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Mohn-„Käsekuchen“ (vegan)

Ihr Lieben,

ein neues Wochenende hält Einzug, dazu herrlicher Sonnenschein – da begibt man sich schon früh in die Küche, um vom späteren Tag viel zu haben!

Das Osterfest rückt auch in großen Schritten näher, eine Zeit in der wieder viele Leckereien auf den Tisch kommen! Ich habe mich heute schon mal, natürlich nur um mich schon einzustimmen und die „Süße-Zeit“ langsam zu beginnen, für eine weitere Variante meines Lieblings-Käsekuchens entschieden. Das Original-Rezept erfreut sich großer Beliebtheit hier auf dem Blog, und die Variante mit verschiedenen Obstsorten oder wie im heutigen Falle mit Mohn habe ich auch schon früher gerne gegessen, also wurde er heute morgen zu früher Stunde genau so in den warmen Ofen geschoben…

Mohn-Käsekuchen (vegan)

Als ich noch halb schlafend, vielleicht hatte ich ja auch davon geträumt, von meinen anstehenden Back-Plänen berichtete, bekam ich von der Seite gleich den ersten schiefen Blick, sofern „schief blicken“ nicht irgendwie zum frühen Morgen dazu gehört: dieser sollte mir sagen „Don´t call it „Käsekuchen““. Ja, so ist das. Gar nicht einfach wenn man im Schwabenländle lebt und alle den Ur-Käsekuchen nur mit „echtem“ Quark und Eiern kennen… und an den auch nichts herankommen lassen! Aber diese vegane Variante ist eben auch sehr lecker, ich weiß eben nur keinen neuen „Käsekuchen-like“-Namen dafür! Habt ihr eine Idee? Wie könnten wir einen veganen Käsekuchen nennen ohne ihn „Käsekuchen“ zu nennen? …oh Man(n), dieser Blick schon wieder….

Also, legen wir los!

Zutaten für den Boden: Mohn-Käsekuchen (vegan)

  • 100g Dinkelvollkornmehl
  • 150g Dinkelmehl 630
  • 100g Margarine (z.B. AlsanBio)
  • 1 TL Backpulver
  • 60g Agavendicksaft
  • 2-3 EL Wasser

Zutaten für die Crème-Füllung:

  • 500g Sojajoghurt (natur, gelingt sehr gut mit dem von Alpro)
  • 400g Taifun Bio Seidentofu
    (erhältlich im Biomarkt im Kühlregal)
  • 125g Margarine (z.B. AlsanBio)
  • 80g Mondamin/ Speisestärke
  • 80g Agavendicksaft
  • 80g Rohrohrzucker
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • 100g Dampfmohn (gemahlener Blaumohn, z.B. von Davert )

Die “Zutaten für den Boden“ zu einem homogenen Teig verkneten. Wenn der Teig sehr krümelig ist, einfach etwas Wasser hinzugeben. Dann damit den Boden einer normalen Springform und ca. 4 cm des Randes damit auslegen.

Den Ofen nun auf ca. 175 °C Umluft vorheizen.

Für die Füllung alle Zutaten bis auf den Dampfmohn langsam nacheinander in eine Rührschüssel geben und ebenfalls gut zu einer homogenen Crème verrühren. Gut ist es mit dem Zucker und der Margarine anzufangen und wenn diese gut miteinander verrührt sind, die restlichen Zutaten dazuzugeben. Zum Schluß den Zitronenabrieb unterheben und ca. 2/3 bis die Hälfte der Füllung zur Seite stellen. In die restliche Crème nun den Dampfmohn unterrühren. Das gute wenn man diesen Dampfmohn verwendet ist, dass er keine vorherige Verarbeitung, wie z.B. Einweichung etc. benötigt sondern einfach und direkt zu dem Teig/der Crème hinzugegeben werden kann.

In die Kuchenform auf den vorbereiteten Boden nun zuerst die Blaumohn-Crème geben, gleichmäßig verteilen und dann danach langsam (!) und vorsichtig die helle Crème verstreichen damit die Schichtung erhalten bleibt.

