Archiv der Kategorie: Rohkost

Let´s do it: Feinste Schokolade, selbstgemacht und rohvegan

Heute ist es endlich soweit! – Ja WAS, werdet ihr euch jetzt fragen: Ich habe mich nun mit großer Vorfreude und Eifer an den Versuch selbst roh-vegane Schokolade zu machen herangetraut. Eigentlich war es gar nicht schwierig, denn als ich im Frühjahr auf einer Rohkost-Messe war, habe ich ein wunderschönes, mit Liebe gestaltetes „Schoko-do-it-yourself – alles-was-du-brauchst-ist-schon-dabei-Päckchen“ gekauft, das ich nun endlich ausprobieren wollte! Und ich habe auch einen guten Anlass dazu: denn heute bin ich zu einem Geburtstagsbrunch eingeladen, und die schönsten Tafeln und leckersten Täfelchen dürfen vom Gaumen des Geburtstagskindes und aller Gäste verkostet werden! Also habe ich meiner Kreativität mal wieder freien Lauf gelassen, meine Lieblingsschürze umgebunden  und die Ärmel hochgekrempelt…

Feine Schokolade  (selbstgemacht, roh-vegan)

Aber ganz von Anfang an, denn etwas Vorbereitung hatte ich dann doch, denn viele der schönen farblichen Früchte und Kräuter mit denen ich die SchokoladentafelnFeine Schokolade  (selbstgemacht, roh-vegan) und -Formen verziert und geschmacklich modifiziert habe, habe ich schon vorher in meinem Dörrautomat dörren lassen, und zwar bei 42 ° Grad, also in Rohkostqualität.

Z.b. habe ich, als es noch viele frische Erdbeeren gab, diese in Scheiben geschnitten und gedörrt, ganze Heidelbeeren  (die haben ganz schön lange gebraucht ;-)), Rosmarin mit Knoblauch habe ich auch getrocknet, und das ist mal wirklich richtig lecker und so vielseitig einsetzbar! Und inzwischen sind noch viele andere Früchte, Gemüse und Kräuter ebenfalls hinzugekommen, aber dazu an anderer Stelle mehr.

Jetzt erst einmal zur Herstellung der Schokolade… Ich habe nun die sehr sehr hochwertigen Zutaten von CHOCQLATE verwendet, und man benötigt lediglich:

Zutaten für ca. 250g roh-vegane Schokolade:

  • 90 g Kakaobutter
  • 45 g gemahlene Kakaobohnen
  • 40 g Kakaopulver
  • 1 TL Vanille
  • Prise Salz
  • 60-80 g Agavensirup (je nach Süßebedürfnis auch mehr oder weniger)

Für die Zubereitung die Kakoabutter sehr vorsichtig im Wasserbad, am Besten in einer Metallschüssel, schmelzen. Aufpassen dass sie nicht zu heiß erhitzt wird und dann verbrennt. Sie schmilzt schon bei niedrig-warmen Temperaturen. Vorsicht auch dabei, denn während des gesamten Herstellungsprozesses darf kein Tröpfchen Wasser in die Kakaobutter oder später in die Schokoladenmasse gelangen. Feine Schokolade  (selbstgemacht, roh-vegan)Während des Schmelzvorganges die anderen o.g. Zutaten der Reihe nach in eine weitere Schüssel geben, und erst gemeinsam mit der geschmolzenen Kakaobutter verrühren. Nun solange rühren, bis eine homogene schokoladige Masse entsteht. An dieser Stelle darf, bzw. sollte schon mal genascht werden, ob der richtige „Süßegrad“ erreicht wurde. Sonst noch etwas Agavensirup hinzugeben. Die Förmchen welche ich verwendet habe, habe ich damals auch von CHOCQLATE gekauft. Das gute und besondere an ihnen ist, dass sie für sehr dünne Schokolade gedacht sind, was bei einer doch recht herben veganen Schokolade für meinen Geschmack genau das richtige ist! Natürlich kann man aber auch jede andere Schokoladenform benutzen.

