Archiv der Kategorie: Gebackenes

Rüblitorte zu Ostern (vegan, glutenfrei, ggf. sojafrei)

Hallo meine Lieben,

das Osterfest rückt in großen Schritten näher, und damit auch die Vorbereitungen und die Köstlichkeiten die man an solchen Tagen genießen darf. Deshalb habe ich heute, in Vorbereitung auf den Feiertag morgen, und ja, die Torte wird Ostern leider nicht mehr erleben da sie vorher schon verputzt sein wird, meine Rüblitorte gebacken. Ich habe mein altes, sehr leckeres „normales“ Rezept einer sehr guten Freundin einfach „veganisiert“, und ich muss gestehen, uns schmeckt die Torte vorzüglich. Sie ist richtig saftig, locker und frisch, und wird definitiv ins Repertoire aufgenommen! Deshalb dürft ihr mein Rezept dazu erfahren…;-). Wer den  Sojajoghurt durch Apfelmus/-Mark ersetzt erhält sogar eine sojafreie Variante!

Rüblitorte (vegan, glutenfrei, laktosefrei)

Zutaten (für eine normale Kuchenform oder zwei kleine):

  • 300g Karotten, geraspelt
  • 200g gemahlene Haselnüsse
  • 140g Rohrohrzucker
  • 60g Margarine/AlsanBio
  • 250g Sojajoghurt Natur oder Apfelmus (sojafreie Variante)
  • 80g Mondamin
  • 1 Pck Vanille
  • 1 EL Backpulver
  • Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • Saft und Abrieb einer halben Bio-Zitrone

Für den Guss/Deko:

  • 150g Puderzucker
  • Zitronensaft
  • Zitronen- und Orangenabbrieb, gehackte Mandeln und Pistazien

In einer Rührschüssel nach und nach unter Rühren hinzugeben: Zunächst mit der Margarine dem Zucker, Zimt, und dem Vanillezucker beginnRüblitorte (vegan, glutenfrei, laktosefrei)en. Nach kurzer Zeit das Joghurt und die geraspelten Karotten sowie den Zitronensaft und den Zitronenschalenabrieb einer Bio-Zitrone  hinzugeben. Im Weiteren das Mondamin und das Backpulver, die gemahlenen Haselnüsse und die Prise Salz unterrühren.

Den Ofen auf 180 ° Celsius vorheizen und den Kuchen auf der mittleren Schiene für ca. 55 Min. backen, abhängig welche Kuchenformen verwendet werden. Nach dem Backen die Rüblitorte auskühlen lassen und aus der Form lösen.

In der Zwischenzeit den Guss anrühren: Den Puderzucker langsam mit Zitronensaft verrühren bis die gewünschte Konsistenz des Gusses erreicht ist, dann die Torte damit bestreichen und mit Marzipan-Rübli, oder wie ich es gemacht habe, mit Pistazien, gehackten Mandeln oder Krokant, Zitronen- und Orangenabrieb verzieren.

Rüblitorte (vegan, glutenfrei, laktosefrei)

 

Wer eine sojafreie Variante des Rüblikuchens machen möchte ersetze einfach den Sojajoghurt durch Apfelmus.

Einen schönen Feiertag, eure Franziska!

 

 

Mini Schoko-Kokos-Gugl (vegan)

Hallo meine Lieben und einen schönen Sonntag wünsche ich euch!

Ein weiteres Wochenende da, und somit auch die Zeit und die Lust etwas schönes, leckeres und Süßes zu backen. Irgendwie gehört es doch zum Wochenende dazu! Das fängt schon am mit dem „Gefühl Wochenende zu haben“ wenn man sich ein Rezept überlegen darf, sich dann mit Zeit an die Zubereitung macht und die Krönung ist dann, am besten an beiden Tagen, das Gebackene zum Kaffe, zum Frühstück, ganz egal, zu verkosten. Heute wollte ich gerne meine kleinen Gugl“hüpfchen“ backen, und zwar mit Schokolade, Kokos und Karotte. Diese macht sie besonders schön saftig.