Auf der mittleren Schiene den Kuchen nun für ca. 60 Minuten backen. Vor dem Anschneiden und dem Verzehr den Kuchen gut abkühlen lassen. Während des Abkühlvorganges wird er auch immer noch etwas fester werden, deshalb wird er sich dann hervorragend schneiden lassen.

Mohn-Käsekuchen (vegan)

So, wir lassen ihn uns dann bald schmecken! Und ja klar, er wird auch von den schärfsten Kritikern und „Schief-Blickern“ hier gerne gegessen, bis eben auf die Tatsache, dass ich einen neuen „Käsekuchen-like“ Namen erfinden muss!

Habt eine schöne Osterzeit!

Eure Franziska

Hier findet ihr noch weitere sehr leckeren Osterkuchen:

Mohn-Käsekuchen (vegan)

Kürbis-Flammkuchen (vegan)

Ihr Lieben,

kennt ihr das, das Verlangen nach Salz auf der Zunge und Herzhaftigkeit am Gaumen? Kennt ihr dieses Gefühl, nach aller Nascherei? – und dabei haben wir heute doch erst den ersten Advent gefeiert und dabei noch kein einziges Adventskalendertürchen geöffnet….

„Natürlich“, werdet ihr nun grummeln, und euch dabei noch die Finger vom Puderzucker der Vanillekipferl ablecken…., ganz genau!

Nun ja, in solchen Fällen, und heute war nun so ein besagter, erinnere ich mich gerne an simple Gerichte. Mein herbstlicher Apfel-Flammkuchen mit roten Zwiebeln ist zum Beispiel ein solches, nur dass ich ihn, den Flammkuchen, heute mit Kürbisspalten und etwas getrocknetem Rosmarin gemacht habe:

Kürbis-Flaumkuchen (vegan)

Folgende Zutaten werden benötigt (ergibt ca. 4-6 Flammkuchen):

Für den Teig:

  • 500g Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL Salz
  • 1 EL Aprikosenkernöl (alternativ auch z.B. Olivenöl)
  • ca. 350-400ml Wasser

Für die Soya-Schmand-Crème:

  • 1 Pck. Alpro Soya-Cuisine
  • 1-2 Frühlingszwiebeln
  • Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer, ggf. getr. Chili

Für den Belag: Kürbis-Flammkuchen (vegan)

  • Kürbisspalten, fein geschnitten
  • rote Zwiebeln fein gehobelt (je nach Größe und gehobelter Stärke unterschiedlich)
  • getrockneter Rosmarin

Für die Zubereitung zunächst den Hefeteig vorbereiten: Alle o.g. Zutaten für den Teig zu einer homogenen Teigmasse kneten. Dies kann man per Hand vermengen und von Hand kneten, oder mittels einer Küchenmaschine mit Knethaken zusammen rühren. Den Teig dann zugedeckt an einem warmen Ort für ca. 1,5-2 Stunden gehen lassen.

Für die Soya-Schmandcrème die Soya-Cuisine in ein Schälchen geben, die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden, den Schnittlauch fein hacken, alles zusammenrühren und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Wer möchte kann hier durch etwas getrocknete Chili noch etwas Schärfe hinzugeben.

Den Ofen auf 175° C vorheizen. Die fein geschnittenen Kürbisspalten in etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer wenden und auf ein Backblech legen. Diese nun für ca. 8 Minuten vorbacken. In der Zwischenzeit kleine Teiglinge vom großen Teig abtrennen und auf einer bemehlten Oberfläche zu einem runden Boden auswellen/ausziehen. Diesen mit etwas Soya-Schmandcrème bestreichen, dann die roten Zwiebelringe darauf legen, die vorgebackenen Kürbisspalten darauf verteilen und nochmals etwas von der Soya-Schmandcrème darüber geben, mit Rosmarin, Salz und Pfeffer garnieren, und für ca. 10-12 Minuten in den Backofen geben (175°C). Wer einen Pizzastein hat, kann diesen an dieser Stelle hervorragend benutzen, ansonsten nehmen wir das herkömmliche Backblech.

Kürbis-Flammkuchen (vegan)Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken! Nachdem der herbstliche Apfel-Zwiebel-Flammkuchen nicht nur bei mir, sondern auch bei sehr vielen von euch so großen Anklang gefunden hat, trifft dieser ja vielleicht auch euren herzhaften Geschmacksnerv, und wir können ab morgen wieder gemeinsam zum Plätzchenteller greifen….