Wenn die Schokoladenmasse eingefüllt wurde, die Formen leicht auf die Unterlage klopfen, damit noch etwaige Luftblasen weggehen und dann nach Herzenslust dekorieren: Hier sind getrocknete Erdbeeren, Heidelbeeren, Rosmarin mit Knoblauch verwendet worden, dazu noch mein rotes Johannisbeersalz und die getrocknete Blütenmischung „Alles Liebe“ von Sonnentor. Feine Schokolade  (selbstgemacht, roh-vegan)Aber wie gesagt, da darf sich jeder nach seinem Gusto austoben! Und für die nächste Schokoladenproduktion habe ich jetzt schon wieder neue Ideen… ;-) Beispiele für euch: Nüsse (Erdnüsse, Haselnüsse, Walnüsse, Macadamia), Mohn, Kandierter Ingwer, Kokoschips, Kokosraspel, Mandelblättchen, Cornflakes, gepuffter Reis, gepufftes Amaranth, Rosinen, getrocknete Mango, Orangen-/Zitronenzesten, Cranberries, Goji-Beeren, getrocknete Aronia, getrocknete Kirschen, getrocknete Himbeeren, Zimt, Pistazien, Kürbiskerne, Kakao-Nibs, Kokosblütenzucker u.v.m.

Zum Abkühlen die Formen für ca. 15-20 Minuten im Kühlschrank erkalten lassen, danach lassen sie sich ganz einfach aus ihrer Form lösen und können vernascht – verpackt – verschenkt werden…. Genauso habe sich es gemacht (das vernaschen reduzierte sich nur aufs „versuchen“, sonst wäre ja nichts mehr übriggeblieben, und ich mache mich nun auf den Weg zur Feier. Für die Gäste gibt es auch ein paar „Versucherle“ ;-)

Habt einen tollen Sonntag!

Macht das Leben bunt und versüßt es! In diesem Sinne, bis bald! Eure Franziska

Feine Schokolade  (selbstgemacht, roh-vegan)

P.S.: Ich kann mir vorstellen dass man die Schokolade auch mit eigenen, einzelnen Zutaten herstellen kann, das wird ggf. günstiger werden, mag eventuell jedoch qualitativ einen Unterschied machen. Schaut mal bei CHOCQLATE vorbei, die Kistchen, welche sehr sehr liebevoll gestaltet und verpackt sind kann man sich auch nach Hause schicken lassen, so habe ich sie auch schon selbst verschenkt. (Eigentlich möchte ich gar nicht so viel Werbung machen, aber für das tolle Ergebnis – zauberhafte Schokolade- und so viel Mühe die dahinter steckt, mache ich das heute)!

Gekühlt lassen sich die Tafeln übrigens über einige Tage/Wochen aufbewahren, wobei sie natürlich frisch am Besten schmecken. Man kann ja jederzeit wieder neue Tafeln machen … ;-)

Feine Schokolade  (selbstgemacht, roh-vegan)

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Zucchini-„Pasta“ mit Mango-Avocadodressing (raw-vegan)

Ein sonniges „Hallo“ an Alle!

Ich finde es toll, wie uns die Sonne in den letzten Tagen wieder verwöhnt, das macht so richtig Hunger nach einem leichteren, etwas süßlichen und gleichzeitig auch säuerlich-erfrischendem Gericht! Deshalb möchte ich euch heute meinen Zucchini-„Pasta“-Salat mit einem Mango-Avocadodressing, mit Koriander, etwas Chili und der Säure und dem Geschmack von Limette vorstellen, welche ich nun schon öfters zubereitet habe:

Zucchinipasta mit Mango-Avocado-Korianderdressing (roh-vegan, glutenfrei)

Folgende Zutaten werden für eine mittlere Schüssel benötigt:

  • 2 mittelgroße Zucchini
  • 1 reife Mango
  • 1/2-1 reife, weiche Avocado
  • 1 Frühlingszwiebel
  • Koriander nach Belieben, (hier 1 Handvoll)
  • 1/2 Bio-Limette (Saft und etwas abgeriebene Schale)
  • grüne Peperoni

