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Rote Bete Fruchtleder-Wraps mit knackigem Grünkohl-Apfelsalat und Cashew-Orangen-Dressing

Ihr Lieben,

lang ist es her, dass ich mich von dieser Stelle mit einem „Hallo ihr Lieben“ zur Begrüßung, eventuell einem kleinen Schwank aus dem Leben und einem leckeren Rezept gemeldet habe. Um so größer ist die Freude heute wieder genau diese Sätze an dieser Stelle schreiben zu dürfen! Viel ist in dieser Zwischenzeit passiert, ich habe mich neuen Herausforderungen gestellt und dabei meinen Fokus auf andere, insbesondere berufliche Aufgaben gelenkt. Und wer nun denkt, nur weil ich meine Küchenideen und meine Food-Fotographien hier nicht geteilt habe, dass meine lieb gewonnenen Küchenhelfer auch einen verlängerten Winter- und Sommerschlaf gehalten hätten, dem möchte ich heute wieder zeigen, dass dem nicht so ist! Das heutige Rezept paßt in vielerlei Hinsicht in die aktuelle Jahreszeit, denn läuft man über die Wochenmärkte der Region, dann findet man all die nötigen Zutaten (gut, die Bananen wären das einzige höchstwahrscheinlich „nicht regionale“…).

Ich möchte alle „alten“ und „neuen“ Leser hier wieder sehr herzlich willkommen heißen! Euch habe ich es zu verdanken, ihr seid die Motivation und ich wurde von so vielen Seiten und Orten angesprochen und vermisst. Und glaubt ja nicht, dass es mir nicht die ganzen letzten Monate „in den Fingern gejuckt“ hätte…

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Die Inspiration zu diesem Gericht kam mir nicht nur, weil ich jegliche Variationen von Grünkohl als Rohkost-Salat liebe, verbunden mit der gewaltigen Farbintensität, die ich diesem Gericht bei der Herstellung geben würde, wenn ich es mit den Rote-Bete-Fruchtleder-Wraps kombiniere, sondern auch mit der Praktikabilität des „bequemen“ Konsumierens. Und ganz ehrlich: Hier zählt „Slow-Food“, nicht Fast-Food“; aber gehen wir nun in die Küche!

Am Vortag oder noch früher sollte man sich mit dem Fruchtleder beschäftigt haben, denn das img_0683benötigt ca. 15h Trocknungszeit im Dörrautomat, alternativ kann man natürlich den Salat auch in andere Wraps „hüllen“ oder ihn mit zum Beispiel mit etwas geröstetem Walnußbrot genießen.

Zubereitung für 5 Wraps:

  • 8 reife Bananen
  • 1/2 Rote Bete

Im Vitamix zu einem homogenen Püree verrühren und dann im Weiteren 5 gleichgroße Fruchtspiegel auf den Einschubfächern für den Dörrautomat verteilen. Hier sollte man im Besitz geeigneter Dörrfolien sein. Den Dörrautomaten stelle ich in diesem Falle auf 48° C ein, für ungefähr 15 Stunden, wobei die Dauer auch von der Größe der Fruchtspiegel und deren Dicke abhängig ist. Da sollte man zwischendrin immer mal wieder nachschauen und die Einschubbleche durchtauschen. In den letzten 1-2 Stunden habe ich die Rote Bete-Chips mit dazugelegt, so werden diese gleichzeitig fertig.

img_0695-2Salat für 5 Wraps:

  • 2 mittelgroße/große Grünkohlstauden
  • 1 kleiner säuerlicher Apfel
  • 1 Orange
  • 1 Urmöhre
  • 1/2 rote Zwiebel
  • 1/2 rote Bete für die Chips
  • 2 EL Orangensaft (kann man nach dem Filetieren der Orange aus dem Rest ausdrücken)
  • 2 TL Cashewmus
  • Salz/Pfeffer

Den Grünkohl vom Strunk abziehen und in kleinere mundgerechte Stücke zupfen und gut waschen. Den Apfel in kleine Stücke schneiden, die Orange filetieren und den restlichen Saft ausdrücken und für das Dressing verwenden. Die Zwiebel z.B. in feine Ringe/ Halbringe schneiden und die Urmöhre habe ich geraspelt, genauso gebe ich ab und zu auch Raspel von der Roten Bete dazu, auch als Möglichkeit wenn man keine Chips dazu machen möchte.

Für das Dressing noch ca. 2 TL Cashewmus mit dem Orangensaft verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. In einer großen Schüssel den Grünkohl mit dem Dressing etwas einkneten/einrühren, dann die weiteren Zutaten hinzugeben und die Wraps befüllen.