Ich wünsche euch eine schöne, besinnliche Adventszeit!

Eure Franziska

Herbstlicher Apfel-Zwiebel-Flammkuchen (vegan)

Ihr Lieben,

der November hat Einzug gehalten, das mag niemandem entgangen sein. Heute ist er wieder ganz besonders trübe, trist und grau – es nieselt und die Bäume lassen die letzten Blätter ihres herbstlich-bunten Gewandes fallen. Drinnen sowie draußen bereitet sich allmählich alles auf eine neue, vorweihnachtliche Zeit, die Adventszeit vor. Auch ich freue mich auf die nächsten Wochen, und all die Leckereien die sie mit sich bringen, die gemütlichen Tage bei wohliger Wärme, Kerzenschein, Duft nach Schokolade, Zimt, Nelken, Kerzen wenn sie ausgepustet werden und dann diesen herrlichen Duft nach Wachs und Ruß verströmen, leckerem Tee, einem Buch, schöner Musik oder einfacher Stille. Heute habe ich noch einmal ein herzhaftes Gericht, welches im Grunde schnell und einfach zubereitet wird, und genau das richtige ist, wenn einem schon der Magen vom Plätzchenteig-probieren fast zusammenklebt. Nein, soweit wollen wir es nicht kommen lassen!

Apfel-Zwiebel-Flammkuchen (vegan)

Gerne und häufig kommen hier die Apfel-Zwiebelflammkuchen auf den Tisch, die durch die ausgewählten roten Zwiebeln und die Äpfel sowohl in die Jahreszeit passen, als auch farblich mit dem Grün von Schnittlauch und Frühlingszwiebeln ihre Akzente setzen. Durch die Soja-Cuisine (Alpro) erhält man eine perfekte Schmand-artige Crème, die den Flammkuchen so richtig abrunden.

Apfel-Zwiebel-Flammkuchen (vegan)Folgende Zutaten werden benötigt:

Für den Teig:

  • 500g Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL Salz
  • 1 EL Aprikosenkernöl (alternativ auch z.B. Olivenöl)
  • ca. 350-400ml Wasser

Für die Soya-Schmand-Crème:

  • 1 Pck. Alpro Soya-Cuisine
  • 1-2 Frühlingszwiebeln
  • Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer, ggf. getr. Chili

Für den Belag:

  • Äpfel fein gehobelt (je nach Größe und gehobelter Stärke unterschiedlich)
  • rote Zwiebeln fein gehobelt (je nach Größe und gehobelter Stärke unterschiedlich)
  • 1 Frühlingszwiebel und Schnittlauch zum Garnieren

Für die Zubereitung zunächst den Hefeteig vorbereiten: Alle o.g. Zutaten für den Teig zu einer homogenen Teigmasse kneten. Dies kann man per Hand vermengen und von Hand kneten, oder mittels einer Küchenmaschine mit Knethaken zusammen rühren. Den Teig dann zugedeckt an einem warmen Ort für ca. 1,5-2 Stunden gehen lassen.

Apfel-Zwiebel-Flammkuchen (vegan)Für die Soya-Schmandcrème die Soya-Cuisine in ein Schälchen geben, die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden, den Schnittlauch fein hacken, alles zusammenrühren und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Wer möchte kann hier durch etwas getrocknete Chili noch etwas Schärfe hinzugeben.

Nach der Ruhephase kleine Teiglinge vom großen Teig abtrennen und auf einer bemehlten Oberfläche zu einem runden Boden auswellen/ausziehen. Diesen nun mit etwas Soya-Schmandcrème bestreichen, dann die gehobelten Apfelringe und die roten Zwiebelringe darauf legen, nochmals etwas von der Soya-Schmandcrème darüber verteilen, mit Lauchzwiebeln, Salz und Pfeffer garnieren, und für ca. 10-12 Minuten in den vorgeheizten Backofen geben (175°C). Wer einen Pizzastein hat kann diesen an dieser Stelle hervorragend benutzen, ansonsten nehmen wir das herkömmliche Backblech.

