Archiv der Kategorie: Gebackenes

Mein Lieblings-Käsekuchen (vegan)

Hallo ihr Lieben,

Heute möchte ich euch mal wieder gerne eine „süße Back-Idee“ vorstellen. Es gibt einfach Kuchen, Torten und Gebackenes, auf das möchte man auch in der veganen, laktosefreien, Backstube und schon gar nicht bei der sonntäglichen Kaffeetafel verzichten. Aber wer sagt überhaupt, dass man einen Sonntag zum Kuchenessen braucht…? Nein, dieser Lieblings-Käsekuchen darf bedingungslos immer und jederzeit gebacken UND vernascht werden!

Käsekuchen (vegan)

Zutaten für den Boden:

  • 100g Dinkelvollkornmehl
  • 150g Dinkelmehl 630
  • 100g Margarine (z.B. AlsanBio)
  • 1 TL Backpulver
  • 60g Agavendicksaft
  • 2-3 EL Wasser

Zutaten für die Crème-Füllung: Käsekuchen (vegan)

  • 500g Sojajoghurt (natur, gelingt sehr gut mit dem von Alpro)
  • 400g Seidentofu (erhältlich im Biomarkt im Kühlregal, von Demeter)
  • 125g Margarine (z.B. AlsanBio)
  • 80g Mondamin/Speisestärke
  • 80g Agavendicksaft
  • 80g Rohrohrzucker
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone

Die „Zutaten für den Boden“ zu einem homogenen Teig verkneten. Wenn der Teig sehr krümelig ist, einfach etwas Wasser hinzugeben. Dann damit den Boden einer normalen Springform und ca. 4 cm des Randes damit auslegen.

Den Ofen nun auf ca. 175 °C Umluft vorheizen.

Für die Füllung alle Zutaten nacheinander in eine Rührschüssel geben und ebenfalls zu einer homogenen Créme verrühren. Am Besten mit dem Zucker und der Margarine beginnen. Sind sie zu einer homogenen Masse geschlagen, die anderen Zutaten nach und nach hinzu geben. Wer jetzt anfängt davon zu naschen, wird kaum noch aufhören können, so lecker schmeckt bereits die Créme ;-). Zum Schluß den Zitronenabrieb unterheben und die Füllung vorsichtig in die vorbereitete Springform füllen.

Auf der mittleren Schiene für ca. 55-60 Minuten backen. Vor dem Anschneiden und dem Verzehr den Kuchen gut abkühlen lassen. Er wird sich hervorragend schneiden lassen und in etwa die Konsistenz eines New-York-Cheesecake bekommen.

Ich wünsche euch viel Freude mit meinem Rezept! Und wer Lust hat auf eine Käsekuchen-Variante mit Mohn der schaue mal hier vorbei!

Herzliche Grüße, eure Franziska

Käsekuchen (vegan)

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Quinoa-Tarte mit Kirschen (glutenfrei, vegan)

Hallo meine Lieben!

Heute habe ich mal wieder Lust auf etwas Süßes gehabt, dabei erinnert folgendes kleines Küchlein ein bisschen an ein Griesflammerie, nur dass es aus Quinoa hergestellt wurde und damit auch glutenfrei ist. Es kann sowohl warm direkt aus dem Ofen als auf abgekühlt als kleiner Kuchen genossen werden.

Quinoa-tarte mit Kirschen (glutenfrei, vegan)

Zutaten für 2 Förmchen (ca. 14 cm Durchmesser):

  • 100g Quinoa
  • 300ml Wasser
  • 90ml Mandelmilch
  • 30g Rohrohrzucker
  • 2 EL Sojamehl mit 4 EL Wasser
  • 1Msp Vanille
  • Sauerkirschen oder anderes Obst deiner WahlMandelblättchen zur Deko

Für die Zubereitung die Quinoa mit dem Wasser für 20 Min. sanft köcheln lassen (bis das Wasser ganz verkocht ist, Vorsicht dass es dabei nicht anbrennt). Anschließend die Mandelmilch, den Zucker, die Vanille und das Gemisch aus Sojamehl und Wasser hinzugeben und gut unterrühren. Auf die Förmchen verteilen (ggf. diese etwas anfetten), die Kirschen und Mandelplättchen darauf verteilen und bei 175°C für ca 20- 25 Min in den vorgeheizten Ofen geben.

Viel Spaß beim Nachbacken!

