Archiv der Kategorie: Rohkost

Cashewmilch mit frischen Früchten und Superfoods (801010, vegan, glutenfrei, sojafrei)

Hallo meine Lieben,

heute habe ich wieder eine Frühstückskreation im Sinne des 801010 – Lifestyle, das heißt „high carb, low fat, raw vegan“ zubereitet, wobei hierbei sicherlich der Fettanteil höher ist als 10%, aber es kommt ja dort auch nicht auf jedes einzelne Gericht an, sondern die generelle Nährstoffverteilung. Wer an dieser Stelle noch nichts über 801010 gehört hat, und gerne darüber Lesen mag, den verweise ich gerne auf meinen Artikel hier, indem ich auch eine Frühstücksidee mit selbstgemachter Bananenmilch und getrockneten Maulbeeren vorstelle.

Cashewmilch mit Früchten und Superfoods (801010)

Für dieses Gericht habe ich mir mal wieder Cashewmilch einfach, schnell und lecker selbst zubereitet. Desweiteren habe ich mich an den derzeit köstlichen frischen Himbeeren bedient, zusammen mit Bananen,  Kokoschips, Cashewnüssen und getrockneten Aroniabeeren, eines von vielen derzeit geliebten und gehypten Superfoods.

Meine Zutaten für 2 Teller:

  • 2-3 Bananen
  • 250g frische Himbeeren
  • Cashewkerne
  • Aroniabeeren
  • Kokoschips

Cashewmilch:

  • 30g Cashewkerne (hier kann man sehr gut Cashewbruch verwenden)
  • 300 ml Wasser

Für die Cashewmilch die Cashekerne ggf. vorher etwas einweichen lassen, dazu reichen 1-2 Stunden, dann mit dem Wasser im Vitamix oder einem anderen Hochleistungsmixer fein zu einer Milch pürieren. Wer einen einfachen Mixer hat kann dies natürlich auch versuchen, dann auf jedenfalls mit eingeweichten Cashewkernen und man muss damit rechnen dass die Milch deutlich grobkörniger wird, ist ja aber in diesem Fall oder für ein „Müsli“ nicht so schlimm.

Die Aroniabeere:

Die Aroniabeeren, auch Apfelbeeren genannt, sind seit vielen Jahren als Heilpflanze anerkannt. Sie stammen ursprünglich aus dem Osten Nordamerikas. Sie zeichnen sich besonders über ihr außergewöhnliches Schutzpotential gegenüber freien Radikalen aus, die unsere Zellen angreifen und uns alt und krank werden lassen. Freie Radikale werden u.a. als direkter oder indirekter Verursacher von Erkrankungen am Herzkreislaufsystem, Krebs, Gelenken, Nieren, Augen uva. neuzeitlichen Krankheiten zugesprochen. Aufgrund des hohen Flavonoid-, Folsäure-, Vitamin-K- und Vitamin-C-Gehalts zählt die Aronia zu den Heilpflanzen. Sie weist eine multifaktorielle Wirkung auf und wirkt sich zusammenfassend allgemein:

  • antioxidativ (Zellschutz vor Angriffen freier Radikale)
  • Immunsystem stärkend
  • antikanzerogen (krebsvorbeugend)
  • antiinflammatorisch (entzündungshemmend)
  • blutdruckregulierend
  • durchblutungsfördernd
  • gefäßschützend
  • Herzkranzgefäß entspannend
  • stoffwechselanregend
  • regenerativ auf Muskeln und Knochen

Cashewmilch mit frischen Früchten und Superfoods (801010, glutenfrei, sojafrei, laktosefrei, roh-vegan)

Dies sei nur ein kurzer Aufriss über die Vorzüge dieser kleinen Apfelbeere. Ich nehme sie sehr gerne getrocknet in Müslis oder Dessertspeisen. Man kann sie in vielen Formen konsumieren, z.B. auch in Form eines Saftes, Tees, Aufstriches. Wer sie noch nicht kenne probiere sie aus! Ihr Geschmack ist süß-säuerlich.

Viel Freude damit und herzlich liebe Grüsse,

Franziska

 

 

 

 

Green-Lightning: Limetten-Minze Cheesecake-Törtchen mit Matcha (roh-vegan)

Hallo ihr Lieben!