Die Menge reicht für ca. 4-6 Flammkuchen, aber ich sage es euch, man ißt ganz bestimmt mehr als nur einen!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken, und freue mich nun herzhaft gestärkt auf die süße Vorweihnachtszeit….

Macht´s gut und bleibt gesund, eure Franziska

Wenn ihr weitere Rezeptideen passend zur Jahreszeit ansehen möchtet, dann schaut doch mal:

Apfel-Zwiebel-Flammkuchen (vegan)

„Have a Try“ gewinnt den Food-Blog-Award 2014 in der Kategorie „Bestes Vegan-Rezept“

Ihr Lieben,

Have a Try, und das bin ja dann wohl ich, auch wenn ich es immer noch nicht so richtig glauben kann, muss mich grad nochmal zwicken, hat am letzten Wochenende in Berlin beim ersten deutschen Food-Blog-Award 2014 den Ersten Platz in der Kategorie „Bestes Vegan-Rezept“ gewonnen. Wooohoooo….!!! Gänsehaut.

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Mit viel Applaus und Anerkennung, Ruhm und Ehre, einer wunderschönen Trophäe, einer Reise mit allen anderen Gewinnern (es gab insgesamt fünf Kategorien und einen Sonderpreis) nach New York City im Februar 2015, wo wir New Yorker „Foodies und Blogger“ kennenlernen werden dürfen, und einigen weiteren Überraschungen und Geschenken beladen, bin ich inzwischen wieder zurückgekehrt, und möchte euch gerne kurz davon berichten…. Und gekocht haben wir auch… aber dazu unten mehr.

Zu diesem großartigen Final-Event in Berlin waren die jeweils fünf besten Blogger/Bloggerpaare ihrer Kategorie (5 Kategorien und über 300 „Bewerbern“) geladen. Das heißt, wir waren eine große, interessante, vielseitige Truppe mit unglaublich netten Menschen, durchweg! – Natürlich die Veranstalter, insbesondere Martina, Franz und Mathias und die Sponsoren mit eingenommen, es war eine riesen Gaudi!!!! Nachdem wir uns alle am Freitag im Hotel Grand Hyatt am Potsdamer Platz versammelt und kennengelernt hatten, durften wir auf einer Stadtführung im Gourmet-Liner (ein Bus mit Ledersitzen, Tischchen, feiner Beleuchtung und  eingebauter Küche) 15710782401_0e4c1f21bb_ounseren Gaumen verwöhnen lassen, und haben dabei an unterschiedlichen Stationen Halt gemacht: Zum Bsp. haben wir die Schokoladenwerkstatt von Chocri besucht und uns selbst im Schokoladen-verzieren geübt (ein bisschen konnte ich das ja schon, seht hier ;-)), dann haben wir bei Kahla-Porzellan von der Chefdesignerin Barbara Schmidt einen sehr interessanten Vortrag zu Produktdesign, der „Kaffeetafel“, dem Geschirr in seiner Funktion früher und heute 15524385229_0b3f44cc80_ogehört, und anschliessend von Deutschlands Kaffee-Sommelier Michael Gliss einen Überblick und Vortrag zum Kaffee „an sich“ gelauscht . Seinen (Michael Gliss) Kaffee in ihrer (Barbara Schmidt) Tasse, der „Café-Sommelier“, ein wahres Gedicht. Wirklich. So gut hat mir Kaffee selten geschmeckt. Kein Wunder, denn diese Tasse ist von beiden in mühevoller Arbeit entworfen worden, und avanciert bestimmt zum „Design-Klassiker“. Einen Gutschein von Kahla gab es für die Gewinner auch. Mal schauen was demnächst auf meiner Kaffeetafel stehen wird….

Danach ging es weiter in unserem Gourmet-Liner ins KaDeWe, zu Lean15527840980_33125c9ff7_oder Roerdink-Veldboom, Sternekoch und Chefkoch des KaDeWe und in die Gourme15527253288_8ebc749b3d_otabteilung, hinter die Kulissen, zu Häppchen und Champagner in die Großküche. Wenn ich auch so eine hätte……. träum. Nur putzen und aufräumen, das bitte nicht.