Ich wünsche euch einen guten Appetit!

Bis Bald, eure Franziska

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„Dry“ it Baby on Have a Try: Klappe die Zweite: #Beeren

Ihr Lieben,

Inzwischen wird hier alles in Scheiben geschnitten was mir in den Sinn und zwischen die Finger kommt! Denn wenn man einmal entdeckt hat, wie einfach und genial das Trocknen, Dörren von Obst und Gemüse ist, und wie einfach eben damit auch das Konservieren dieser Früchte über einen Zeitraum hinaus ist, die die Frucht, Have a Try: Erdbeeren getrocknetdass Gemüse sonst genießbar gewesen wäre, oder gar schon  nicht mehr „Saison“ hat, dann bekommt man so viele Idee, zum einen welches Obst/Gemüse man diesem Verfahren unterziehen könnte, zum anderen was man dann danach alles damit machen könnte.

Jouuuhh, I hope you got this sentence! (Ab jetzt werden die Sätze wieder kürzer….)

Denn oft bewirkt eine Änderung des „Aggregatzustandes“ ja auch einen vielfätigeren Einsatz. So zum Beispiel ist mir die Idee zum Trocknen der Beeren für die Herstellung der Schokolade gekommen, die ich zuletzt hier, wie der eine oder andere bestimmt schon gesehen hat, selbstgemacht habe.

Natürlich ist die Idee feine Beeren zu dörren nicht neu und nicht von mir, dennoch ist es ein Verfahren, das gerade in Bezug auf die ein oder anderen Frucht/Gemüse noch nicht so „en Vogue“ ist, weshalb ich diese Idee gerne mit Euch teilen möchte. Ich verwende sie außerdem gerne im Müsli, in Salaten, zur Dekoration von Kuchen und Dessert und vielem mehr… Laßt euch weiter überraschen!

Have a Try: getrocknete Heidelbeeren Have a Try: getrocknete Himbeeren

Eine kurze, wiederholende Anmerkung zum Thema “Dörrautomat” oder “Dehydrierer”, auch weil ich immer wieder dazu gefragt werde und nun sicherlich bei einigen von Euch auch diese Fragen aufkommen. Ich habe mir letztes Jahr ein sehr hochwertiges Gerät gegönnt. Hier kann man die gewünschte Temperatur zwischen 30° und 68° C auswählen. Die Dörrzeit wird mit einer digitalen Zeitschaltuhr am Gerät geregelt. Im Dauerbetrieb schaltet sich das Gerät nach maximal 150 Stunden von selbst ab. Anders als bei vielen anderen Dörrautomaten fließt die Luft beim Sedona Dörrgerät horizontal statt vertikal. Das hat den großen Vorteil, dass die warme Luft gleichmäßig von hinten nach vorn über jeden Einschub streicht.

Feine Schokolade (selbstgemacht, roh-vegan)Es gibt aber auch deutlich günstigere Varianten, so schon ab ca. 40-50 €, wer sich dafür interessiert, muss sich nur im Netz umsehen, es gibt vielerlei Information dazu, auch bei YouTube. Oft können diese günstigeren Geräte allerdings nicht das Dörren in Rohkostqualität, d.h. unter 42°C, und sie können oft nicht eine stabile Wärmezufuhr garantieren, bzw. man kann nur ein “ungefähr” am Drehregler einstellen. Schaut einfach selbst! Jeder der möchte kann das passende Gerät finden.

Und ganz zum Schluss bleibt immer noch der gute alte Backofen. Allerdings kann ich da von nur sehr wenig Erfahrung sprechen. Direkt ausprobiert habe ich das trocknen von Grünkohl zu Grünkohlchips im Ofen, und das ging sehr gut. Man stellt die Gewünschte Temperatur ein, meist aber höhere Temperaturen, so zwischen 80-150°C, lässt die Ofentür einen Spalt weit offen, zum Beispiel durch einen dazwischengeklemmten Holzlöffel, und muss immer wieder nachsehen damit nichts verbrennt. Bei empfindlichen Früchten wie Beeren würde ich dies zunächst einmal erst vorsichtig ausprobieren.

Heute sende ich euch fruchtig-bunte, und wenn ich auf eine getrocknete Heidelbeere beiße auch leicht säuerliche, dennoch herzliche Grüße!

Eure Franziska

„Dry“ it Baby on Have a Try: Klappe die Erste: #Pflaumen

„Dry“ it Baby on Have a Try: Klappe die Erste: #Pflaumen

Schnell schnell, noch gibt es sie: reife, saftige Pflaumen die schon beim ersten Bissen einen zuckersüßen Saft verlieren und man somit immer auf der Hut sein muss, genau diesen sich nicht ständig vom Kinn abzuwischen….