Oh, wie waren die Lemon-Cheesecake-Törtchen vom letztem Wochenende lecker! Ich konnte nicht umhin eine neue Variation auszuprobieren: Ich habe dieses Mal anstelle der Zitrone Limetten verwendet, und durch frische Minze und Matcha Farbe und eine weitere feine Geschmacksnote hineingebracht:

Limetten-Minz-Cheesecake mit Matcha (roh, vegan, glutenfrei, sojafrei)

Es werden folgende Zutaten benötigt (ergibt ca. 6-8 Stück):

Für den Bodenbelag: Limetten-Minz-Cheesecake mit Matcha (roh, vegan, glutenfrei, sojafrei)

  • 100g Walnüsse
  • ca. 100g Datteln, entsteint
  • 1 Prise Salz

Für die Crème:

  • 150g Cashewkerne
  • 2 EL Cocosöl (z.B. Bio Planète)
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 2 EL Limettensaft
  • Limettenzesten (Bio-Limette)
  • frische Minze, ca. 1 Handvoll
  • 1 TL Matchapulver

Für die Zubereitung braucht es, (wie immer bei einem raw-vegan Cheesecake), etwas Zeit (insgesamt ca. 4-6 Stunden). Man kann ihn dadurch sehr gut am Tag vorher bereits vorbereiten und braucht ihn dann nur noch aus dem Gefrierfach zaubern und hat so jederzeit eine kühle Erfrischung.

Als erstes sollten die Cashewkerne für ca. 2 Stunden im Wasser eingeweicht werden. Das Wasser wird nachher wieder komplett abgeschüttet. In der Zwischenzeit nimmt man die Zutaten für den Boden (Walnüsse, Datteln, Salz) und häckselt diese in einer Küchenmaschine oder Food Processor klein. Je nach Trockenheit der Datteln müssen vielleicht ein paar mehr hinzugegeben werden. Man erkennt dass die Bodenmasse perfekt ist, wenn auf leichten Druck zwischen den Fingern sich eine Kugel formen lässt. Nun lassen sich damit prima die Förmchen auskleiden, die Masse dabei kräftig andrücken. Ich habe Silikon-Muffinförmchen genommen, die Nuss-Dattelpaste reicht für ca. 6-8 Stück. Diese können nun bis sie weiter verarbeitet werden kühlgestellt werden.

Limetten-Minz-Cheesecake mit Matcha (roh, vegan, glutenfrei, sojafrei)Nachdem die Cashewkerne eingeweicht wurden, bitte das Wasser abgießen und die Kerne zusammen mit dem Agavendicksaft, dem Limettensaft, ein paar Zesten, und dem (bitte erwärmten!) Cocosöl zusammen im Vitamix fein und homogen pürieren. (Das Cocosöl kann man gut in einer Tasse im Wasserbad kurz zum Schmelzen bringen). Wer keinen Vitamix besitzt kann dies natürlich alternativ mit jedem anderen Mixer auch machen, aber es wird meist leider nicht so cremig. Zum Schluß mit einem Löffel noch das Matchapulver und die kleingeschnittenen Minzblättchen unterrühren.

Nun die Cashew-”Cheese”-Créme auf unsere vorbereiteten Törtchenböden verteilen und für ca. 2 Stunden bzw. bis kurz vor dem Verzehr ins Gefrierfach stellen.

Im angetauten aber noch kühlen Zustand sind diese Limetten-Minz-Cheesecake-Törtchen eine so leckere und erfrischende Köstlichkeit, genau das richtige für den anstehenden Sommer.

Limetten-Minz-Cheesecake mit Matcha (roh, vegan, glutenfrei, sojafrei)

Ich wünsche euch viel Spaß und ein gutes Gelingen! Was gibt es bei euch heute auf dem Kaffeetisch?

Alles Liebe, eure Franziska

PS: Wer noch auf der Suche nach weiteren fruchtigen Zitrus-Kuchenrezepten ist (nicht nur vegan) der sollte hier bei Clara von Tastescheriff unbedingt vorbeischauen!

Zitronig, fruchtig, frisch: Lemon-Cheesecake (raw-vegan)

Hallo alle Zusammen!

