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Kürbis-Flammkuchen (vegan)

Ihr Lieben,

kennt ihr das, das Verlangen nach Salz auf der Zunge und Herzhaftigkeit am Gaumen? Kennt ihr dieses Gefühl, nach aller Nascherei? – und dabei haben wir heute doch erst den ersten Advent gefeiert und dabei noch kein einziges Adventskalendertürchen geöffnet….

„Natürlich“, werdet ihr nun grummeln, und euch dabei noch die Finger vom Puderzucker der Vanillekipferl ablecken…., ganz genau!

Nun ja, in solchen Fällen, und heute war nun so ein besagter, erinnere ich mich gerne an simple Gerichte. Mein herbstlicher Apfel-Flammkuchen mit roten Zwiebeln ist zum Beispiel ein solches, nur dass ich ihn, den Flammkuchen, heute mit Kürbisspalten und etwas getrocknetem Rosmarin gemacht habe:

Kürbis-Flaumkuchen (vegan)

Folgende Zutaten werden benötigt (ergibt ca. 4-6 Flammkuchen):

Für den Teig:

  • 500g Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL Salz
  • 1 EL Aprikosenkernöl (alternativ auch z.B. Olivenöl)
  • ca. 350-400ml Wasser

Für die Soya-Schmand-Crème:

  • 1 Pck. Alpro Soya-Cuisine
  • 1-2 Frühlingszwiebeln
  • Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer, ggf. getr. Chili

Für den Belag: Kürbis-Flammkuchen (vegan)

  • Kürbisspalten, fein geschnitten
  • rote Zwiebeln fein gehobelt (je nach Größe und gehobelter Stärke unterschiedlich)
  • getrockneter Rosmarin

Für die Zubereitung zunächst den Hefeteig vorbereiten: Alle o.g. Zutaten für den Teig zu einer homogenen Teigmasse kneten. Dies kann man per Hand vermengen und von Hand kneten, oder mittels einer Küchenmaschine mit Knethaken zusammen rühren. Den Teig dann zugedeckt an einem warmen Ort für ca. 1,5-2 Stunden gehen lassen.

Für die Soya-Schmandcrème die Soya-Cuisine in ein Schälchen geben, die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden, den Schnittlauch fein hacken, alles zusammenrühren und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Wer möchte kann hier durch etwas getrocknete Chili noch etwas Schärfe hinzugeben.

Den Ofen auf 175° C vorheizen. Die fein geschnittenen Kürbisspalten in etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer wenden und auf ein Backblech legen. Diese nun für ca. 8 Minuten vorbacken. In der Zwischenzeit kleine Teiglinge vom großen Teig abtrennen und auf einer bemehlten Oberfläche zu einem runden Boden auswellen/ausziehen. Diesen mit etwas Soya-Schmandcrème bestreichen, dann die roten Zwiebelringe darauf legen, die vorgebackenen Kürbisspalten darauf verteilen und nochmals etwas von der Soya-Schmandcrème darüber geben, mit Rosmarin, Salz und Pfeffer garnieren, und für ca. 10-12 Minuten in den Backofen geben (175°C). Wer einen Pizzastein hat, kann diesen an dieser Stelle hervorragend benutzen, ansonsten nehmen wir das herkömmliche Backblech.

Kürbis-Flammkuchen (vegan)Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken! Nachdem der herbstliche Apfel-Zwiebel-Flammkuchen nicht nur bei mir, sondern auch bei sehr vielen von euch so großen Anklang gefunden hat, trifft dieser ja vielleicht auch euren herzhaften Geschmacksnerv, und wir können ab morgen wieder gemeinsam zum Plätzchenteller greifen….

Ich wünsche euch eine schöne, besinnliche Adventszeit!

Eure Franziska

Kürbis-Risotto mit Balsamico und Kürbiskernen (vegan, glutenfrei)

Ihr Lieben,

nach so viel leckerer selbstgemachter Schokolade möchte ich euch nun heute ein erstes „Herbstgericht“ von mir vorstellen, nämlich ein Kürbisrisotto mit Balsamico und Kürbiskernen:

Hokkaidokürbis-Risotto mit Balsamico (vegan, glutenfrei)

Dieses Gericht wird schon seit vielen Jahren in meiner Küche immer wieder liebend gekocht. Das wunderschöne am Herbst ist ja, dass er wieder neue und reife Gemüse- und Obstsorten für uns bereithält – so freue ich mich jedes Jahr aufs neue insbesondere auf die Kürbiszeit und den vielen leckeren Gerichten die man damit zubereiten kann! Hokkaidokürbis-Risotto mit Balsamico (vegan, glutenfrei)

Zutaten für 4 Personen:

  • 400g Hokaidokürbis
  • 200g Arborio Risotto Reis (Demeter)
  • 800ml Gemüsebrühe
  • 2EL weissen Balsamico-Essig
  • 1 EL Olivenöl
  • Créma di Baslamico
  • Kürbiskerne

Für die Zubereitung den Kürbis aussen gut waschen, denn die Schale darf beim Hokaidokürbis ja dranbleiben ;-). Dann die Kürbiskerne innen entfernen und den Kürbis fein würfeln, je feiner umso besser, schöner – ja, das Auge isst ja auch mit! Ist das geschafft, geht alles weitere fast von ganz alleine: In einem Topf das Olivenöl kurz erhitzen, den Risottoreis darin 1-2 Minuten schwenken, dann mit etwas Gemüsebrühe ablöschen. Unter fleißigem Rühren und unter leichtem köcheln den Reis garen lassen. Dabei immer wieder von der Gemüsebrühe hinzugeben. Nach etwa 10 Minuten die Hokaidowürfel hinzugeben und weitere mindestens 10-15 Minuten unter Rühren köcheln lassen. Die Zeitdauer nun ist davon abhängig wie groß die Hokaidowürfel sind, einfach probieren bis Reis und Kürbis „al dente“ ist. Zum Schluß noch für eine schöne Säure-Note den weißen Balsamicoessig (2 EL) unterrühren. Ob das Gericht noch Salz und Pfeffer benötigt, hängt von der Stärke jeweiligen Gemüsebrühe ab, also ausprobieren. Bei mir ist ein Nachwürzen nicht erforderlich.

Hokkaidokürbis-Risotto mit Balsamico (vegan, glutenfrei)

Nun darf angerichtet werden! Dabei nicht zu sparsam mit der Créma di Balsamico sein, denn diese gibt dem Gericht in Kombination die besondere Note! Mit Kürbiskernen oder anderen Nüssen/Kernen dekorieren.

Laßt es euch schmecken!

Was sind eure Lieblings-Herbst, insbesondere Lieblings-Kürbisgerichte?

Habt eine tolle Zeit!

Eure Franziska