Für die Zubereitung benötigt man nun eigentlich nur zwei kleine (bzw. „große“ ;-)) Helfer: Einen Gemüsepastaschneider (ich habe bisher nur den einfachen für die Hand, den Spiralschneider von GEFU, mit dem geht das prima),  Zucchinipasta mit Mango-Avocado-Korianderdressing (roh-vegan, glutenfrei)und einen Mixer (hier: Vitamix). Das kleine Workout verbringen wir indem wir nun die Zucchini zu Pasta verarbeiten, und damit sie nicht gleich mit der Luft oxidieren und bräunlich werden geben wir in unsere Servier-Schale schon ein paar Spritzer Limettensaft und kneten sie damit gut durch. Die restlichen Zutaten werden in den Mixer gegeben und zu einer homogenen Sauce püriert, die wir dann unter unsere Pasta geben. Und schon fertig ist ein sehr leichtes, sommerliches, erfrischendes Gericht.

Unser Körper wird mit gutem Fruchtzucker und Vitaminen aus der Mango verwöhnt (B, C, Folsäure, Kupfer), wichtig auch bei warmen Temperaturen und höherem Wasserverlust, mit guten Fetten über die Avocado, Vitamin C über die Mango und die Limette, und einem hohen Wasser- und Proteinanteil über die Zucchini. Der Koriander ist nebenbei auch eine gute Quelle für das Vitamin K.

Wer von euch hat ebenfalls schon Gemüse-„Pasta“ gemacht? Und wenn ja, welches sind eure Lieblingsdressings? Schreibt es mir, ich bin gespannt!

Ich mag es gerne auch mit meiner Sauce all´ Arrabiata, und die kann man ja auch ganz einfach rohköstlich zubereiten.

Jetzt wünsche ich euch allen ein tolles Wochenende, viel Sonnenschein, gute Laune, und Spaß an leckerem und gesundem Essen!

Herzlichst wieder, eure Franziska

Zucchinipasta mit Mango-Avocado-Korianderdressing (roh-vegan, glutenfrei)

Andere leckere Sommergerichte und -getränke:

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Eis-Erdbeertörtchen mit Açai (roh-vegan, glutenfrei)

Es ist wieder soweit: Heute ist schon wieder der 26. eines Monats, das heißt #ichbacksmir – der Aufruf von Clara von Tastsheriff zu wilden, neuen oder auch simplen Kreationen zu einem bestimmten Thema. Diesesmal: Alles um die Erdbeeren. Nun ja, da kann man wahrlich viel machen…

Eis-Erdbeertörtchen mit Açai (roh-vegan, glutenfrei)

Spontan habe ich, passend zum Sommerwetter, mal wieder „gekühlt statt gebacken“ – feine und kleine Eis-Erdbeertörtchen für´s Familienfest am gestrigen Tage. Das schöne an diesen kleinen Törtchen ist, sie sind, gerade gekühlt, das heißt erst kurz vor dem Verzehr aus der Kühlung genommen, eine wahre Erfrischung.

Folgende Zutaten ergeben 12 kleine Törtchen:

Boden:

  • 100g Walnüsse
  • 100g Datteln, entsteint
  • 1 Msp Zimt
  • Prise Salz

Für die Créme:

  • 150g Cashewkerne
  • 50g Kakaobutter
  • 2 EL Cocosöl
  • 2-3 EL Agavendicksaft
  • 1-2 EL Zitronensaft
  • 150g Erdbeeren
  • 1 TL Açai-Pulver

Für die Zubereitung braucht es (wie immer bei der Herstellung von raw-vegan Cheesecake-Törtchen) etwas Zeit (insgesamt ca. 4-6 Stunden). Man kann sie dadurch sehr gut am Tag vorher bereits vorbereiten und braucht sie dann nur noch aus dem Gefrierfach nehmen und hat so jederzeit eine kühle Erfrischung. Als erstes sollten die Cashewkerne für ca. 2 Stunden im Wasser eingeweicht werden. Das Wasser wird nachher wieder komplett abgeschüttet. In der Eis-Erdbeertörtchen mit Açai (roh-vegan, glutenfrei) Zwischenzeit nimmt man die Zutaten für den Boden (Walnüsse, Datteln, Zimt und Salz) und häckselt diese in einer Küchenmaschine oder Food Processor klein. Je nach Trockenheit der Datteln müssen vielleicht ein paar mehr hinzugegeben werden. Man erkennt dass die Bodenmasse perfekt ist, wenn auf leichten Druck zwischen den Fingern sich eine Kugel formen lässt. Nun lassen sich damit prima die Förmchen auskleiden, die Masse dabei kräftig andrücken. Ich habe dafür meine Muffinförmchen aus Silikon genommen. Diese können nun, bis sie weiter verabeitet werden, kühlgestellt werden.

