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Zitronig, fruchtig, frisch: Lemon-Cheesecake (raw-vegan)

Hallo alle Zusammen!

Es ist mal wieder soweit: Passend zum Wochenende gibt es heute von mir wieder einmal eine roh-vegane Kuchenkreation im Rahmen der Kuchenchallenge von Clara von Tastesheriff. Wer mir schon länger folgt, kennt schon das eine oder andere Rezept von mir mit dem ich ebenfalls dort teilgenommen habe, aber dazu ganz unten mehr. Das diesmonatige Motto lautet: „Zitrusfrüchte“. Clara sammelt dort wahnsinnige Kuchenkreationen von fleißigen Bäckerinnen zu speziellen Themen/Mottos, wer also auf der Suche ist, muss dort unbedingt vorbeischauen!

Raw-vegan Lemon Cheesecake (Zitronen-Cheesecake, roh-vegan)

Also habe ich mich ebenfalls als „leidenschaftliche Bäckerin“ in die Küche begeben (obwohl der Ofen diesmal kalt blieb ;-)) und mir etwas leckeres ausgedacht, und was dabei herausgekommen ist, möchte ich euch nun präsentieren (roh-vegan, glutenfrei, sojafrei, laktosefrei):

Es werden folgende Zutaten benötigt (ergeben ca. 6 Stück):

Für den Bodenbelag:

Raw-vegan Lemon Cheesecake (Zitronen-Cheesecake, roh-vegan)

  • 100g Walnüsse
  • ca. 100g Datteln, entsteint
  • 1 Prise Salz

Für die Zitronen-Crème:

  • 150g Cashewkerne
  • 2 EL Cocosöl (z.B. Bio Planète)
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 2 EL Zitronensaft
  • Zitronenzesten (Bio-Zitrone)

Für die Soße:

  • Zitronen-Mangopüree:  ca. 1/2 Mango mit etwas Zitronensaft und ggf. etwas Agavendicksaft

Für die Zubereitung braucht es, (wie immer bei einem raw-vegan Cheesecake), etwas Zeit (insgesamt ca. 4-6 Stunden). Man kann ihn dadurch sehr gut am Tag vorher bereits vorbereiten und braucht ihn dann nur noch aus dem Gefrierfach zaubern und hat so jederzeit eine kühle Erfrischung. Wenn man ihn direkt zubereitet, was natürlich schon auch geht, bringt er nicht die selbe Erfrischung mit und auch die Konsistenz wäre etwas „weicher“. Nun gut, lasst uns anfangen ;-):

Als erstes sollten die Cashewkerne für ca. 2 Stunden im Wasser eingeweicht werden. Das Wasser wird nachher wieder komplett abgeschüttet. In der Zwischenzeit nimmt man die Zutaten für den Boden (Walnüsse, Datteln, Salz) und häckselt diese in einer Küchenmaschine oder Food Processor klein. Je nach Trockenheit der Datteln müssen vielleicht ein paar mehr hinzugegeben werden. Man erkennt dass die Bodenmasse perfekt ist, wenn auf leichten Druck zwischen den Fingern sich eine Kugel formen lässt. Nun lassen sich damit prima die Förmchen auskleiden, die Masse dabei kräftig andrücken. Ich habe ca. 10 cm große Silikonförmchen genommen, die Nuss-Dattelpaste reicht für ca. 6 Stück. Diese können nun bis sie weiter verabeitet werden kühlgestellt werden.

Raw-vegan Lemon Cheesecake (Zitronen-Cheesecake, roh-vegan)Nachdem die Cashewkerne eingeweicht wurden, bitte das Wasser abgießen und die Kerne zusammen mit dem Agavendicksaft, dem Zitronensaft, ein paar Zitronenzesten und dem (bitte erwärmten!) Cocosöl zusammen im Vitamix fein und homogen pürieren. (Das Cocosöl kann man gut in einer Tasse im Wasserbad kurz zum Schmelzen bringen). Wer keinen Vitamix besitzt kann dies natürlich alternativ mit jedem anderen Mixer auch machen, aber es wird meist leider nicht so cremig.

Nun die Cashew-”Cheese”-Créme auf unsere vorbereiteten Törtchenböden verteilen. Um eine farbliche und geschmackliche Nuance zu erhalten habe ich mir nun noch ein Zitronen-Mangopüree hergestellt (1/2 Mango mit einem Spritzer Zitronensaft und wer möchte etwas Agavendicksaft), dieses auf dem Törtchen „künstlerisch“ verteilen, weitere Zitronenzesten darüber geben und für ca. 2 Stunden bzw. bis kurz vor dem Verzehr ins Gefrierfach stellen.