Letztens habe ich davon auf dem Wochenmarkt einige Kilo erstanden und auf dem Spazierweg nach Hause damit gleich mein Tages-Workout verbunden,- warum sind 8 Kilo Pflaumen, bzw. Zwetschgen nur so schwer? Ich sah sie mir dann an wie sie in voller Pracht vor mir lagen und überlegte mir was ich nun ausser vernaschen alles damit anstellen möchte…

Zwetschgen

Einen Großteil davon wollte ich mir am Liebsten für den ganzen Winter konservieren: Für das morgendliche Müsli oder die Porridges, für Salate, einfach zum endlosen Snacken usw. Also lag es nahe, dass ich sie in meinem Dörrautomat oder Dehydrierer trocknen wollte.

getrocknete Pflaumen

Dazu habe ich sie zunächst gewaschen, halbiert und den Stein entfernt. Ich weiß, dass viele sie auch mit Stein dörren aber erstens benötigt der Vorgang deutlich mehr Zeit, und ich bin ja ungeduldig, und zweitens muss man dann den Stein im Mund vom Fruchtfleisch beißen, ähnlichgetrocknete Pflaumen wie bei einer Olive, und das ist dann nicht mehr so komfortabel… außerdem wird’s dann schwieriger mit dem Müsli und Konsorten. So sind nun ganz viele halbierte Pflaumen mit viel Liebe auf meine 9 Dörrbleche gelegt worden und bei 42° C dem Dehydriervorgang unterzogen worden. Insgesamt hat der Vorgang ca. 30 Stunden gedauert. Würde man eine höhere Temperatur wählen würde es auch schneller gehen, aber bei dieser Temperatur bleiben alle Vitalstoffe und Vitamine unbeschädigt in der Frucht. Wenn.schon.denn.schon.

Schön verpackt freut man sich nicht nur selbst wenn man von ihnen kosten darf, sondern auch andere wenn man sie als kleines selbstgemachtes Geschenk verschenken darf.

getrocknete Pflaumen, Rohkostqualität

So, schön dass sie die ganze Zeit gerade neben mir lagen und ich zwischen den Zeilen ab und zu naschen konnte… Nun gehe ich wieder auf den Markt, (zum Glück ist der in unserer Stadt gleich dreimal in der Woche ;-)) und schaue, was mir für neue Ideen kommen! Es wird bestimmt wieder ein Kürbis dabei sein!

Macht euch ein schönes und leckeres langes Oktoberwochenende!

Liebste Herbstgrüße, eure Franziska

Eine kurze Anmerkung zum Thema „Dörrautomat“ oder „Dehydrierer“, auch weil ich immer wieder dazu gefragt werde. Ich habe mir letztes Jahr ein sehr hochwertiges Gerät gegönnt, sozusagen den Vitamix unter den Dörrautomaten, und zwar das Sedona Classic Rohkost Dörrgerät mit 9 Einschüben. Hier kann man die gewünschte Temperatur zwischen 30° und 68° C auswählen. Die Dörrzeit wird mit der digitalen Zeitschaltuhr am Gerät geregelt. Im Dauerbetrieb schaltet sich das Gerät nach maximal 150 Stunden von selbst ab. Anders als bei vielen anderen Dörrautomaten fließt die Luft beim Sedona Dörrgerät horizontal statt vertikal. Das hat den großen Vorteil, dass die warme Luft gleichmäßig von hinten nach vorn über jeden Einschub streicht.

Es gibt aber auch deutlich günstigere Varianten, so schon ab ca. 40-50 €, wer sich dafür interessiert, muss sich nur im Netz umsehen, es gibt vielerlei Information dazu, auch bei YouTube. Oft können diese günstigeren Geräte allerdings nicht das Dörren in Rohkostqualität, d.h. unter 42°C, und sie können oft nicht eine stabile Wärmezufuhr garantieren, bzw. man kann nur ein „ungefähr“ am Drehregler einstellen. Schaut einfach selbst! Jeder der möchte kann das passende Gerät finden.

Und ganz zum Schluss bleibt immer noch der gute alte Backofen. Allerdings kann ich da von nur sehr wenig Erfahrung sprechen. Direkt ausprobiert habe ich das trocknen von Grünkohl zu Grünkohlchips im Ofen, und das ging sehr gut. Man stellt die Gewünschte Temperatur ein, meist aber höhere Temperaturen, so zwischen 80-150°C, lässt die Ofentür einen Spalt weit offen, zum Beispiel durch einen dazwischengeklemmten Holzlöffel, und muss immer wieder nachsehen damit nichts verbrennt.