Danach, nun der Tag war ja noch lange nicht zu Ende, ging es weiter zu Sarah Wiener und in ihr „Speisezimmer“. Verwöhnt wurde auch da unser Gaumen mit leckeren Weinen von der Mosel und köstlichem Bier von Bierzuliebe. Sarah Wiener, was hatten wir mit ihr für einen Spaß, legt großen Wert auf Qualität ihrer Produkte und Erzeugnisse , auf Nachhaltigkeit und Regionalität. Das hat man nicht nur in ihren Aufstrichen erschmeckt die es für uns auf leckerem Demeterbrot zu probieren gab, sondern auch im darauf folgenden „Abendessen“.

15712674555_53c8f244b2_oDort haben wir einen wunderschönen, erlebnisreichen Tag ausklingen lassen, bevor wir müde in ein wolkenweiches Bett im Grand Hyatt gefallen sind.

Am Samstag ging es nach dem Frühstück weiter zu Warendorf-Küchen auf den Ku´damm. Dort wurden wir erneut von Presse, Fotographen und dem Radio empfangen, die gesamte Jury und Sponsoren waren anwesend, und wir haben gekocht und gebacken in diesen schönen Küchen was das Zeug hergab! 15525948970_eb18e1b873_oEs gab ein Thema, „Burger“! Und kurzentschlossen habe ich mich mit Claudia von Food with a View und Sophia von Cucina Piccina zusammen getan, und wir haben einen veganen Burger mit gebratenen Auberginen-Patties, gegrillter Paprika, Röstzwiebeln, zweierlei gebratenen Pilzen mit Rauchsalz von Try Foods, Guacamole, einer Senf-Kräuter-SojaCuisine -Sauce 15688944746_14f76b3afa_ound Kürbis-Pommes mit selbstgemachtem Ketchup gemacht, dazwischen versucht nett in die Kameras zu lächeln, … hat nicht immer geklappt… und Radio-Interviews gegeben…. ich habe mich leider noch nicht gehört (Vielleicht liest das nun jemand der mir einen Hinweis geben kann wo ich es 15687068336_061a95fa5b_oNachhören könnte?). Wir haben danach aber auch wieder aufgeräumt und die weiße Küche saubergemacht,uns zumindest große Mühe gegeben, wirklich. Die vielen, unglaublich kreativen Burger (da war keiner 0815 falls ihr euch das nun denkt, nicht bei all den Foodies), wurden von der Jury verkostet und prämiert, hatten aber keinen Einfluß auf den Sieg und die Platzverteilung des Awards am Abend, das nur am Rande.

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Einen tollen Vortrag zur Food-Fotographie haben wir von Julia von LizandJewels gehört. Julia kommt aus Deutschland, lebt seit vier Jahren als Fotografin und Bloggerin in New York, bloggt auf Zwei Kontinenten und wird uns zu unserer Gewinnerreise nach New York dort empfangen und uns dort in die Welt der Blogger und des Foods, der Foodies mitnehmen. Darauf, und auf dich liebe Julia, freue ich mich ungemein!

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So, nun stieg langsam die Spannung und die Anspannung. Zurück im Hotel, jeder hat sich umgezogen, hübsch gemacht für „DAS“ Event – die Bekanntgabe der Gewinner und Platzierten. Unser Laudator für das „Beste Vegan-Rezept“ war Leander Roerdink-Veldboom.15712691262_a3b3174f4d_o

Auf den dritten Platz wurde Arne von The Vegetarian Diaries mit einer veganen Quiche gewählt, auf den zweiten Platz die liebe Yvonne von Freude am Kochen mit einem Kokos-Aprikosen-Tiramisu, ja, und dann fiel irgendwie mein Name. Ich wurde von rechts und links umarmt und gedrückt, von lieben Menschen die ich erst einen Tag zuvor kennengelernt hatte. Im Freudentaumel bin ich zur Bühne stolziert und habe die Glückwünsche und Präsente entgegengenommen, konnte sie kaum in den Händen halten, so viele waren es.

Rotes Süßkartoffel-Kichererbsencurry mit roten Linsen und frischem Blattspinat (vegan, glutenfrei)

Ich habe mit meinem roten Süßkartoffel-Kichererbsen-rote Linsen- Curry mit frischem Blattspinat gewonnen.