Im angetauten aber noch kühlen Zustand sind diese Lemon-Cheesecake-Törtchen eine so leckere und erfrischende Köstlichkeit, das muss jeder von euch einfach probieren!

Raw-vegan Lemon Cheesecake (Zitronen-Cheesecake, roh-vegan)

Ich wünsche euch viel Spaß und ein gutes Gelingen!

Alles Liebe, eure Franziska

Und das sind meine anderen Kuchenrezepte:

Crunchy Breakfast mit getrockneten Maulbeeren und Bananenmilch (roh, vegan, glutenfrei, laktosefrei „80/10/10“)

Guten Morgen ihr Lieben,

ein Wochenende mit Nachtdiensten ist wieder hinter mir, da hatte ich heute Lust auf dieses schöne und gesunde, wertvolle Frühstück:

Crunchy Maulbeeren.Frühstück mit Bananenmilch (roh, vegan, 801010)

Ich wurde durch FullyRawKristina, eine amerikanische vegane Rohköstlerin, hierzu inspiriert. Es erfüllt viele Ansprüche: roh, vegan, glutenfrei, laktosefrei, fettfrei und sogar 80/10/10. Achzig-was? oder Eighty-Ten-Ten wie die Anglizisten sagen…. oh ja, da habe ich nun einen Topf aufgemacht. Aber wisst ihr was, ich mache ersteinmal das Frühstück und dann erkläre ich euch, oder denjenigen die sich dafür interessieren und die es noch nicht wissen, was es mit 80/10/10 auf sich hat…..

Zutaten:

  • 50g getrocknete Maulbeeren
  • 2 Bananen
  • ein paar Erdbeeren
  • eine Handvoll Blaubeeren
  • ca. 400 ml Flüssigkeit: Ich nehme Cocoswasser, alternativ auch möglich z.B. Cocos-Reis-Wasser oder stilles Wasser

Eine Banane mit der Flüßigkeit im Mixer zu einer homogenen „Bananenmilch“ pürieren. Die restlichen Zutaten waschen und schneiden und im Teller anrichten, zum Schluß mit der Bananenmilch übergießen. Bei mir ist jetzt noch etwas übrig, die werde ich später einfach trinken oder in den nächsten Smoothie geben.

Crunchy Maulbeeren-Fühstück mit Bananenmilch (roh, vegan, glutenfrei, laktosefrei, 801010)

So, nun aber zu „80/10/10“ – Was ist das und wofür steht es?

Ich erläutere nun hier worum es geht, ganz ohne persönliche Wertung und ohne mein eigenes Urteil. Dies soll auch keine Empfehlung sein, sondern lediglich eine kurze Zusammenfassung über das Thema.

Der Begriff „80/10/10“ wurde geprägt von Dr. Douglas Graham, einem amerikanischen Ernährungsberater und Sportcoach, dessen Buch „The 80/10/10 Riet“ den Anstoß für diese Bewegung gegeben hat, wobei man im eigentlichen Sinne nicht von einer „Diät“ sondern einem „Lifestyle“ spricht. Die Zahlen 80/10/10 beziehen sich auf das Verhältnis zwischen Kalorien aus Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten in den Nahrungsmitteln die man zu sich nimmt oder die man bestrebt ist, in diesem Lifestyle zu sich zu nehmen. Das heißt man möchte sich zu 80% von Kohlenhydraten, und zu jeweils 10% von Proteinen/Eiweißen und Fetten ernähren, gemessen am Tagesvolumen, bzw. über die Zeit. Synonym wird öfters auch „high carb-low fat“ (hclf) dazu gesagt, weil es dem entspricht. Einweiterer wichtiger Gesichtspunkt dabei ist, dass es sich basierend auf der Definition von Dr. Douglas Graham um eine rein pflanzliche Ernährung handelt, das heißt, reife (!) Früchte, Gemüse, Saaten, Nüsse und auf jeden Fall vegan. Diese werden im natürlichen, also unverarbeiteten Zustand, nicht gekocht oder gedämpft verzehrt. Deshalb auch „roh-vegan“ oder „raw-vegan“. Das bedeutet aber wiederum, dass wenn man diesen Lifestyle lebt, man außerordentliche Mengen an Obst und Gemüse über den Tag zu sich nehmen muss, damit der Tagesbedarf an Kalorien überhaupt gedeckt ist. Das erscheint uns zunächst als sehr sehr viel, wenn man bedenkt wie wenig Kalorien Obst und insbesondere Gemüse beinhalten. Früchte sind relativ reich an Kalorien und enthalten viele wichtige Vitamine, die zusammen mit viel Blattgemüse, welches die notwendigen Mineralien und Eiweisse liefert, und den sparsam eingesetzten Nüssen, Samen, Ölen, Avocados eine ideale Ernährungsgrundlage darstellt. Gerne werden hier auch Smoothies verzehrt, da es einfacher fällt zu trinken als riesige Salat- und Obstschalen zu essen.