Es ist mal wieder soweit: Passend zum Wochenende gibt es heute von mir wieder einmal eine roh-vegane Kuchenkreation im Rahmen der Kuchenchallenge von Clara von Tastesheriff. Wer mir schon länger folgt, kennt schon das eine oder andere Rezept von mir mit dem ich ebenfalls dort teilgenommen habe, aber dazu ganz unten mehr. Das diesmonatige Motto lautet: „Zitrusfrüchte“. Clara sammelt dort wahnsinnige Kuchenkreationen von fleißigen Bäckerinnen zu speziellen Themen/Mottos, wer also auf der Suche ist, muss dort unbedingt vorbeischauen!

Raw-vegan Lemon Cheesecake (Zitronen-Cheesecake, roh-vegan)

Also habe ich mich ebenfalls als „leidenschaftliche Bäckerin“ in die Küche begeben (obwohl der Ofen diesmal kalt blieb ;-)) und mir etwas leckeres ausgedacht, und was dabei herausgekommen ist, möchte ich euch nun präsentieren (roh-vegan, glutenfrei, sojafrei, laktosefrei):

Es werden folgende Zutaten benötigt (ergeben ca. 6 Stück):

Für den Bodenbelag:

Raw-vegan Lemon Cheesecake (Zitronen-Cheesecake, roh-vegan)

  • 100g Walnüsse
  • ca. 100g Datteln, entsteint
  • 1 Prise Salz

Für die Zitronen-Crème:

  • 150g Cashewkerne
  • 2 EL Cocosöl (z.B. Bio Planète)
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 2 EL Zitronensaft
  • Zitronenzesten (Bio-Zitrone)

Für die Soße:

  • Zitronen-Mangopüree:  ca. 1/2 Mango mit etwas Zitronensaft und ggf. etwas Agavendicksaft

Für die Zubereitung braucht es, (wie immer bei einem raw-vegan Cheesecake), etwas Zeit (insgesamt ca. 4-6 Stunden). Man kann ihn dadurch sehr gut am Tag vorher bereits vorbereiten und braucht ihn dann nur noch aus dem Gefrierfach zaubern und hat so jederzeit eine kühle Erfrischung. Wenn man ihn direkt zubereitet, was natürlich schon auch geht, bringt er nicht die selbe Erfrischung mit und auch die Konsistenz wäre etwas „weicher“. Nun gut, lasst uns anfangen ;-):

Als erstes sollten die Cashewkerne für ca. 2 Stunden im Wasser eingeweicht werden. Das Wasser wird nachher wieder komplett abgeschüttet. In der Zwischenzeit nimmt man die Zutaten für den Boden (Walnüsse, Datteln, Salz) und häckselt diese in einer Küchenmaschine oder Food Processor klein. Je nach Trockenheit der Datteln müssen vielleicht ein paar mehr hinzugegeben werden. Man erkennt dass die Bodenmasse perfekt ist, wenn auf leichten Druck zwischen den Fingern sich eine Kugel formen lässt. Nun lassen sich damit prima die Förmchen auskleiden, die Masse dabei kräftig andrücken. Ich habe ca. 10 cm große Silikonförmchen genommen, die Nuss-Dattelpaste reicht für ca. 6 Stück. Diese können nun bis sie weiter verabeitet werden kühlgestellt werden.

Raw-vegan Lemon Cheesecake (Zitronen-Cheesecake, roh-vegan)Nachdem die Cashewkerne eingeweicht wurden, bitte das Wasser abgießen und die Kerne zusammen mit dem Agavendicksaft, dem Zitronensaft, ein paar Zitronenzesten und dem (bitte erwärmten!) Cocosöl zusammen im Vitamix fein und homogen pürieren. (Das Cocosöl kann man gut in einer Tasse im Wasserbad kurz zum Schmelzen bringen). Wer keinen Vitamix besitzt kann dies natürlich alternativ mit jedem anderen Mixer auch machen, aber es wird meist leider nicht so cremig.

Nun die Cashew-”Cheese”-Créme auf unsere vorbereiteten Törtchenböden verteilen. Um eine farbliche und geschmackliche Nuance zu erhalten habe ich mir nun noch ein Zitronen-Mangopüree hergestellt (1/2 Mango mit einem Spritzer Zitronensaft und wer möchte etwas Agavendicksaft), dieses auf dem Törtchen „künstlerisch“ verteilen, weitere Zitronenzesten darüber geben und für ca. 2 Stunden bzw. bis kurz vor dem Verzehr ins Gefrierfach stellen.