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Ich habe mich richtig gefreut. Es ist eine tolle Wertschätzung und Anerkennung. Ein schöner Motivationsschub (der eigentlich nicht nötig gewesen wäre) und ganz viel Lust und Freude weiterzuführen was ich seit (heute !!!) genau einem Jahr führe – diesen Blog „Have a Try“!

Es haben sich tolle Menschen zusammengefunden; insbesondere freue ich mich auf New York mit den anderen Gewinnern und unserer lieben „Reporterin“, und einer neuen Kamera, der DMC-GX7K von Panasonic, um das alles festzuhalten!

Hier noch einmal alle Gewinner im Überblick:

Danke dass ihr bis hierher gelesen habt! Und entschuldigt für die vielen Links, aber die hat heute jeder einzelne verdient! Fühlt euch, so ihr ebenfalls „Blogger“ seid, angesprochen und motiviert im nächsten Jahr in Berlin an den Start zu gehen – Für den Food-Blog-Award 2015. (Noch ist er aber nicht ausgerufen ;-)) Nicht bis jetzt im einzelnen genannte Sponsoren waren außerdem Alpro, Koziol, Vöslauer, Comté, Philips, Grand Hyatt, Likies, Somat, Metro, Chio, Da Silva Gaspar, Reisenthel, Berndes, KochblogRadio.de

Weil ich kaum selbst Fotos gemacht habe, danke ich den Veranstaltern und Sandy, unserer Reporterin, diese hier verwenden zu können.

Glückliche Grüße, Franziska

Mein Lieblings-Käsekuchen (vegan)

Hallo ihr Lieben,

Heute möchte ich euch mal wieder gerne eine „süße Back-Idee“ vorstellen. Es gibt einfach Kuchen, Torten und Gebackenes, auf das möchte man auch in der veganen, laktosefreien, Backstube und schon gar nicht bei der sonntäglichen Kaffeetafel verzichten. Aber wer sagt überhaupt, dass man einen Sonntag zum Kuchenessen braucht…? Nein, dieser Lieblings-Käsekuchen darf bedingungslos immer und jederzeit gebacken UND vernascht werden!

Käsekuchen (vegan)

Zutaten für den Boden:

  • 100g Dinkelvollkornmehl
  • 150g Dinkelmehl 630
  • 100g Margarine (z.B. AlsanBio)
  • 1 TL Backpulver
  • 60g Agavendicksaft
  • 2-3 EL Wasser

Zutaten für die Crème-Füllung: Käsekuchen (vegan)

  • 500g Sojajoghurt (natur, gelingt sehr gut mit dem von Alpro)
  • 400g Seidentofu (erhältlich im Biomarkt im Kühlregal, von Demeter)
  • 125g Margarine (z.B. AlsanBio)
  • 80g Mondamin
  • 80g Agavendicksaft
  • 80g Rohrohrzucker
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • abgeriebene Schale einer Zitrone

Die „Zutaten für den Boden“ zu einem homogenen Teig verkneten. Wenn der Teig sehr krümelig ist, einfach etwas Wasser hinzugeben. Dann damit den Boden einer normalen Springform und ca. 4 cm des Randes damit auslegen.

Den Ofen nun auf ca. 175 °C Umluft vorheizen.

Für die Füllung alle Zutaten nacheinander in eine Rührschüssel geben und ebenfalls zu einer homogenen Créme verrühren. Am Besten mit dem Zucker und der Margarine beginnen. Sind sie zu einer homogenen masse geschlagen, die anderen Zutaten nach und nach hinzu geben. Wer jetzt anfängt davon zu naschen, wird kaum noch aufhören können, so lecker schmeckt bereits die Créme ;-). Zum Schluß den Zitronenabrieb unterheben und die Füllung vorsichtig in die vorbereitete Springform füllen.

Auf der mittleren Schiene für ca. 55-60 Minuten backen. Vor dem Anschneiden und dem Verzehr den Kuchen gut abkühlen lassen. Er wird sich hervorragend schneiden lassen und in etwa die Konsistenz eines New-York-Cheesecake bekommen.

Ich wünsche euch viel Freude mit meinem Rezept! Und wer Lust hat auf eine Käsekuchen-Variante mit Mohn der schaue mal hier vorbei!

Herzliche Grüße, eure Franziska

Käsekuchen (vegan)