Wer sich einmal einen Überblick verschaffen möchte was es bedeuten würde, sich nur einen Tag davon zu ernähren, der kann sich Cron-O-Meter kostenfrei herunterladen und hierin sehen, welchen Kaloriengehalt und welche Nährstoffzusammensetzung jedes Lebensmittel hat und ob man so den Bedarf am Notwendigen decken kann. Denn es ist unabdingbar, wirklich wichtig, auch auf die notwendigen Tageskalorien (2000-3000 kcal/d) zu kommen!

Wer sich gerne dazu weiter informieren möchte dem sei das original Buch „The 80/10/10 Diet“ ans Herz gelegt oder natürlich viele weitere Beiträge dazu im Internet. Eine Zusammenfassung/Review über die „China Study“ von TC Campbell, „die wissenschaftliche Begründung für eine vegane Ernährungsweise“, wird in dem Film „Gabel statt Skalpell“ gegeben.

Wer sich gerne von der quirligen Kristina von FullyRawKristina inspirieren lassen möchte so wie ich vor über einem Jahr, als ich auf sie gestoßen bin, der schaue mal bei ihrem YouTube-Channel vorbei. Dort gibt es viele Rezepte und Übersichten zu leckeren roh-veganen hclf Gerichten.

Also, esst Obst und Gemüse, ernährt euch gesund!

Herzlichst, eure Franziska

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Karibischer Ananas-Orangen-Cocos-Smoothie (roh, vegan)

Hallo liebe sonnigen Gemüter!

Gerade strahlt die Sonne mit einer unglaublichen Helligkeit und Wärme, da konnte ich nicht anders als sie auch auf diesem Wege für mich und für euch scheinen zu lassen!

Diesesmal ist es ein Smoothie aus den karibischen Zutaten Ananas, Orangen, Cocoswasser, gesüßt mit hochnährwertigen Datteln, dazu Hanfsamen und Chiasamen für die Extraportion Eiweiß und Omega-3 und-6 Fettsäuren.

Ananas-Orangen-Cocos Smoothie (vegan, roh)

Zutaten (ergibt ca. 1,25 Liter) :

  • 450-500g Ananas
  • 2 Orangen
  • 10 Datteln
  • 1 EL Hanfsamen
  • 1 EL Chiasamen
  • 330 ml Cocoswasser

Alle Zutaten gewaschen bzw. geschält und etwas zurechtgeschnitten in einem Standmixer/ Blender für ca 30 sek. auf höchster Stufe pürieren, bis es fein sämig/cremig ist!

Dieser gesunde Smoothie lädt zum träumen ein…. Ananas…. Cocos……Sonne……Kokospalmen……Meeresrauschen……laue Brise…….

Ich wünsche euch einen tollen sonnigen Tag!

Herzlichst, eure Franziska

„veganer Mozzarella“ selbstgemacht!

Hallo ihr Lieben,

roh-veganen Mozzarella selbermachen – das ist derzeit in vieler Munde und absolut im „Trend“. Ich habe ihn inzwischen auch schön öfters gemacht, und ich muss sagen, dass bisher alle die davon gekostet haben begeistert sind! Das ist mein Grund, dieses an und für sich sehr einfache Rezept euch auch nicht vorzuenthalten. Vielleicht hat ja von euch schon der ein oder andere auch davon gehört, und würde ihn gerne ausprobieren, oder lässt sich inspirieren von den Variationen die ich vorstelle.

veganer Mozzarella (selbsgemacht)

Mir ging es vor einiger Zeit ähnlich. Ich habe die Idee und das Rezept dazu von „Nordisch Roh“, und eine Abwandlung davon bei „Kochs´vegan“, einem You-Tube-Channel gesehen. Hier wurde das Rezept umgewandelt, indem der Mozzarella u.a. mit Sonnenblumenkernen anstelle der Cashewkerne gemacht wurde, oder es die Idee gab, durch die Basilikumblätter, die ja zu einem „echten Caprese“ dazu gehören, dem Mozzarella gleich eine Färbung zu geben. Ähnliches mit der Tomate, wobei dort eine frische Tomate genommen wurde und ich es mit getrockneten gemacht habe, aber seht nachher selbst.