Nachdem die Cashewkerne eingeweicht wurden, bitte das Wasser abgießen und die Kerne zusammen mit dem Agavendicksaft, dem Zitronensaft, der im Wasserbad zerlassenen Kakaobutter und dem ebenfalls erwärmten Cocosöl, sowie den Erdbeeren und dem Açai-Pulver (-> Superfoods) zusammen im Vitamix fein und homogen pürieren. Wer keinen Vitamix besitzt kann dies natürlich alternativ mit jedem anderen Mixer auch machen, aber es wird meist leider nicht so cremig.

Nun die Cashew-Erdbeer-Créme auf unsere vorbereiteten Törtchenböden verteilen und für ca. 2 Stunden bzw. bis kurz vor dem Verzehr ins Gefrierfach stellen.

Im angetauten aber noch kühlen Zustand sind diese Erdbeer-Cheesecake-Törtchen eine leckere und erfrischende Köstlichkeit. Ich habe sie mit einer angeschnittenen Erdbeere und einem Minzblatt garniert.

Ich wünsche euch noch viele heiße Sommertage, viel Spaß und ein gutes Gelingen!

Alles Liebe, eure Franziska

Eis-Erdbeertörtchen mit Açai (roh-vegan, glutenfrei)

Cashewmilch mit frischen Früchten und Superfoods (801010, vegan, glutenfrei, sojafrei)

Hallo meine Lieben,

heute habe ich wieder eine Frühstückskreation im Sinne des 801010 – Lifestyle, das heißt „high carb, low fat, raw vegan“ zubereitet, wobei hierbei sicherlich der Fettanteil höher ist als 10%, aber es kommt ja dort auch nicht auf jedes einzelne Gericht an, sondern die generelle Nährstoffverteilung. Wer an dieser Stelle noch nichts über 801010 gehört hat, und gerne darüber Lesen mag, den verweise ich gerne auf meinen Artikel hier, indem ich auch eine Frühstücksidee mit selbstgemachter Bananenmilch und getrockneten Maulbeeren vorstelle.

Cashewmilch mit Früchten und Superfoods (801010)

Für dieses Gericht habe ich mir mal wieder Cashewmilch einfach, schnell und lecker selbst zubereitet. Desweiteren habe ich mich an den derzeit köstlichen frischen Himbeeren bedient, zusammen mit Bananen,  Kokoschips, Cashewnüssen und getrockneten Aroniabeeren, eines von vielen derzeit geliebten und gehypten Superfoods.

Meine Zutaten für 2 Teller:

  • 2-3 Bananen
  • 250g frische Himbeeren
  • Cashewkerne
  • Aroniabeeren
  • Kokoschips

Cashewmilch:

  • 30g Cashewkerne (hier kann man sehr gut Cashewbruch verwenden)
  • 300 ml Wasser

Für die Cashewmilch die Cashekerne ggf. vorher etwas einweichen lassen, dazu reichen 1-2 Stunden, dann mit dem Wasser im Vitamix oder einem anderen Hochleistungsmixer fein zu einer Milch pürieren. Wer einen einfachen Mixer hat kann dies natürlich auch versuchen, dann auf jedenfalls mit eingeweichten Cashewkernen und man muss damit rechnen dass die Milch deutlich grobkörniger wird, ist ja aber in diesem Fall oder für ein „Müsli“ nicht so schlimm.