Blaubeer-Muffins (vegan)

Hallo Leute,

Das Wochenende ist in vollem Gange, da bedarf es mal wieder einer süßen Idee für den Nachmittagskaffee, die Party, den Geburtstag, oder eben einfach so, für mich wenn ich es mir gut gehen lassen möchte.

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Zutaten:

  • 300g Dinkelmehl (630)
  • 90g Rohrohrzucker
  • 120g vegane Margarine (Alsan Bio)
  • 120g Blaubeeren
  • 20g Mondamin
  • 1 Pck Backpulver
  • 1 Msp gemahlene Vanille
  • 300ml Hafermilch oder Sojadrink
  • 100ml kohlensäurehaltiges Mineralwasser
  • 1 EL Kakao
  • Kokosraspeln zur Deko

Nun einen Rührteig daraus zubereiten: Die Margarine mit dem Zucker schaumig schlagen, nach und nach die trockenen Zutaten (gesiebtes Mehl, Mondamin, Backpulver, Vanille, Kakao) mit den flüssigen Zutaten (Hafermilch und Sprudel) im Wechsel dazugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Ganz zum Schluß damit sie nicht gleich matschig werden die Blaubeeren vorsichtig unterheben und in die Muffinsförmchen verteilen (ergibt ca. 12 Stück). Mit Kokosraspeln garnieren.

Dann bei 180 ° Celcius für ca. 20 Minuten in den Ofen. Wer will mit Puderzucker fein bestäuben.

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Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!

Schneckenudeln (schwedische Art)

Hallo liebe Leute!

Heute hatte ich mal wieder Lust einen alten Klassiker zu backen, der selbstverständlich auch in der veganen Bäckerstube nicht fehlen darf!

Deshalb möchte ich dir nun mein Rezept für „Schneckenudeln“  vorstellen:

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Zutaten für den Teig (ergibt ca. 12 Stück):

  • 250g Dinkelmehl 630 (alternativ auch Weizenmehl)
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 130 ml Haferdrink (alternativ auch Sojadrink)
  • 40g Rohrohrzucker
  • 40g vegane Margarine (Alsan Bio)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Messerspitze Zimt
  • 1 Messerspitze gemahlenen Kardamom

Zutaten für die Füllung:

  • 20 g vegane Margarine (Alsan Bio)
  • 40g Rohrohrzucker
  • 1 TL Zimt
  • ½ TL Kardamom

Die Hafermilch lauwarm erwärmen. Alle weiteren Zutaten in die Rührschüssel geben und mit dem Knethaken oder von Hand über einige Minuten zu einem glatten homogenen Teig verarbeiten der nicht mehr an der Schüssel kleben bleibt. Den Hefeteig dann an einem warmen Ort für mindestens 30 Minuten gehen lassen.

Den Teig nun auf einer bemehlten Unterlage zu einem Rechteck auswellen, ca 0,5 cm stark und nochmals ruhen lassen.

Für die Füllung die Margarine zum Schmelzen bringen (oder zimmerwarm verwenden) und auf dem Teig gleichmäßig verteilen. Nun ein Gemisch aus Zucker, Zimt und Kardamom ebenfalls darauf verteilen und den Teig mit der unteren Kante beginnend der Länge nach oben einrollen. Nun von der Rolle ca 2 cm breite Stücke herunterschneiden und locker auf das Backblech (mit Backpapier) setzen. An dieser Stelle den Schneckenudeln nochmals Ruhezeit gönnen bis der Ofen aufgeheizt ist. 200 ° Celcius Ofentemperatur, Backzeit ca. 6-7 Minuten.

Ein schönes Sonntags-Kaffeetrinken an alle!

Gemüse-Pizza „Freestyle“ mit Mandel-Mozza

Hallo liebe Hungrigen!

Für alle, die auch auf eine Pizza nicht verzichten möchten, hier eine mögliche Variante, bei der man übrigens auch nach Belieben ergänzen oder weglassen darf. Ganz wie die eigenen Vorlieben sind oder was der Kühlschrank hergeben mag. Ich habe sie in Anlehnung an Attila Hildmanns Buch Vegan for Youth gemacht). Den Hefeteig kann man unterschiedlich herstellen, ich werde euch folgend die Variante nennen, die ich auch genau bei dieser Pizza gemacht habe. Man muss zwar entsprechen frühzeitig an die Vorbereitung denken, dann allerdings ist es egal ob der Teig nach sechs oder zehn Stunden weiterverarbeitet wird. Und die Vorbereitung dauert ca. 5 Minuten, also gut morgens noch schnell gemacht…