Mini-Gugel Schoko-Kokos (vegan)

Für 24 kleine Gugl benötigt man:

  • 200 g Mandeln, oder Haselnüsse, gemahlen
  • 50 g Kokosraspeln, und nachher zur Dekoration noch ein paar Gramm mehr
  • 250 g Mehl
  • 200 g Rohrzucker
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Kakaopulver
  • 50 g Margarine (z.B. AlsanBio)
  • 300ml Soja- oder Getreidemilch
  • 1 Karotte, geraspelt
  • ca. 50 g Zartbitterkuvertüre

Zuerst alle trockenen Zutaten gut miteinander vermischen. Dann langsam die Milch und die geschmolzene Margarine hinzugeben und gründlich mit dem Mixer verrühren, es sollte keine Klumpen geben. Zum Schluss noch die geraspelte Karotte unterheben.

Die Masse in die kleinen, etwas gefetteten Silikonförmchen geben. Alternativ könnte man sie auch als kleine Muffins/Cupcakes machen. Den Ofen auf 170 Grad vorheizen. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren, bei mir haben sie bei Ober/Unterhitze ca. 20 Minuten gebraucht.

Nach dem Backen die kleinen Kugel vorsichtig aus der Form lösen und weiter Auskühlen lassen. In der Zwischenzeit die Zartbitterkuvertüre im Wasserbad zum Schmelzen bringen, und die kleinen Kugel kopfwärts eintauchen, danach mit den Kokosraspeln garnieren.

Viel Spaß beim Nachbacken, und allen ein schönes Wochenende!

Eure Franziska

Hier sind noch einige vegane Ideen für weitere Sonntags-Leckereien:

Zitronenkuchen (vegan)

Hallo meine Lieben!

Zitronenkuchen (vegan)Allen zusammen einen wunderschönen guten Morgen!

Heute ist wieder einer der „ich backs mir“- leckere Kuchen-und Backrezepte-Tag von Clara von Tastesheriff (s.u.). Die Aufgabe dieses mal lautet: „Gugelhupf, Napfkuchen, Topfkuchen oder Rodonkuchen, Hefeteig oder Rührteig“- ganz worauf man Lust hat! Und natürlich habe ich, und das nicht ohne meinen geliebten Zitronenkuchen! – wobei mir noch so viel anderes eingefallen wäre zu backen, aber die ganzen Kuchen und Rezepte und schönen Bilder werden alle noch kommen!

Das besondere an diesem Rezept ist eben wieder, dass es vegan, sprich ohne Milch, Butter und Ei hergestellt wurde – dafür aber mit anderen leckeren Zutaten. Auf Weizenmehl versuche ich recht häufig zu verzichten und es zumindest wie in diesem Falle durch Dinkelmehl zu ersetzen. Wer seinen Kuchen „ganz hell und weiß“ mag darf natürlich auch gerne das feine Weizenmehl verwenden.

Zitronenkuchen (vegan)

Folgende Zutaten werden benötigt:

  • 300g Dinkelmehl Typ 630
  • 50g Mondamin
  • 150g Rohrohrzucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 2 TL Backpulver
  • 100g Margarine (z.B. AlsanBio)
  • 1-2 Bio-Zitronen Saft und Abrieb und ggf. Deko
  • 250ml Sprudel (alternativ Wasser)
  • Für den Guss: 1 Tasse Puderzucker

Für die Zubereitung zunächst die Margarine vorsichtig auf dem Herd in einem kleinen Extratopf zerlassen, nicht kochen! In der Zwischenzeit in einer Rührschüssel das Mehl, Mondamin, Zucker, Vanillezucker und Backpulver trocken verrühren. Nun nach und nach die feuchten Zutaten wie die Margarine und den Sprudel hinzugeben und unter Rühren zu einer homogenen cremigen Masse werden lassen. Zum Schluss noch den Zitronenabrieb einer mit lauwarmem Wasser abgewaschenen Bio-Zitrone unterrühren.

Den Teig dann in eiZitronenkuchen (vegan)ne vorgefettete Kastenform füllen und bei 160-170° für ca. 55-60 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe schauen ob er durch ist, jeder Ofen ist anders ;-)

Nach dem Abkühlen den Kuchen aus der Form stürzen und den Zuckerguss anrühren (die Tasse Puderzucker solange mit Zitronensaft beträufeln und dabei umrühren bis ein cremiger Guss entsteht. Diesen dann auf dem Kuchen verteilen, entweder mit dem Pinsel streichen oder wie hier einfach vorsichtig giessen. Danach habe ich nochmals mit Zitronenabbrieb, Zitronenmelisse und Zitronenscheiben dekoriert.