Die Aroniabeere:

Die Aroniabeeren, auch Apfelbeeren genannt, sind seit vielen Jahren als Heilpflanze anerkannt. Sie stammen ursprünglich aus dem Osten Nordamerikas. Sie zeichnen sich besonders über ihr außergewöhnliches Schutzpotential gegenüber freien Radikalen aus, die unsere Zellen angreifen und uns alt und krank werden lassen. Freie Radikale werden u.a. als direkter oder indirekter Verursacher von Erkrankungen am Herzkreislaufsystem, Krebs, Gelenken, Nieren, Augen uva. neuzeitlichen Krankheiten zugesprochen. Aufgrund des hohen Flavonoid-, Folsäure-, Vitamin-K- und Vitamin-C-Gehalts zählt die Aronia zu den Heilpflanzen. Sie weist eine multifaktorielle Wirkung auf und wirkt sich zusammenfassend allgemein:

  • antioxidativ (Zellschutz vor Angriffen freier Radikale)
  • Immunsystem stärkend
  • antikanzerogen (krebsvorbeugend)
  • antiinflammatorisch (entzündungshemmend)
  • blutdruckregulierend
  • durchblutungsfördernd
  • gefäßschützend
  • Herzkranzgefäß entspannend
  • stoffwechselanregend
  • regenerativ auf Muskeln und Knochen

Cashewmilch mit frischen Früchten und Superfoods (801010, glutenfrei, sojafrei, laktosefrei, roh-vegan)

Dies sei nur ein kurzer Aufriss über die Vorzüge dieser kleinen Apfelbeere. Ich nehme sie sehr gerne getrocknet in Müslis oder Dessertspeisen. Man kann sie in vielen Formen konsumieren, z.B. auch in Form eines Saftes, Tees, Aufstriches. Wer sie noch nicht kenne probiere sie aus! Ihr Geschmack ist süß-säuerlich.

Viel Freude damit und herzlich liebe Grüsse,

Franziska

 

 

 

 

Green-Lightning: Limetten-Minze Cheesecake-Törtchen mit Matcha (roh-vegan)

Hallo ihr Lieben!

Oh, wie waren die Lemon-Cheesecake-Törtchen vom letztem Wochenende lecker! Ich konnte nicht umhin eine neue Variation auszuprobieren: Ich habe dieses Mal anstelle der Zitrone Limetten verwendet, und durch frische Minze und Matcha Farbe und eine weitere feine Geschmacksnote hineingebracht:

Limetten-Minz-Cheesecake mit Matcha (roh, vegan, glutenfrei, sojafrei)

Es werden folgende Zutaten benötigt (ergibt ca. 6-8 Stück):

Für den Bodenbelag: Limetten-Minz-Cheesecake mit Matcha (roh, vegan, glutenfrei, sojafrei)

  • 100g Walnüsse
  • ca. 100g Datteln, entsteint
  • 1 Prise Salz

Für die Crème:

  • 150g Cashewkerne
  • 2 EL Cocosöl (z.B. Bio Planète)
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 2 EL Limettensaft
  • Limettenzesten (Bio-Limette)
  • frische Minze, ca. 1 Handvoll
  • 1 TL Matchapulver

Für die Zubereitung braucht es, (wie immer bei einem raw-vegan Cheesecake), etwas Zeit (insgesamt ca. 4-6 Stunden). Man kann ihn dadurch sehr gut am Tag vorher bereits vorbereiten und braucht ihn dann nur noch aus dem Gefrierfach zaubern und hat so jederzeit eine kühle Erfrischung.

Als erstes sollten die Cashewkerne für ca. 2 Stunden im Wasser eingeweicht werden. Das Wasser wird nachher wieder komplett abgeschüttet. In der Zwischenzeit nimmt man die Zutaten für den Boden (Walnüsse, Datteln, Salz) und häckselt diese in einer Küchenmaschine oder Food Processor klein. Je nach Trockenheit der Datteln müssen vielleicht ein paar mehr hinzugegeben werden. Man erkennt dass die Bodenmasse perfekt ist, wenn auf leichten Druck zwischen den Fingern sich eine Kugel formen lässt. Nun lassen sich damit prima die Förmchen auskleiden, die Masse dabei kräftig andrücken. Ich habe Silikon-Muffinförmchen genommen, die Nuss-Dattelpaste reicht für ca. 6-8 Stück. Diese können nun bis sie weiter verarbeitet werden kühlgestellt werden.