Als Tipp wenn man mal in einer Pizzeria zu Gast ist, einfach die vegetarische Pizza ohne Käse bestellen, schmeckt wirklich gut, schon ausprobiert und in der Regel kein Problem,… so, nun aber zum Rezept:

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Für den Teig:

  • 330g Dinkelvollkornmehl
  • 330 ml Wasser
  • 1 Päckchen Hefe (trocken oder 1 Würfel Frischhefe)
  • Süßen mit einem EL Apfelsüße, Agavendicksaft, Zucker

… dann den Teig anrühren und in den Kühlschrank stellen bis er weiterverarbeitet wird…. er muss sich dabei verdoppelt haben… Kurz bevor ihr die Pizza dann vervollständigen wollt wird der Teig weiter ergänzt durch

  • 170 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Olivenöl

Diesen Teig dann nochmals an einem warmen Ort gehen lassen, ca. 30 Min. Danach mit Mehl zu einem beliebig großen Pizzaboden auswellen.

Für die Tomatensoße

  • ca. 200g Tomaten
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Salz und Pfeffer
  • 1/2 TL Kurkuma

pürieren und auf dem Pizzaboden verteilen. Nun folgt das „Freestyle“-Gemüse, in meinem Fall waren das Karotten, Zucchini, Paprika, Broccoli, rote Kindneybohnen und Datteltomaten. Die festeren Gemüsesorten am Besten kurz vor dem belegen in etwas Olivenöl anbraten/ andünsten.

Die Pizza kommt dann für zunächst 10 Minuten bei 220 Grad bei Ober-/und Unterhitze in den Backofen. Dann wird der Mandelmozza aufgetragen und die Pizza nochmals für 5 Minuten weitergebacken.

Mandelmozza:

  • 40 g Mandelmus
  • 30 ml Wasser
  • etwas Kurkuma
  • Salz
  • Pfeffer
  • Spritzer Zitronensaft

zu einer homogenen Masse verrühren.

Und dann: Guten Appetit! – Macht das Leben bunter :-)

Schoko-Kokos-Granatapfelkuchen

Hallo schöne Welt, hallo liebe Leute!

Heute stelle ich euch ein sehr leckeres und in die aktuelle Weihnachtszeit passendes veganes Kuchenrezept vor.

kokos_nuss_granatapfelkuchen

Dazu benötigt ihr folgende Zutaten:

  • 200 g Mandeln, oder Haselnüsse, gemahlen
  • 50 g Kokosraspeln, und nachher zur Dekoration noch ein paar Gramm mehr
  • 250 g Mehl
  • 200 g Rohrzucker
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Kakaopulver
  • 50 g Margarine
  • 150 ml Sojamilch
  • 150 ml Kaffee oder Espresso
  • 1 Karotte, geraspelt
  • 1 Granatapfel
  • 100 g Zartbitterkuvertüre

Zuerst alle trockenen Zutaten gut miteinander vermischen. Dann langsam Kaffee und Sojamilch zugeben und gründlich mit dem Mixer verrühren, es sollte keine Klumpen geben. Wenn man noch eine fein geriebene Karotte hinzugibt, wird der Kuchen noch saftiger.

Die Masse in eine gefettete Springform geben. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren, bei mir hat er bei Ober/Unterhitze ca. 45-50 Minuten gebraucht.

Der Kaffee oder die Sojamilch können, je nach Geschmack, mit anderen Flüssigkeiten ersetzt werden, z. B. Saft oder Tee usw. natürlich können auch noch gehackte Zartbitterschokolade ohne Milch, gehackte Nüsse, Kirschen, ein paar Granatapfelkerne o.ä. auch bereits in den Teig zugegeben werden… Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Nachdem ihr ihn aus dem Ofen geholt habt laßt ihr ihn etwas abkühlen und bringt in der Zwischenzeit die Zartbitterkuvertüre im Wasserbad zum Schmelzen. Diese dann auf den Kuchen auftragen, ihn dabei am Besten noch in der Form belassen und solange die Schokolade noch nicht getrocknet ist gebt ihr in die Mitte die Granatapfelkerne und bildet einen weißen Rand mit Kokosraspeln.

Sehr gut schmeckt dieser Kuchen auch noch am zweiten Tag, da finde ich ihn noch saftiger ;-)

Viel Spaß beim Nachbacken, macht das Leben bunter!

Die ursprüngliche Idee zu diesem Kuchen habe ich von Chefkoch.de, allerdings geschmacklich und optisch zum positiven gepimpt ;-)