Zutaten für den Basilikum-Mozzarella:

  • 50g Cashewkerne
  • 1 EL Flohsamenschalen (Reformhaus, Biomarkt)
  • 190 ml Wasser
  • 10g Basilikum
  • 1 EL Zitronensaft
  • gute Prise Salz
  • Pfeffer

Zutaten für den Tomaten-Mozzarella:

  • 50g Cashewkerne
  • 1 EL Flohsamenschalen
  • 200 ml Wasser
  • 20g getrocknete Tomaten
  • 1 EL Zitronensaft
  • gute Prise Salz
  • Pfeffer
  • etwas Chili aus der Mühle

So, nun zur Zubereitung:

Zunächst werden pro Mozzarella zwei Schälchen benötigt. Jeweils die Cashewkerne mit etwas Wasser bedeckt einweichen lassen (dieses wird danach wieder komplett abgegossen). Dann wird in einem Standmixer/ Blender das Wasser und die Basilikumblätter bzw. die getrockneten Tomaten feinstens püriert. Etwas weniger als 200ml Wasser bei den Basilikumblättern, da sie ja auch Wasser enthalten. Bei den getrockneten Tomaten ist es eher so dass sie noch Wasser entziehen, also gute 200 ml verwenden. Nun das Basilikumwasser und das Tomatenwasser in jeweils ein weiteres Schälchen geben zu welchem noch jeweils ein EL der Flohsamenschalen hinzukommt. Diese darin verrühren und 2 Stunden abwarten! Nach dieser Zeit ist eine sehr geleé-artige Masse geworden.

Für den letzen Schritt nach der Wartezeit die eingeweichten Cashewkerne (ohne das Wasser!) mit 1 EL Zitronensaft, der guten Prise Salz, etwas Pfeffer und dem Basilikum-Flohsamenschalen-Gemisch wieder im Blender fein pürieren. Man wird gleich sehen dass es eine Konsistenz wie bei einem richtigen Mozzarella bekommt, es wird zu „einer Kugel“. Ich gebe sie dann jeweils nochmals in ein Schälchen und in den Kühlschrank bis ich es serviere. Dann bekommt es nochmals eine „Form“ und kann gut gestürzt werden. Das gleiche mit dem Tomaten-Flohsamengemisch wiederholen.

veganes Caprese (roh, vegan, glutenfrei)

Der Phantasie, wie es zum Einsatz kommt, so wie hier, oder als Türmchen, oder leicht übereinander gelegt, oder, oder, oder, sind keinen Grenzen gesetzt. Man kann es auch in Frischhaltefolie zu einer Rolle formen und kühlstellen, dann kann man nachher gleichmäßig runde Scheiben abschneiden. Wer es von der Konsistenz eher etwas härter möchte, um z.B. Mozzarella-Tomaten-Spieße damit zu machen sollte etwas weniger Wasser nehmen.

Der Frühling und die Sommerabende können kommen…..!

Liebe Grüße, eure  Franziska

Ansonsten schaut euch doch gerne mal das Video an, dann seid ihr bestens informiert ;)

 

„Koch´s vegan“: http://www.youtube.com/watch?v=xjhjKoh-Br4

Hier das Originalrezept von Nordisch Roh: http://nordischroh.com/2013/11/13/veganer-rohkost-mozzarella/

Fenchel-Orangen Salat mit Nüssen

Hallo meine Lieben!

Heute möchte ich euch gerne wieder einen fruchtig-frischen rohköstlichen Salat vorstellen, der nun wirklich im Handumdrehen zubereitet ist und wie ich finde einfach grandios schmeckt! Er eignet sich ebenfalls gut zum frühzeitigen Vorbereiten, weil er gerade, wenn er Zeit zum Ziehen hatte, noch weitere kräftige Aromen entwickelt. Deshalb ist er ein guter Kandidat für „ to go“.

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Zutaten:

  • 1 Fenchelknolle
  • 2 Orangen
  • 1 Apfel
  • frischer Dill
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1-1½ EL Olivenöl
  • Pinienkerne, Cashewkerne
  • Salz und Pfeffer

Für die Zubereitung die gewaschene Fenchelknolle der Länge nach halbieren und den Wurzelkern vorsichtig herausschneiden. Dann den Fenchel mit einem Hobel mittelfein raspeln (oder schneiden). Anschließend den Apfel achteln und in Scheiben schneiden, die Orangen vorsichtig filetieren und dabei achtgeben, dass möglichst viel Orangensaft aufgefangen wird der später mit zum Dressing verarbeitet wird. Deshalb den Rest der Orange der nach dem Filetieren noch übrig ist, mit der Hand auch noch auspressen. Den Fenchel mit dem Apfel, dem Dill und den Orangenfilets und einem Dressing aus dem Orangensaft, dem Zitronensaft und dem Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen. Die Nüsse, wer Lust hat kurz anrösten, und auf dem angerichteten Salat verteilen.

Guten Appetit!