Limetten-Minz-Cheesecake mit Matcha (roh, vegan, glutenfrei, sojafrei)Nachdem die Cashewkerne eingeweicht wurden, bitte das Wasser abgießen und die Kerne zusammen mit dem Agavendicksaft, dem Limettensaft, ein paar Zesten, und dem (bitte erwärmten!) Cocosöl zusammen im Vitamix fein und homogen pürieren. (Das Cocosöl kann man gut in einer Tasse im Wasserbad kurz zum Schmelzen bringen). Wer keinen Vitamix besitzt kann dies natürlich alternativ mit jedem anderen Mixer auch machen, aber es wird meist leider nicht so cremig. Zum Schluß mit einem Löffel noch das Matchapulver und die kleingeschnittenen Minzblättchen unterrühren.

Nun die Cashew-”Cheese”-Créme auf unsere vorbereiteten Törtchenböden verteilen und für ca. 2 Stunden bzw. bis kurz vor dem Verzehr ins Gefrierfach stellen.

Im angetauten aber noch kühlen Zustand sind diese Limetten-Minz-Cheesecake-Törtchen eine so leckere und erfrischende Köstlichkeit, genau das richtige für den anstehenden Sommer.

Limetten-Minz-Cheesecake mit Matcha (roh, vegan, glutenfrei, sojafrei)

Ich wünsche euch viel Spaß und ein gutes Gelingen! Was gibt es bei euch heute auf dem Kaffeetisch?

Alles Liebe, eure Franziska

PS: Wer noch auf der Suche nach weiteren fruchtigen Zitrus-Kuchenrezepten ist (nicht nur vegan) der sollte hier bei Clara von Tastescheriff unbedingt vorbeischauen!

Zitronig, fruchtig, frisch: Lemon-Cheesecake (raw-vegan)

Hallo alle Zusammen!

Es ist mal wieder soweit: Passend zum Wochenende gibt es heute von mir wieder einmal eine roh-vegane Kuchenkreation im Rahmen der Kuchenchallenge von Clara von Tastesheriff. Wer mir schon länger folgt, kennt schon das eine oder andere Rezept von mir mit dem ich ebenfalls dort teilgenommen habe, aber dazu ganz unten mehr. Das diesmonatige Motto lautet: „Zitrusfrüchte“. Clara sammelt dort wahnsinnige Kuchenkreationen von fleißigen Bäckerinnen zu speziellen Themen/Mottos, wer also auf der Suche ist, muss dort unbedingt vorbeischauen!

Raw-vegan Lemon Cheesecake (Zitronen-Cheesecake, roh-vegan)

Also habe ich mich ebenfalls als „leidenschaftliche Bäckerin“ in die Küche begeben (obwohl der Ofen diesmal kalt blieb ;-)) und mir etwas leckeres ausgedacht, und was dabei herausgekommen ist, möchte ich euch nun präsentieren (roh-vegan, glutenfrei, sojafrei, laktosefrei):

Es werden folgende Zutaten benötigt (ergeben ca. 6 Stück):

Für den Bodenbelag:

Raw-vegan Lemon Cheesecake (Zitronen-Cheesecake, roh-vegan)

  • 100g Walnüsse
  • ca. 100g Datteln, entsteint
  • 1 Prise Salz

Für die Zitronen-Crème:

  • 150g Cashewkerne
  • 2 EL Cocosöl (z.B. Bio Planète)
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 2 EL Zitronensaft
  • Zitronenzesten (Bio-Zitrone)

Für die Soße:

  • Zitronen-Mangopüree:  ca. 1/2 Mango mit etwas Zitronensaft und ggf. etwas Agavendicksaft

Für die Zubereitung braucht es, (wie immer bei einem raw-vegan Cheesecake), etwas Zeit (insgesamt ca. 4-6 Stunden). Man kann ihn dadurch sehr gut am Tag vorher bereits vorbereiten und braucht ihn dann nur noch aus dem Gefrierfach zaubern und hat so jederzeit eine kühle Erfrischung. Wenn man ihn direkt zubereitet, was natürlich schon auch geht, bringt er nicht die selbe Erfrischung mit und auch die Konsistenz wäre etwas „weicher“. Nun gut, lasst uns anfangen ;-):