Im angetauten aber noch kühlen Zustand sind diese Lemon-Cheesecake-Törtchen eine so leckere und erfrischende Köstlichkeit, das muss jeder von euch einfach probieren!

Raw-vegan Lemon Cheesecake (Zitronen-Cheesecake, roh-vegan)

Ich wünsche euch viel Spaß und ein gutes Gelingen!

Alles Liebe, eure Franziska

Und das sind meine anderen Kuchenrezepte:

Crunchy Breakfast mit getrockneten Maulbeeren und Bananenmilch (roh, vegan, glutenfrei, laktosefrei „80/10/10“)

Guten Morgen ihr Lieben,

ein Wochenende mit Nachtdiensten ist wieder hinter mir, da hatte ich heute Lust auf dieses schöne und gesunde, wertvolle Frühstück:

Crunchy Maulbeeren.Frühstück mit Bananenmilch (roh, vegan, 801010)

Ich wurde durch FullyRawKristina, eine amerikanische vegane Rohköstlerin, hierzu inspiriert. Es erfüllt viele Ansprüche: roh, vegan, glutenfrei, laktosefrei, fettfrei und sogar 80/10/10. Achzig-was? oder Eighty-Ten-Ten wie die Anglizisten sagen…. oh ja, da habe ich nun einen Topf aufgemacht. Aber wisst ihr was, ich mache ersteinmal das Frühstück und dann erkläre ich euch, oder denjenigen die sich dafür interessieren und die es noch nicht wissen, was es mit 80/10/10 auf sich hat…..

Zutaten:

  • 50g getrocknete Maulbeeren
  • 2 Bananen
  • ein paar Erdbeeren
  • eine Handvoll Blaubeeren
  • ca. 400 ml Flüssigkeit: Ich nehme Cocoswasser, alternativ auch möglich z.B. Cocos-Reis-Wasser oder stilles Wasser

Eine Banane mit der Flüßigkeit im Mixer zu einer homogenen „Bananenmilch“ pürieren. Die restlichen Zutaten waschen und schneiden und im Teller anrichten, zum Schluß mit der Bananenmilch übergießen. Bei mir ist jetzt noch etwas übrig, die werde ich später einfach trinken oder in den nächsten Smoothie geben.

Crunchy Maulbeeren-Fühstück mit Bananenmilch (roh, vegan, glutenfrei, laktosefrei, 801010)

So, nun aber zu „80/10/10“ – Was ist das und wofür steht es?

Ich erläutere nun hier worum es geht, ganz ohne persönliche Wertung und ohne mein eigenes Urteil. Dies soll auch keine Empfehlung sein, sondern lediglich eine kurze Zusammenfassung über das Thema.

Der Begriff „80/10/10“ wurde geprägt von Dr. Douglas Graham, einem amerikanischen Ernährungsberater und Sportcoach, dessen Buch „The 80/10/10 Riet“ den Anstoß für diese Bewegung gegeben hat, wobei man im eigentlichen Sinne nicht von einer „Diät“ sondern einem „Lifestyle“ spricht. Die Zahlen 80/10/10 beziehen sich auf das Verhältnis zwischen Kalorien aus Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten in den Nahrungsmitteln die man zu sich nimmt oder die man bestrebt ist, in diesem Lifestyle zu sich zu nehmen. Das heißt man möchte sich zu 80% von Kohlenhydraten, und zu jeweils 10% von Proteinen/Eiweißen und Fetten ernähren, gemessen am Tagesvolumen, bzw. über die Zeit. Synonym wird öfters auch „high carb-low fat“ (hclf) dazu gesagt, weil es dem entspricht. Einweiterer wichtiger Gesichtspunkt dabei ist, dass es sich basierend auf der Definition von Dr. Douglas Graham um eine rein pflanzliche Ernährung handelt, das heißt, reife (!) Früchte, Gemüse, Saaten, Nüsse und auf jeden Fall vegan. Diese werden im natürlichen, also unverarbeiteten Zustand, nicht gekocht oder gedämpft verzehrt. Deshalb auch „roh-vegan“ oder „raw-vegan“. Das bedeutet aber wiederum, dass wenn man diesen Lifestyle lebt, man außerordentliche Mengen an Obst und Gemüse über den Tag zu sich nehmen muss, damit der Tagesbedarf an Kalorien überhaupt gedeckt ist. Das erscheint uns zunächst als sehr sehr viel, wenn man bedenkt wie wenig Kalorien Obst und insbesondere Gemüse beinhalten. Früchte sind relativ reich an Kalorien und enthalten viele wichtige Vitamine, die zusammen mit viel Blattgemüse, welches die notwendigen Mineralien und Eiweisse liefert, und den sparsam eingesetzten Nüssen, Samen, Ölen, Avocados eine ideale Ernährungsgrundlage darstellt. Gerne werden hier auch Smoothies verzehrt, da es einfacher fällt zu trinken als riesige Salat- und Obstschalen zu essen.

