Meerrettich und selbstgezogener Kresse. Ein einfaches, köstliches, erfrischendes und leichtes, roh-veganes Gericht oder „Salat“. Und die Rote Bete ist hier ganz hoch im Kurs, oh ja!

Rote Bete-Carpaccio mit Apfel und frischem Meerrettich (roh-vegan, glutunfrei, sojafrei)

Die Idee dazu schwirrte mir schon lange im Kopf. Überhaupt mag ich es sehr gerne, Gemüse und Obst in Kombination zu bringen. Da gibt es hier schon den Fenchel-Orangen-Salat, den Apfel-Zwiebel-Flammkuchen und vieles mehr. Es ist schön und ich finde das macht eine gute Speise aus, wenn vielerlei Geschmacksrichtungen nacheinander, nicht unbedingt bei jedem Bissen, auf der Zunge angesprochen werden. Wenn es Kontraste gibt, nicht nur im Geschmack, auch in der Konsistenz und manchmal auch in der Temperatur. Aber heute blieb die Küche kalt (weil es jetzt eh jeder denkt: natürlich ohne Wienerwald!…;-), den Witz verstehen wahrscheinlich eh nur wir „älteren“ ;-)).

Rote Bete-Carpaccio mit Apfel und frischem Meerrettich (roh-vegan, glutunfrei, sojafrei)

So, folgende Zutaten werden benötigt, hier für 2 Personen:

  • 1 mittelgroße Rote Bete
  • 1 großer Apfel
  • etwas frischen Meerrettich, geraspelt
  • frische Kresse
  • Saft einer halben Zitrone
  • etwas Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Den Apfel waschen und die Rote Bete schälen bzw. gut abbürsten. Beide dann, und auch genau in dieser Reihenfolge (sonst ist der Apfel gleich rot) und wenn ein Gemüsehobel zur Hand ist, fein hobeln. Ich habe für die Äpfel eine Stufe gröber gewählt als für die Rote Bete (Stufe 3 bzw. 2, 1 ist ganz fein). Auf den Tellern schön anrichten, mit dem Zitronensaft und dem Olivenöl sanft beträufeln. Den frischen Meerrettich grob darüber reiben, die Kresse ebenfalls darauf verteilen und mit Salz und Pfeffer nach Belieben noch abschmecken.

Der Tisch ist gedeckt! Ich wünsche einen guten Appetit!

Rote Bete-Carpaccio mit Apfel und frischem Meerrettich (roh-vegan, glutunfrei, sojafrei)

Wer aber trotzdem noch gerne einen kleinen süßen Nachtisch möchte, den Verweise ich gerne noch einmal auf die Verlosung der „Have a Try“-Blogschokolade. Im Kommentarteil (dort!) eine Nachricht hinterlassen, und schon wird sie vielleicht bald zu euch nach Hause kommen. Teilnahmeende ist am 24.01.2015. Ich drück euch die Daumen, noch stehen die Chancen gut ;-)

Seid herzlich gegrüßt, eure Franziska

Links zu:

Topinambur-Suppe mit Mandelcrème (vegan, glutenfrei, sojafrei)

Heute wurde wieder gekocht, denn letztes Wochenende, als ich meine Schwester besucht und mit ihr Brot gebacken habe (siehe hier), hatte ich außer der Brote noch weitere Köstlichkeiten im Gepäck und zwar mehrere Hände voll Topinambur-Knollen. Dazu sei gesagt, und darum beneide ich meine Schwester wirklich sehr, sie hat einfach „mir-nichts dir-nichts“ vor einigen Jahren einen kleinen Acker gepachtet und seitdem wachsen dort unglaublich viele, gesunde, unbehandelte und mit Liebe gehegte und gepflegte Gemüse- und Obstsorten. Eine unglaubliche Vielfalt, zu Ernten über das gesamte Jahr. So kommen wir immer wieder in den Genuss, aber eben leider nur wenn wir uns sehen. Denn einfach zum hinfahren und „heimlich stibitzen“, dazu ist der Weg viel zu weit. Bei diesen Zeilen sehe ich mich gerade in der Juni-Sonne zwischen den Erdbeer-Pflanzen liegen und immer wieder rechts und links zu naschen… ein Traum…           Aber ganz ehrlich, mit viel Arbeit ist das Projekt Acker auch verbunden, so einfach nebenher…

Topinambur-Suppe mit Mandelcrème (vegan, glutenfrei, sojafrei)

Mit dem Topinambur handelt es sich aber um ein klassisches Herbst-/ Wintergemüse. Die Erntezeit liegt zwischen Oktober bis Mai. Wenn man über ihn liest, findet man, dass er oft auch als Erdartischocke oder Erdbirne bezeichnet wird. Ursprünglich ist der Topinambur in Nordamerika beheimatet. Die Knolle erinnert an eine Kartoffel, im Gegensatz zu ihr hat er aber den besonderen Vorteil, dass er den leicht verträgliche Ballaststoff Inulin anstelle von Stärke enthält und daher zum idealen Kartoffelersatz für Diabetiker wird. Zusätzlich sind eine Vielzahl an Vitalstoffen in dieser Gemüsesorte enthalten. Geschmacklich bringt er eine süße, nussige Note mit. Die Topinamburknolle kann roh im Salat, gekocht wie zum Beispiel hier in einer Suppe, oder zu Gemüsechips verarbeitet werden.

Ich habe mich heute für eine einfache Zubereitung einer Topinambur-Suppe entschieden, die ich nun vorstellen werde:

Topinambur-Suppe mit Mandelcrème (vegan, glutenfrei, sojafrei)Zutaten für 2 Personen:

  • 350g Topinambur (geschält ca. 300g)
  • 1/2 Zwiebel
  • etwas Olivenöl
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 knapper TL Curry-Madras
  • 1 TL Zitronensaft

Für die Dekoration:

  • 2 TL Mandelmus
  • geröstete Pinienkerne
  • etwas geraspelte Rote Bete (kann auch durch Karotte o.ä. ersetzt werden)

Die Zubereitung ist simpel: Die Knollen werden geschält und in kleine Stücke geschnitten. Die Zwiebel grob gehackt und in etwas Olivenöl angedünstet. Dann das Curry-Pulver und den gehackten Topinambur dazugeben und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Für ca. 20-25 min. gar köcheln lassen. Zum Schluß noch etwas Zitronensaft dazu geben, dann in einem Mixer zu einer feinen Suppe pürieren. Ggf. noch etwas mit Salz und Pfeffer abschmecken sollte es nicht ausreichend Würze haben.

Nach dem Befüllen der Suppenschälchen noch mit je einem TL Mandelmus dekorieren und die gerösteten Pinienkerne sowie die geraspelte Rote Bete darüber verteilen.

Ich wünsche mit diesem Rezept einen guten Appetit!

Topinambur-Suppe mit Mandelcrème (vegan, glutenfrei, sojafrei)

 Was es jahreszeitlich passend gerade noch hier gibt: