Rotes Hokkaidokürbis-Cocos-Curry (vegan, glutenfrei)

Es ist ja schon lange kein Geheimnis mehr, insbesondere läßt es sich nicht verbergen (dazu gäbe es by the way auch absolut keinen Grund), dass ich nicht nur eine Gewisse Vorliebe für Kürbisse habe, wie man schon an einigen Rezepten hier erkennen kann, sondern auch eine Vorliebe für die warmen Curry-Gerichte, insbesondere wenn sie mit Cocosmilch und Reis eine asiatische/thailändische Note bekommen. Wenn dann dem Gericht, der Zunge, dem Gaumen noch eine milde bis kräftige Schärfe durch die Chili beiwohnt, der Geruch in der Nase und das Herbe der Ingwerwurzel zusammen mit dem milden Zug des Lemongras´  im Mund zu einem vollen Geschmackserlebnis wird, bin ich glückselig. Das kann also echt einfach sein ;-)

Rotes Hokkaidokürbis-Cocoscurry (vegan, glutenfrei)

Das wunderbare an diesen Gerichten ist eben auch, dass sie ganz spontan entstehen können. Einige Grundzutaten vorausgesetzt, lassen sie sich durch viele weitere Lieblingszutaten jeder Köchin/jedes Koches unter uns ergänzen. So kommt auch bei mir selten das gleiche Gericht mehrmals auf den Tisch, irgendeine Abwandlung gibt es immer. Und da scheinbar auch ihr diese Form von Gerichten sehr mögt, habe ich letztens mein „Rotes Süßkartoffel-Kichererbsencurry mit roten Linsen und frischem Spinat“, eines der häufigsten aufgerufenen Rezepte hier auf meinem Blog, beim Food Blog Award eingereicht. Einfach so. Ganz spontan. Unter der Kategorie „Bestes veganes Rezept“. Durch eure vielen Aufrufe habt ihr es ja schon bei mir auf dem Blog zu diesem gemacht. Und nun ist dieses Gericht von einer hochdekorierten Jury unter die Top Five gewählt worden, das ist eine unglaublich schöne Anerkennung! In Vorfreude auf ein großartiges Event welches mit der ausstehenden finalen Entscheidung verbunden ist, ist nun dieses Gericht entstanden:

Zutaten für 3-4 Personen:Rotes Hokkaidokürbis-Cocoscurry (vegan, glutenfrei)

  • 2 Becher Jasminreis (ca. 200g)
  • 1/2 Hokkaidokürbis (ca. 700g mit Kernen gewogen)
  • 1/2 Zwiebel
  • 200g frischer Spinat
  • 1-2 TL Cocosöl
  • Ingwer (Walnußgroß)
  • 1 Lemongras
  • 3 TL rotes Curry (z.B. Alnatura)
  • 2-3 Prise Rohrohrzucker
  • 1 Dose Cocosmilch
  • Pilze, frisch oder wie hier getrocknet
  • 1 Ur-Möhre
  • 1 Lauchzwiebel
  • frische rote Chili

Für die Zubereitung den Reis nach Anleitung aufsetzen oder im Reiskochtopf garen. Den Hokkaidokürbis waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Den frischen Spinat waschen und in 1 TL Cocosöl vorsichtig in einer Pfanne andünsten, diesen dann auf einen separaten Teller geben und bis zum Anrichten zur Seite stellen. Eine halbe Zwiebel nun fein würfeln und zusammen mit dem geriebenen oder gehackten Ingwer, 1/2 TL Cocosöl und etwas frischer Chili glasig anbraten, dann das rote Curry dazu geben und den gewürfelten Hokkaido-Kürbis darunterrühren und ebenfalls anbraten. Einige Prisen Rohrohrucker kitzeln zusätzliche Aromen frei und geben eine karamellige Note. Nun alles mit der Cocosmilch ablöschen, die Pilze und den grob geschnittenen und etwas angeklopften Lemongrashalm hinzugeben (dieser wird vor dem Servieren wieder entfernt) und mindestens 15 Minuten köcheln lassen. Die Ur-Möhre (hier durch den Mann im Hause in „grobe Julienne“ geschnitten ;-)), und die Lauchzwiebel aufgrund der kürzeren Garzeit erst zu einem späteren Zeitpunkt hinzugeben. Am besten zwischendurch schon den ein oder anderen Löffel versuchen – ist ja nur zur Bestimmung des Garpunktes ;-)

Rotes Hokkaidokürbis-Cocoscurry (vegan, glutenfrei)

Angerichtet wird der Reis und der Spinat mit viel Hokkaidokürbis-Cocos-Curry. Einige Frühlingszwiebel- und Chiliringe habe ich mir zur finalen Abschlußdekoration der Teller aufbewart. Am Liebsten wieder dazu ein feiner Jasmintee aus meiner Gusseisernen Teekanne.

Einen guten Appetit an Alle und viel Spaß und Freude beim Nachkochen!

Wer möchte darf mir seine Lieblings-Curry-Gerichte/ Variati-onen sehr gerne mal nennen, ich bin sehr gespannt was bei Euch so auf den Tisch kommt!

Alles Liebe, Franziska

Und hier noch ein paar herbstliche Kürbis- und Curry-Ideen von mir:

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10 Gedanken zu „Rotes Hokkaidokürbis-Cocos-Curry (vegan, glutenfrei)

  1. Pingback: Herbstlicher Apfel-Zwiebel-Flammkuchen (vegan) | have a try

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