Als erstes sollten die Cashewkerne für ca. 2 Stunden im Wasser eingeweicht werden. Das Wasser wird nachher wieder komplett abgeschüttet. In der Zwischenzeit nimmt man die Zutaten für den Boden (Walnüsse, Datteln, Salz) und häckselt diese in einer Küchenmaschine oder Food Processor klein. Je nach Trockenheit der Datteln müssen vielleicht ein paar mehr hinzugegeben werden. Man erkennt dass die Bodenmasse perfekt ist, wenn auf leichten Druck zwischen den Fingern sich eine Kugel formen lässt. Nun lassen sich damit prima die Förmchen auskleiden, die Masse dabei kräftig andrücken. Ich habe ca. 10 cm große Silikonförmchen genommen, die Nuss-Dattelpaste reicht für ca. 6 Stück. Diese können nun bis sie weiter verabeitet werden kühlgestellt werden.

Raw-vegan Lemon Cheesecake (Zitronen-Cheesecake, roh-vegan)Nachdem die Cashewkerne eingeweicht wurden, bitte das Wasser abgießen und die Kerne zusammen mit dem Agavendicksaft, dem Zitronensaft, ein paar Zitronenzesten und dem (bitte erwärmten!) Cocosöl zusammen im Vitamix fein und homogen pürieren. (Das Cocosöl kann man gut in einer Tasse im Wasserbad kurz zum Schmelzen bringen). Wer keinen Vitamix besitzt kann dies natürlich alternativ mit jedem anderen Mixer auch machen, aber es wird meist leider nicht so cremig.

Nun die Cashew-”Cheese”-Créme auf unsere vorbereiteten Törtchenböden verteilen. Um eine farbliche und geschmackliche Nuance zu erhalten habe ich mir nun noch ein Zitronen-Mangopüree hergestellt (1/2 Mango mit einem Spritzer Zitronensaft und wer möchte etwas Agavendicksaft), dieses auf dem Törtchen „künstlerisch“ verteilen, weitere Zitronenzesten darüber geben und für ca. 2 Stunden bzw. bis kurz vor dem Verzehr ins Gefrierfach stellen.

Im angetauten aber noch kühlen Zustand sind diese Lemon-Cheesecake-Törtchen eine so leckere und erfrischende Köstlichkeit, das muss jeder von euch einfach probieren!

Raw-vegan Lemon Cheesecake (Zitronen-Cheesecake, roh-vegan)

Ich wünsche euch viel Spaß und ein gutes Gelingen!

Alles Liebe, eure Franziska

Und das sind meine anderen Kuchenrezepte:

Crunchy Breakfast mit getrockneten Maulbeeren und Bananenmilch (roh, vegan, glutenfrei, laktosefrei „80/10/10“)

Guten Morgen ihr Lieben,

ein Wochenende mit Nachtdiensten ist wieder hinter mir, da hatte ich heute Lust auf dieses schöne und gesunde, wertvolle Frühstück:

Crunchy Maulbeeren.Frühstück mit Bananenmilch (roh, vegan, 801010)

Ich wurde durch FullyRawKristina, eine amerikanische vegane Rohköstlerin, hierzu inspiriert. Es erfüllt viele Ansprüche: roh, vegan, glutenfrei, laktosefrei, fettfrei und sogar 80/10/10. Achzig-was? oder Eighty-Ten-Ten wie die Anglizisten sagen…. oh ja, da habe ich nun einen Topf aufgemacht. Aber wisst ihr was, ich mache ersteinmal das Frühstück und dann erkläre ich euch, oder denjenigen die sich dafür interessieren und die es noch nicht wissen, was es mit 80/10/10 auf sich hat…..

Zutaten:

  • 50g getrocknete Maulbeeren
  • 2 Bananen
  • ein paar Erdbeeren
  • eine Handvoll Blaubeeren
  • ca. 400 ml Flüssigkeit: Ich nehme Cocoswasser, alternativ auch möglich z.B. Cocos-Reis-Wasser oder stilles Wasser

Eine Banane mit der Flüßigkeit im Mixer zu einer homogenen „Bananenmilch“ pürieren. Die restlichen Zutaten waschen und schneiden und im Teller anrichten, zum Schluß mit der Bananenmilch übergießen. Bei mir ist jetzt noch etwas übrig, die werde ich später einfach trinken oder in den nächsten Smoothie geben.

