Archiv für den Monat Januar 2014

Hummus mit Koriander und Guacamole (vegan, glutenfrei)

Hallo meine Lieben,

nachdem es hier zuletzt recht „süß“ zur Sache ging habe ich heute zweierlei herzhafte Dips und Brotaufstriche. Sie sind im Handumdrehen zubereitet und bereichern den Abendbrottisch, die Party, die „to-go“-Stulle auf leckerste Art und Weise.

Hummus und Guacamole (glutenfrei, vegan)

Folgende Zutaten werden benötigt:

Hummus mit frischem Koriander:

  • 1 Dose Bio-Kichererbsen (400g)
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 3 EL Zitronensaft
  • 2 EL Olivenöl
  • 3 EL Sesampaste (Tahin, z.B. von Rapunzel)
  • 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • Salz
  • fakultativ: einige Stengel frischen Korianders (nach Belieben)

Zubereitung:

Die Kichererbsen kurz unter Wasser abbrausen, dann mit den restlichen Zutaten in einen Mixer geben (oder mit einen Stabmixer) und diese zu einem homogenen Brei pürieren. Zum Schluß noch mit Salz abschmecken. Falls dieser Brei zu trocken wird einfach ein bisschen Wasser zusätzlich hinzugeben.

Hummus hält sich auch gut über einige Tage wenn er z.B. in einem verschlossenen Glas im Kühlschrank aufbewahrt wird.

Guacamole:

  • 1 Avocado
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 mittelgroße Tomate
  • 1-2 EL Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

Zuächst die Zwiebel und die Tomate fein würfeln, die Avocado mit der Gabel zerdrücken. Nun alle drei Zutaten zusammen geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Guacamole sollte am Besten zügig gegessen werden, da sie auch schnell bräunlich wird an der Luft. Aber bei wem bleibt schon Guacamole übrig…..;-)

Ich grüße Euch herzlich und wünsche viel Spaß mit meinen Rezepten!

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Quinoa-Tarte mit Kirschen (glutenfrei, vegan)

Hallo meine Lieben!

Heute habe ich mal wieder Lust auf etwas Süßes gehabt, dabei erinnert folgendes kleines Küchlein ein bisschen an ein Griesflammerie, nur dass es aus Quinoa hergestellt wurde und damit auch glutenfrei ist. Es kann sowohl warm direkt aus dem Ofen als auf abgekühlt als kleiner Kuchen genossen werden.

Quinoa-tarte mit Kirschen (glutenfrei, vegan)

Zutaten für 2 Förmchen (ca. 14 cm Durchmesser):

  • 100g Quinoa
  • 300ml Wasser
  • 90ml Mandelmilch
  • 30g Rohrohrzucker
  • 2 EL Sojamehl mit 4 EL Wasser
  • 1Msp Vanille
  • Sauerkirschen oder anderes Obst deiner WahlMandelblättchen zur Deko

Für die Zubereitung die Quinoa mit dem Wasser für 20 Min. sanft köcheln lassen (bis das Wasser ganz verkocht ist, Vorsicht dass es dabei nicht anbrennt). Anschließend die Mandelmilch, den Zucker, die Vanille und das Gemisch aus Sojamehl und Wasser hinzugeben und gut unterrühren. Auf die Förmchen verteilen (ggf. diese etwas anfetten), die Kirschen und Mandelplättchen darauf verteilen und bei 175°C für ca 20- 25 Min in den vorgeheizten Ofen geben.

Viel Spaß beim Nachbacken!

Hirsebrei meets Obstsalat zum Frühstück

Hallo meine Lieben,

nach einem schönen Wochenende, an dem ich allerdings die Nacht zum Tage gemacht habe (natürlich nur rein beruflich ;) ), freue ich mich nun auf ein schönes, gemütliches, wärmendes Frühstück. Es erinnert ein wenig an den guten Porridge, der ja derzeit auch wieder im Kommen ist. Im Grunde schnell und einfach zubereitet möchte ich es Euch nicht vorenthalten (glutenfrei und vegan):

Hirseporridge

Für eine große Portion benötigt ihr folgende Zutaten:

  • 100g Hirse
  • 150ml Wasser
  • ½ TL Zimt
  • 1 Msp Vanille gemahlen oder frisch ausgekratzt
  • 150ml Mandelmilch
  • ½ Apfel
  • 1 Banane
  • 1 Kiwi
  • Kokos-Chips
  • Cashewkerne

Zunächst die Hirse nach Anleitung mit dem Wasser kochen. Wenn das Wasser fast verkocht ist die Mandelmilch hinzugeben und ggf. noch etwas weiter Ziehen lassen. Die Vanille und den Zimt nun mit unterrühren und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit das Obst klein schneiden und später unter den Hirsebrei heben, servieren und mit Kokos-Chips und Cashewkernen dekorieren.