Wer sich einmal einen Überblick verschaffen möchte was es bedeuten würde, sich nur einen Tag davon zu ernähren, der kann sich Cron-O-Meter kostenfrei herunterladen und hierin sehen, welchen Kaloriengehalt und welche Nährstoffzusammensetzung jedes Lebensmittel hat und ob man so den Bedarf am Notwendigen decken kann. Denn es ist unabdingbar, wirklich wichtig, auch auf die notwendigen Tageskalorien (2000-3000 kcal/d) zu kommen!

Wer sich gerne dazu weiter informieren möchte dem sei das original Buch „The 80/10/10 Diet“ ans Herz gelegt oder natürlich viele weitere Beiträge dazu im Internet. Eine Zusammenfassung/Review über die „China Study“ von TC Campbell, „die wissenschaftliche Begründung für eine vegane Ernährungsweise“, wird in dem Film „Gabel statt Skalpell“ gegeben.

Wer sich gerne von der quirligen Kristina von FullyRawKristina inspirieren lassen möchte so wie ich vor über einem Jahr, als ich auf sie gestoßen bin, der schaue mal bei ihrem YouTube-Channel vorbei. Dort gibt es viele Rezepte und Übersichten zu leckeren roh-veganen hclf Gerichten.

Also, esst Obst und Gemüse, ernährt euch gesund!

Herzlichst, eure Franziska

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So lecker wie kleine Sünden: Chiapudding mit Himbeeren (vegan, roh, glutenfrei)

Hallo Zusammen!

Zum Wochenende habe ich heute mal wieder eine schöne, einfach und schnell zubereitete und zudem noch leckere Idee für ein besonderes Frühstück, oder Snack, oder Nachtisch – oder, oder, oder. Ich liebe einfach diese Chiapuddings mit Früchten und weiteren feinen Zutaten!

Kleine Sünde: Chiapudding mit Himbeeren (roh, vegan, glutenfrei)

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 EL Chiasamen
  • 100 ml Mandelmilch, alternativ jede andere Nuss- oder Getreidemilch
  • 1 Msp Vanille gemahlen

Für die Himbeersauce:

  • einige frische oder gefrorene Himbeeren
  • Agavendicksaft nach Belieben

Zur Dekoration:

  • Kokosblütenzucker
  • Kokosraspel
  • frische Himbeeren

Die Zubereitung ist wirklich kinderleicht, braucht nur ein bisschen Vorlaufzeit. Zunächst die Chiasamen mit der Vanille und der Mandelmilch (oder Alternativ-Milch) für einige Stunden quellen lassen, bis die „Pudding“-Konsistenz entsteht. Für die Sauce die Himbeeren mit dem Agavendicksaft fein pürieren, und kurz vor dem Servieren mit den frischen Himbeeren, den Kokosraspeln und dem Kokosblütenzucker garnieren.

Viel Spaß beim Genießen!

Einen schönen Sonntag euch allen! – ich werde nun ersteinmal davon naschen…und das Beste ist: weil es nur die besten Zutaten enthält und dabei so gesund ist – ist es noch nicht einmal eine Sünde…. ;-)

Herzlichst, eure Franziska

Kiwano-Chiapudding Cupcakes (roh, vegan, glutenfrei)

Hallo ihr Lieben,

heute mal wieder nur eine kleine, weitere Idee wie man ein einfaches, rohköstliches, veganes, glutenfreies, laktosefreies etc. Dessert, oder Küchlein, einfach und schnell zubereiten kann. In ähnlicher Form habe ich hier schon die Chia-Pudding Cupcakes mit Blaubeeren und die Chia-Pudding-Granatapfel Cupcakes vorgestellt. Dieses hier ist also eine weitere Variante, mit einer mir bis dato unbekannten Frucht, der Kiwano, die ich hier etwas genauer vorstelle.