„Dry“ it Baby on Have a Try: Klappe die Zweite: #Beeren

Let´s do it: Feinste Schokolade, selbstgemacht und rohvegan

Heute ist es endlich soweit! – Ja WAS, werdet ihr euch jetzt fragen: Ich habe mich nun mit großer Vorfreude und Eifer an den Versuch selbst roh-vegane Schokolade zu machen herangetraut. Eigentlich war es gar nicht schwierig, denn als ich im Frühjahr auf einer Rohkost-Messe war, habe ich ein wunderschönes, mit Liebe gestaltetes „Schoko-do-it-yourself – alles-was-du-brauchst-ist-schon-dabei-Päckchen“ gekauft, das ich nun endlich ausprobieren wollte! Und ich habe auch einen guten Anlass dazu: denn heute bin ich zu einem Geburtstagsbrunch eingeladen, und die schönsten Tafeln und leckersten Täfelchen dürfen vom Gaumen des Geburtstagskindes und aller Gäste verkostet werden! Also habe ich meiner Kreativität mal wieder freien Lauf gelassen, meine Lieblingsschürze umgebunden  und die Ärmel hochgekrempelt…

Feine Schokolade  (selbstgemacht, roh-vegan)

Aber ganz von Anfang an, denn etwas Vorbereitung hatte ich dann doch, denn viele der schönen farblichen Früchte und Kräuter mit denen ich die SchokoladentafelnFeine Schokolade  (selbstgemacht, roh-vegan) und -Formen verziert und geschmacklich modifiziert habe, habe ich schon vorher in meinem Dörrautomat dörren lassen, und zwar bei 42 ° Grad, also in Rohkostqualität.

Z.b. habe ich, als es noch viele frische Erdbeeren gab, diese in Scheiben geschnitten und gedörrt, ganze Heidelbeeren  (die haben ganz schön lange gebraucht ;-)), Rosmarin mit Knoblauch habe ich auch getrocknet, und das ist mal wirklich richtig lecker und so vielseitig einsetzbar! Und inzwischen sind noch viele andere Früchte, Gemüse und Kräuter ebenfalls hinzugekommen, aber dazu an anderer Stelle mehr.

Jetzt erst einmal zur Herstellung der Schokolade… Ich habe nun die sehr sehr hochwertigen Zutaten von CHOCQLATE verwendet, und man benötigt lediglich:

Zutaten für ca. 250g roh-vegane Schokolade:

  • 90 g Kakaobutter
  • 45 g gemahlene Kakaobohnen
  • 40 g Kakaopulver
  • 1 TL Vanille
  • Prise Salz
  • 60-80 g Agavensirup (je nach Süßebedürfnis auch mehr oder weniger)

Für die Zubereitung die Kakoabutter sehr vorsichtig im Wasserbad, am Besten in einer Metallschüssel, schmelzen. Aufpassen dass sie nicht zu heiß erhitzt wird und dann verbrennt. Sie schmilzt schon bei niedrig-warmen Temperaturen. Vorsicht auch dabei, denn während des gesamten Herstellungsprozesses darf kein Tröpfchen Wasser in die Kakaobutter oder später in die Schokoladenmasse gelangen. Feine Schokolade  (selbstgemacht, roh-vegan)Während des Schmelzvorganges die anderen o.g. Zutaten der Reihe nach in eine weitere Schüssel geben, und erst gemeinsam mit der geschmolzenen Kakaobutter verrühren. Nun solange rühren, bis eine homogene schokoladige Masse entsteht. An dieser Stelle darf, bzw. sollte schon mal genascht werden, ob der richtige „Süßegrad“ erreicht wurde. Sonst noch etwas Agavensirup hinzugeben. Die Förmchen welche ich verwendet habe, habe ich damals auch von CHOCQLATE gekauft. Das gute und besondere an ihnen ist, dass sie für sehr dünne Schokolade gedacht sind, was bei einer doch recht herben veganen Schokolade für meinen Geschmack genau das richtige ist! Natürlich kann man aber auch jede andere Schokoladenform benutzen.