Guten Appetit und einen schönen Tag!

Chia-Pudding Cupcakes mit Blaubeeren (roh, vegan, glutenfrei)

Hallo Leute!

Es ist wieder Wochenende! Und anstelle einer gebackenen Süßspeise oder eines Kuchens möchte ich euch heute meine kleinen roh-veganen und glutenfreien Chia-Pudding-Cupcakes vorstellen! Durch die Verbindung mit den Blaubeeren sogar Superfood auf Superfood  – also ganz gesund and without any „excuses“. Den Boden habe ich aus ganz wenigen Zutaten gemacht, aber dazu gleich mehr.

Chiapudding-Cupcakes mit Blaubeeren (roh-vegan)

Zutaten (für ca 4 Stück):

Chiapudding:

  • 2 EL Chiasamen
  • 100 ml Mandelmilch
  • etwas gemahlenen Vanille

Boden:

  • 50g Cashewkerne
  • 80g Datteln
  • Prise Salz
  • 1/2 TL Zimt

Garnitur:

  • Blaubeeren
  • Acai-Pulver (wenn zur Hand)

Silikon-Muffinförmchen, Gefrierfach, Zeit zum Kühlen

Für die Zubereitung rühren wir wieder den Chiapudding an, indem wir die Chiasamen, die Mandelmilch und die Vanille miteinander verrühren und für einige Stunden, auch gut über Nacht kühl stellen und quellen lassen. Wer möchte kann hier schon etwas Acai-Pulver hinzufügen, dann erhält man eine leicht violette Färbung des Puddings.

Dann nehmen wir die Cashewkerne, die Datteln, Salz und Zimt und hechseln diese in einem Food-Processor klein bis automatisch eine zähe „Teigmasse“ entsteht. Diese nehmen wir und drücken sie in unsere Silikonförmchen, sozusagen als „Schale“. Diese müssen nun ebenfalls für einige Stunden eingefroren werden.

Kurz bevor sie serviert werden sollen unsere Muffinsförmchen aus dem Gefrierfach holen und die Silikonschalen entfernen. Das geht sehr einfach wenn unsere Cashew-Dattelmasse schön durchgefroren ist. Nun diese mit dem Chiapudding befüllen, mit den Blaubeeren oder anderen Früchten garnieren und wer zur Hand hat mit Acai-Pulver bestäuben.

Das Acai-Pulver stammt von der Acai-Beere, eine Frucht der in Südamerika beheimateten Kohlpalme. Sie ist reich an Antioxidantien, Nährstoffen und essentiellen Fettsäuren. Sie soll das allgemeine Wohlbefinden steigern, das Immunsystem stärken, ein gesundes Abnehmen und Entschlacken fördern und den Alterungsprozess verlangsamen, indem sie die freien Radikale im Körper unschädlich macht – also ein weiteres Superfood!

Amaranth-Burger mit Kidneybohnen (vegan)

Hallo liebe Leute,
hallo schöne Welt!

Ich freue mich sehr, dass wir, d.h. jeder einzelne von Euch mit mir hier zusammen, Freude an diesem Blog haben und dass wir von Tag zu Tag zahlreicher werden! Ich wünsche mir dass ihr Gefallen an den Rezepten, den Fotos, den Ideen zur gesunden Ernährung habt und ich euch damit inspirieren kann!

Gestern habe ich mich wieder ausprobiert und ein sehr köstliches und zugleich „gesundes Fast-Food“ Gericht auf den Tisch gezaubert. Nur „Fast“ war daran nicht so viel, gedauert hat es ein bisschen, dafür alles knackig-frisch und sehr eiweißreich. Angefangen hatte alles damit, dass ich Amaranth gekocht hatte und mir erst später überlegt habe, was ich nun daraus machen könnte….
Das ist daraus geworden:

Amaranth-Burger mit Kidneybohnen

Zutaten (ergibt ca 8 Patties):