Kiwano-Chiapudding Cupcakes (raw, vegan, glutenfree)

Zutaten für ca. 4-6 Stück:

  • 80g Datteln
  • 50g Cashewkerne
  • Prise Salz
  • 2 EL Chiasamen
  • 100ml Mandelmilch
  • 1 TL Kokosblütenzucker
  • 1 Msp Vanille
  • Matchapulver
  • Kiwano-Frucht

Zunächst den Chiapudding vorbereiten indem ihr die Chiasamen zusammen mit der Mandelmilch und der Vanille vermengt und einige Zeit, am Besten einige Stunden/über Nacht quellen lasst.

Dann die Datteln, die Cashewkerne und die Prise in einer Küchenmaschine klein häckseln bis eine klebrige Masse entsteht. Diese dann in 4-6 Portionen teilen und in Silikonmuffinförmchen füllen, den Boden und den Rand schön andrücken sodass ein „Dattel-Cashew-Förmchen“ daraus entsteht. Anschließend dieses wieder vorsichtig aus der Form lösen, gelingt eigentlich immer ganz einfach, und es mit dem Chiapudding befüllen. Nach Lust und Laune mit Früchten etc. dekorieren, das Matchpulver und den Kokosblütenzucker darüber streuen. Bis zum Servieren kühlstellen.

Diese Rezeptidee lässt sich mannigfaltig verändern, also, seid kreativ!

Liebe Grüße und einen schönen Nachmittag!

Eure Franziska

Die Kiwano

So, heute möchte ich euch gerne aus meinem Obstkorb eine mir bisher noch unbekannte Frucht vorstellen, die Kiwano:

Kiwano

Die Kiwano, auch Swani- oder Hornmelone genannt gehört zu den Kürbisgewächsen und ist deshalb sowohl mit der Melone als auch der Gurke verwandt. Diese länglich-runde Frucht ist mit Stacheln, Dornen bedeckt und ursprünglich eine afrikanische Tropenfrucht, heutzutage jedoch nicht nur in Afrika angebaut. Die Schale leuchtet intensiv gelb bis orange, das Fruchtfleisch ist saftig grün, gallertartig. Sie schmeckt etwas säuerlich und wie eine Mischung aus Limone, Passionsfrucht und Banane. Sie lässt sich einfach auslöffeln wie eine Kiwi, inkl. der kleinen Kerne. Manchmal schmeckt es besonders gut wenn man etwas Zucker, z.B. Kokosblütenzucker darüber streut.

Kiwanos haben einen sehr hohen Kalium- und Magnesiumgehalt, sind reich an Vitamin C und kalorienarm. Interessant ist dass die Frucht weder dem Obst noch dem Gemüse zugeordnet werden kann, und sie deshalb in der Fachwelt zu den Zwittergewächsen zählt.

Ich habe sie auf jedenfalls gleich versucht und sie unter anderem in ein weiteres Gericht von mir eingebunden, den green-Kiwano-Chiapudding Cupcakes, die ich euch nun im Weiteren vorstelle.

Greift mal zu wenn ihr sie demnächst seht, es ist so schön auf geschmackliche Entdeckungsreisen zu gehen!

Herzlichst, eure Franziska

„veganer Mozzarella“ selbstgemacht!