Crunchy Maulbeeren-Fühstück mit Bananenmilch (roh, vegan, glutenfrei, laktosefrei, 801010)

So, nun aber zu „80/10/10“ – Was ist das und wofür steht es?

Ich erläutere nun hier worum es geht, ganz ohne persönliche Wertung und ohne mein eigenes Urteil. Dies soll auch keine Empfehlung sein, sondern lediglich eine kurze Zusammenfassung über das Thema.

Der Begriff „80/10/10“ wurde geprägt von Dr. Douglas Graham, einem amerikanischen Ernährungsberater und Sportcoach, dessen Buch „The 80/10/10 Riet“ den Anstoß für diese Bewegung gegeben hat, wobei man im eigentlichen Sinne nicht von einer „Diät“ sondern einem „Lifestyle“ spricht. Die Zahlen 80/10/10 beziehen sich auf das Verhältnis zwischen Kalorien aus Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten in den Nahrungsmitteln die man zu sich nimmt oder die man bestrebt ist, in diesem Lifestyle zu sich zu nehmen. Das heißt man möchte sich zu 80% von Kohlenhydraten, und zu jeweils 10% von Proteinen/Eiweißen und Fetten ernähren, gemessen am Tagesvolumen, bzw. über die Zeit. Synonym wird öfters auch „high carb-low fat“ (hclf) dazu gesagt, weil es dem entspricht. Einweiterer wichtiger Gesichtspunkt dabei ist, dass es sich basierend auf der Definition von Dr. Douglas Graham um eine rein pflanzliche Ernährung handelt, das heißt, reife (!) Früchte, Gemüse, Saaten, Nüsse und auf jeden Fall vegan. Diese werden im natürlichen, also unverarbeiteten Zustand, nicht gekocht oder gedämpft verzehrt. Deshalb auch „roh-vegan“ oder „raw-vegan“. Das bedeutet aber wiederum, dass wenn man diesen Lifestyle lebt, man außerordentliche Mengen an Obst und Gemüse über den Tag zu sich nehmen muss, damit der Tagesbedarf an Kalorien überhaupt gedeckt ist. Das erscheint uns zunächst als sehr sehr viel, wenn man bedenkt wie wenig Kalorien Obst und insbesondere Gemüse beinhalten. Früchte sind relativ reich an Kalorien und enthalten viele wichtige Vitamine, die zusammen mit viel Blattgemüse, welches die notwendigen Mineralien und Eiweisse liefert, und den sparsam eingesetzten Nüssen, Samen, Ölen, Avocados eine ideale Ernährungsgrundlage darstellt. Gerne werden hier auch Smoothies verzehrt, da es einfacher fällt zu trinken als riesige Salat- und Obstschalen zu essen.

Wer sich einmal einen Überblick verschaffen möchte was es bedeuten würde, sich nur einen Tag davon zu ernähren, der kann sich Cron-O-Meter kostenfrei herunterladen und hierin sehen, welchen Kaloriengehalt und welche Nährstoffzusammensetzung jedes Lebensmittel hat und ob man so den Bedarf am Notwendigen decken kann. Denn es ist unabdingbar, wirklich wichtig, auch auf die notwendigen Tageskalorien (2000-3000 kcal/d) zu kommen!

Wer sich gerne dazu weiter informieren möchte dem sei das original Buch „The 80/10/10 Diet“ ans Herz gelegt oder natürlich viele weitere Beiträge dazu im Internet. Eine Zusammenfassung/Review über die „China Study“ von TC Campbell, „die wissenschaftliche Begründung für eine vegane Ernährungsweise“, wird in dem Film „Gabel statt Skalpell“ gegeben.

Wer sich gerne von der quirligen Kristina von FullyRawKristina inspirieren lassen möchte so wie ich vor über einem Jahr, als ich auf sie gestoßen bin, der schaue mal bei ihrem YouTube-Channel vorbei. Dort gibt es viele Rezepte und Übersichten zu leckeren roh-veganen hclf Gerichten.

Also, esst Obst und Gemüse, ernährt euch gesund!

Herzlichst, eure Franziska

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