Wenn die Schokoladenmasse eingefüllt wurde, die Formen leicht auf die Unterlage klopfen, damit noch etwaige Luftblasen weggehen und dann nach Herzenslust dekorieren: Hier sind getrocknete Erdbeeren, Heidelbeeren, Rosmarin mit Knoblauch verwendet worden, dazu noch mein rotes Johannisbeersalz und die getrocknete Blütenmischung „Alles Liebe“ von Sonnentor. Feine Schokolade  (selbstgemacht, roh-vegan)Aber wie gesagt, da darf sich jeder nach seinem Gusto austoben! Und für die nächste Schokoladenproduktion habe ich jetzt schon wieder neue Ideen… ;-) Beispiele für euch: Nüsse (Erdnüsse, Haselnüsse, Walnüsse, Macadamia), Mohn, Kandierter Ingwer, Kokoschips, Kokosraspel, Mandelblättchen, Cornflakes, gepuffter Reis, gepufftes Amaranth, Rosinen, getrocknete Mango, Orangen-/Zitronenzesten, Cranberries, Goji-Beeren, getrocknete Aronia, getrocknete Kirschen, getrocknete Himbeeren, Zimt, Pistazien, Kürbiskerne, Kakao-Nibs, Kokosblütenzucker u.v.m.

Zum Abkühlen die Formen für ca. 15-20 Minuten im Kühlschrank erkalten lassen, danach lassen sie sich ganz einfach aus ihrer Form lösen und können vernascht – verpackt – verschenkt werden…. Genauso habe sich es gemacht (das vernaschen reduzierte sich nur aufs „versuchen“, sonst wäre ja nichts mehr übriggeblieben, und ich mache mich nun auf den Weg zur Feier. Für die Gäste gibt es auch ein paar „Versucherle“ ;-)

Habt einen tollen Sonntag!

Macht das Leben bunt und versüßt es! In diesem Sinne, bis bald! Eure Franziska

Feine Schokolade  (selbstgemacht, roh-vegan)

P.S.: Ich kann mir vorstellen dass man die Schokolade auch mit eigenen, einzelnen Zutaten herstellen kann, das wird ggf. günstiger werden, mag eventuell jedoch qualitativ einen Unterschied machen. Schaut mal bei CHOCQLATE vorbei, die Kistchen, welche sehr sehr liebevoll gestaltet und verpackt sind kann man sich auch nach Hause schicken lassen, so habe ich sie auch schon selbst verschenkt. (Eigentlich möchte ich gar nicht so viel Werbung machen, aber für das tolle Ergebnis – zauberhafte Schokolade- und so viel Mühe die dahinter steckt, mache ich das heute)!

Gekühlt lassen sich die Tafeln übrigens über einige Tage/Wochen aufbewahren, wobei sie natürlich frisch am Besten schmecken. Man kann ja jederzeit wieder neue Tafeln machen … ;-)

Feine Schokolade  (selbstgemacht, roh-vegan)

Knusprig-leckere Grünkohlchips – oder „Kale-Chips“

Hallo ihr lieben Leute!

Passend zu den Wochenendabenden: Ihr wollt gesund und ohne schlechtes Gewissen „knabbern“? Dann habe ich jetzt für euch den neuen gesunden Knabberspaß aus den USA, die sog. „Kale-Chips“ oder übersetzt die Grünkohlchips. Aktuell auf jedem Wochenmarkt zu finden ist der Grühnkohl, der nun im Folgenden zum Objekt der Begierde wird:

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Die Zubereitung ist sehr einfach und auf zweierlei Wegen möglich.

Im ersten Schritt schildere ich euch den einfachen Weg den jeder gehen kann der über einen Backofen zu Hause verfügt, dadurch verlieren die Chips allerdings ihren Anspruch auf ihre „Rohköstlichkeit“.

Zunächst solltet ihr den Ofen auf 150 °Celcius vorheizen. Währenddessen zupft ihr das Blattgrün des gewaschenen Grünkohls von seinem dominanten Stengel, in ca.  4-5 cm große Stücke und gebt diese in eine große Schale.

Nun bereitet ihr seperat eine Marinade zu bestehend aus:

  • 2 EL Mandelmus
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Kurkuma oder Curry oder Paprikapulver (nach Belieben und Geschmacksvorliebe)
  • Salz und Pfeffer

Diese Marinade darf ruhig kräftig schmecken. Diese dann über den gezupften Grünkohl geben und kräftig mit den Händen einmassieren bis die Blätter davon überzogen sind.

Nun alles locker auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und ca. 10 Minuten auf der mittleren Schiene „trocken backen“. Je nachdem wie feucht der Grünkohl ist kann es auch etwas länger dauern. Nach dem Herausnehmen knuspern sie wie richtige Chips und sind eine absolute Bereicherung geworden!

Alternative: Wer einen Dörrautomat besitzt darf die marinierten Chips auf den Blechen verteilen und bei max 42 ° Celcius mind 12 Stunden trocknen lassen. Auch hier kann es je nach Blattgröße und Feuchtigkeit länger dauern, bis zu 24 Stunden.

Lasst es knuspern-knacken-crunchen!