Hallo ihr Lieben,

roh-veganen Mozzarella selbermachen – das ist derzeit in vieler Munde und absolut im „Trend“. Ich habe ihn inzwischen auch schön öfters gemacht, und ich muss sagen, dass bisher alle die davon gekostet haben begeistert sind! Das ist mein Grund, dieses an und für sich sehr einfache Rezept euch auch nicht vorzuenthalten. Vielleicht hat ja von euch schon der ein oder andere auch davon gehört, und würde ihn gerne ausprobieren, oder lässt sich inspirieren von den Variationen die ich vorstelle.

veganer Mozzarella (selbsgemacht)

Mir ging es vor einiger Zeit ähnlich. Ich habe die Idee und das Rezept dazu von „Nordisch Roh“, und eine Abwandlung davon bei „Kochs´vegan“, einem You-Tube-Channel gesehen. Hier wurde das Rezept umgewandelt, indem der Mozzarella u.a. mit Sonnenblumenkernen anstelle der Cashewkerne gemacht wurde, oder es die Idee gab, durch die Basilikumblätter, die ja zu einem „echten Caprese“ dazu gehören, dem Mozzarella gleich eine Färbung zu geben. Ähnliches mit der Tomate, wobei dort eine frische Tomate genommen wurde und ich es mit getrockneten gemacht habe, aber seht nachher selbst.

Zutaten für den Basilikum-Mozzarella:

  • 50g Cashewkerne
  • 1 EL Flohsamenschalen (Reformhaus, Biomarkt)
  • 190 ml Wasser
  • 10g Basilikum
  • 1 EL Zitronensaft
  • gute Prise Salz
  • Pfeffer

Zutaten für den Tomaten-Mozzarella:

  • 50g Cashewkerne
  • 1 EL Flohsamenschalen
  • 200 ml Wasser
  • 20g getrocknete Tomaten
  • 1 EL Zitronensaft
  • gute Prise Salz
  • Pfeffer
  • etwas Chili aus der Mühle

So, nun zur Zubereitung:

Zunächst werden pro Mozzarella zwei Schälchen benötigt. Jeweils die Cashewkerne mit etwas Wasser bedeckt einweichen lassen (dieses wird danach wieder komplett abgegossen). Dann wird in einem Standmixer/ Blender das Wasser und die Basilikumblätter bzw. die getrockneten Tomaten feinstens püriert. Etwas weniger als 200ml Wasser bei den Basilikumblättern, da sie ja auch Wasser enthalten. Bei den getrockneten Tomaten ist es eher so dass sie noch Wasser entziehen, also gute 200 ml verwenden. Nun das Basilikumwasser und das Tomatenwasser in jeweils ein weiteres Schälchen geben zu welchem noch jeweils ein EL der Flohsamenschalen hinzukommt. Diese darin verrühren und 2 Stunden abwarten! Nach dieser Zeit ist eine sehr geleé-artige Masse geworden.

Für den letzen Schritt nach der Wartezeit die eingeweichten Cashewkerne (ohne das Wasser!) mit 1 EL Zitronensaft, der guten Prise Salz, etwas Pfeffer und dem Basilikum-Flohsamenschalen-Gemisch wieder im Blender fein pürieren. Man wird gleich sehen dass es eine Konsistenz wie bei einem richtigen Mozzarella bekommt, es wird zu „einer Kugel“. Ich gebe sie dann jeweils nochmals in ein Schälchen und in den Kühlschrank bis ich es serviere. Dann bekommt es nochmals eine „Form“ und kann gut gestürzt werden. Das gleiche mit dem Tomaten-Flohsamengemisch wiederholen.

veganes Caprese (roh, vegan, glutenfrei)

Der Phantasie, wie es zum Einsatz kommt, so wie hier, oder als Türmchen, oder leicht übereinander gelegt, oder, oder, oder, sind keinen Grenzen gesetzt. Man kann es auch in Frischhaltefolie zu einer Rolle formen und kühlstellen, dann kann man nachher gleichmäßig runde Scheiben abschneiden. Wer es von der Konsistenz eher etwas härter möchte, um z.B. Mozzarella-Tomaten-Spieße damit zu machen sollte etwas weniger Wasser nehmen.

Der Frühling und die Sommerabende können kommen…..!