  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 rote Paprika
  • 1 Dose/Glas rote Kidneybohnen
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 4 EL Sojamehl
  • 80g Haferflocken
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 EL Hefeflocken
  • etwas Chili (frisch oder gemahlen)
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl zum Anbraten
  • 100g Amaranth
  • 300ml Wasser
  • Ketchup:
  • 2 Tomaten
  • 5-6 Datteln
  • 1 TL Hefeflocken
  • Salz und Pfeffer

Für die Zubereitung zunächst das Amaranth nach Zubereitungsvorgabe kochen. In der Zwischenzeit die Zwiebel, den Knoblauch und die Paprika fein schneiden, die Petersilie hacken. Wenn das Amaranth etwas abgekühlt ist (oder vielleicht sogar schon im Vorfeld gekocht wurde), diese Zutaten nun hinzugeben, weiterhin die kurz abgewaschenen Bohnen, das Sojamehl, die Haferflocken, die Hefeflocken und das Kurkuma. Dann nach Belieben würzen (Salz, Pfeffer, Chili). Die „Masse“ darf ruhig wieder „kräftig“ schmecken, denn was jetzt schon langweilig schmeckt tut es nachher auch ;-).

So, dann heißt es mit leicht angefeuchteten Händen die kleinen Burgerpatties zu formen und in etwas Öl bei mittlerer Hitze von beiden Seiten gleichmäßig anzubraten.
Wie ihr es anrichten mögt überlasse ich Euch, eine Idee wie ich es gemacht habe seht ihr ja oben.

Den Ketchup machen wir natürlich auch selbst! Das ist viel einfacher als wahrscheinlich viele von euch denken: Tomaten mit Datteln, Salz und Pfeffer und wer hat noch etwas Hefeflocken in den Mixer – pürieren- Fertig!

Ich freue mich wenn es euch wieder inspiriert dieses Gericht nachzukochen!
Habt viel Spaß dabei und insbesondere einen guten Appetit!

Spinat-Orangen-Cocos-Smoothie mit Hanfsamen

Hallo Leute!

Da die grünen Smoothies so variantenreich sein können in ihren Zutaten und im Geschmack, werde ich euch immer wieder neue Rezeptideen von mir vorstellen. Dieses mal mit der besonderen Zutat: den Hanfsamen.

Spinat-Cocos Smoothie, green Smoothie

Zutaten:

  • 50 g Babyspinat
  • 1 Orange
  • 1 Kiwi
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 1 EL Hanfsamen
  • 300 ml Cocosnusswasser

Die Hanfsamen sind reich an Antioxidantien, Vitamin E und den B-Vitaminen. Sie bestehen außerdem zu 20-24 Prozent aus reinem hochwertigen Protein in Form aller essentieller Aminosäuren, die der Mensch benötigt, um daraus körpereigenes Eiweiß aufzubauen. Weiterhin schenkt es wertvolle Omega-3/6-Fettsären und soll die Entgiftung des Körpers unterstützen.

Fenchel-Orangen Salat mit Nüssen

Hallo meine Lieben!

Heute möchte ich euch gerne wieder einen fruchtig-frischen rohköstlichen Salat vorstellen, der nun wirklich im Handumdrehen zubereitet ist und wie ich finde einfach grandios schmeckt! Er eignet sich ebenfalls gut zum frühzeitigen Vorbereiten, weil er gerade, wenn er Zeit zum Ziehen hatte, noch weitere kräftige Aromen entwickelt. Deshalb ist er ein guter Kandidat für „ to go“.

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Zutaten:

  • 1 Fenchelknolle
  • 2 Orangen
  • 1 Apfel
  • frischer Dill
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1-1½ EL Olivenöl
  • Pinienkerne, Cashewkerne
  • Salz und Pfeffer

Für die Zubereitung die gewaschene Fenchelknolle der Länge nach halbieren und den Wurzelkern vorsichtig herausschneiden. Dann den Fenchel mit einem Hobel mittelfein raspeln (oder schneiden). Anschließend den Apfel achteln und in Scheiben schneiden, die Orangen vorsichtig filetieren und dabei achtgeben, dass möglichst viel Orangensaft aufgefangen wird der später mit zum Dressing verarbeitet wird. Deshalb den Rest der Orange der nach dem Filetieren noch übrig ist, mit der Hand auch noch auspressen. Den Fenchel mit dem Apfel, dem Dill und den Orangenfilets und einem Dressing aus dem Orangensaft, dem Zitronensaft und dem Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen. Die Nüsse, wer Lust hat kurz anrösten, und auf dem angerichteten Salat verteilen.

Guten Appetit!