Liebe Grüße, eure  Franziska

Ansonsten schaut euch doch gerne mal das Video an, dann seid ihr bestens informiert ;)

 

„Koch´s vegan“: http://www.youtube.com/watch?v=xjhjKoh-Br4

Hier das Originalrezept von Nordisch Roh: http://nordischroh.com/2013/11/13/veganer-rohkost-mozzarella/

Raw-vegan Raspberry-Cheesecake

Hallo meine Lieben,

Eine Rezeptidee, welche ich euch schon längere Zeit und unbedingt präsentieren möchte: der raw-vegan Cheesecake! Im englischsprachigen/amerikanischen Raum findet man einige Rezepte zu dieser rohköstlich-veganen Delikatesse, im deutschsprachigen Raum dafür noch recht wenige. Dem möchte ich gerne Abhilfe verschaffen, denn hierbei handelt es sich wahrlich um einen roh-KÖSTLICHEN Kuchen, der nur aus dem Besten vom Besten besteht:

Raspberry-Cheescake, raw-vegan

Für zwei Küchlein à 15 cm Durchmesser cm benötigt ihr folgende Zutaten:

Für den Bodenbelag:

  • 100g Walnüsse
  • 100g Datteln, entsteint
  • 1 Prise Salz

Für die Crème:

  • 150g Cashewkerne
  • 2 EL Cocosöl (z.B. Bio Planète)
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1/2 TL gemahlene Vanille

Für die Soße:

  • 100g Himbeeren
  • 1 1/2 – 2 EL Agavendicksaft

Für die Zubereitung braucht es etwas Zeit (insgesamt ca. 4 Stunden). Denn als erstes solltet ihr die Cashewkerne für ca. 2 Stunden im Wasser einweichen lassen. Das Wasser wird nachher wieder komplett abgeschüttet. In der Zwischenzeit nimmt man die Zutaten für den Boden (Walnüsse, Datteln, Salz) und häckselt diese in einer Küchenmaschine oder Food Processor klein. Nun lassen sich damit prima die Förmchen auskleiden, die Masse dabei kräftig andrücken. Diese können nun bis sie weiter verabeitet werden kühlgestellt werden.

Nachdem die Cashewkerne eingeweicht wurden, bitte das Wasser abgießen und die Kerne zusammen mit dem Agavendicksaft, dem Zitronensaft, der Vanille und dem (bitte erwärmten!) Cocosöl zusammen im Vitamix fein und homogen pürieren. (Das Cocosöl kann man gut in einer Tasse im Wasserbad kurz zum Schmelzen bringen). Wer keinen Vitamix besitzt kann dies natürlich alternativ mit jedem anderen Mixer auch machen, aber es wird nicht so cremig. (Als ich früher noch keinen Vitamix hatte ist es mir so ergangen).

Nun die Cashew-„Cheese“-Créme auf unsere vorbereiteten Törtchenböden verteilen und für ca. 2 Stunden ins Gefrierfach stellen.

Kurz vor dem Servieren die Himbeersoße im Mixer herstellen und auf dem Cheesecake verteilen.

Cheesecake, raw-vegan

So, nun wünsche ich euch einen guten Appetit. Ich verspreche euch, dieser Kuchen wird wirklich jeden überzeugen!

Herzlichst, eure Franziska

Pitahaya-Torteletts (roh, vegan)

Hallo meine Lieben,

Inspiriert von der schönen und farbenfrohen Pitahaya oder auch Drachenfrucht welche ich hier in einem vorherigen Beitrag vorgestellt habe, ist mir die Idee zu einem kleinen roh-veganen Dessert gekommen. Wie bunt und farbenreich die Natur nur sein kann könnt ihr nun mal wieder sehen:

Pitahaya-Törtchen (raw, vegan)

Zutaten:

  • 1 Pitahaya
  • 1 EL Chiasamen (von Govinda)
  • 50 ml Mandelmilch
  • Himbeeren und Aroniabeeren (getrocknet) zur Deko
  • Kokosblütenzucker (von Tropicai)

Die Pitahaya habe ich in etwas dickere Scheiben aufgeschnitten. Darauf den Chiapudding gegeben (wie ich ihn zubereite könnt ihr hier sehen, Informationen über die Chiasamen habe ich hier für euch zusammengefasst). Dekoriert nach Lust und Laune habe ich heute mit Himbeeren und getrockneten Aroniabeeren. Und für ein bisschen Süße noch einen hochwertigen Kokosblütenzucker von Tropicai (Biozertifiziert und ein Unternehmen aus Deutschland) darübergegeben.

Seid kreativ beim Ausprobieren neuer und exotischer Früchte, Lebensmittel und Speisen.

Macht das Leben bunter!

In diesem Sinne, einen schönen Sonntag, eure Franziska