Viel Spaß beim Nachbacken und Schlemmen!

Einen schönen Tag wünsche ich euch, eure Franziska

 

P.S.: Meine weiteren Kuchenrezepte mit denen ich schon dort teilgenommen habe sind folgende:

 

Hier geht es ab heute wieder zu vielen leckeren Kuchenrezepten, alle gesammelt auf der Website von Tastesheriff, schaut dort mal vorbei.

 

Mein Lieblings-Käsekuchen (vegan)

Hallo ihr Lieben,

Heute möchte ich euch mal wieder gerne eine „süße Back-Idee“ vorstellen. Es gibt einfach Kuchen, Torten und Gebackenes, auf das möchte man auch in der veganen, laktosefreien, Backstube und schon gar nicht bei der sonntäglichen Kaffeetafel verzichten. Aber wer sagt überhaupt, dass man einen Sonntag zum Kuchenessen braucht…? Nein, dieser Lieblings-Käsekuchen darf bedingungslos immer und jederzeit gebacken UND vernascht werden!

Käsekuchen (vegan)

Zutaten für den Boden:

  • 100g Dinkelvollkornmehl
  • 150g Dinkelmehl 630
  • 100g Margarine (z.B. AlsanBio)
  • 1 TL Backpulver
  • 60g Agavendicksaft
  • 2-3 EL Wasser

Zutaten für die Crème-Füllung: Käsekuchen (vegan)

  • 500g Sojajoghurt (natur, gelingt sehr gut mit dem von Alpro)
  • 400g Seidentofu (erhältlich im Biomarkt im Kühlregal, von Demeter)
  • 125g Margarine (z.B. AlsanBio)
  • 80g Mondamin/Speisestärke
  • 80g Agavendicksaft
  • 80g Rohrohrzucker
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone

Die „Zutaten für den Boden“ zu einem homogenen Teig verkneten. Wenn der Teig sehr krümelig ist, einfach etwas Wasser hinzugeben. Dann damit den Boden einer normalen Springform und ca. 4 cm des Randes damit auslegen.

Den Ofen nun auf ca. 175 °C Umluft vorheizen.

Für die Füllung alle Zutaten nacheinander in eine Rührschüssel geben und ebenfalls zu einer homogenen Créme verrühren. Am Besten mit dem Zucker und der Margarine beginnen. Sind sie zu einer homogenen Masse geschlagen, die anderen Zutaten nach und nach hinzu geben. Wer jetzt anfängt davon zu naschen, wird kaum noch aufhören können, so lecker schmeckt bereits die Créme ;-). Zum Schluß den Zitronenabrieb unterheben und die Füllung vorsichtig in die vorbereitete Springform füllen.

Auf der mittleren Schiene für ca. 55-60 Minuten backen. Vor dem Anschneiden und dem Verzehr den Kuchen gut abkühlen lassen. Er wird sich hervorragend schneiden lassen und in etwa die Konsistenz eines New-York-Cheesecake bekommen.

Ich wünsche euch viel Freude mit meinem Rezept! Und wer Lust hat auf eine Käsekuchen-Variante mit Mohn der schaue mal hier vorbei!

Herzliche Grüße, eure Franziska

Käsekuchen (vegan)

MerkenMerken

Quinoa-Tarte mit Kirschen (glutenfrei, vegan)

Hallo meine Lieben!

Heute habe ich mal wieder Lust auf etwas Süßes gehabt, dabei erinnert folgendes kleines Küchlein ein bisschen an ein Griesflammerie, nur dass es aus Quinoa hergestellt wurde und damit auch glutenfrei ist. Es kann sowohl warm direkt aus dem Ofen als auf abgekühlt als kleiner Kuchen genossen werden.

Quinoa-tarte mit Kirschen (glutenfrei, vegan)

Zutaten für 2 Förmchen (ca. 14 cm Durchmesser):

  • 100g Quinoa
  • 300ml Wasser
  • 90ml Mandelmilch
  • 30g Rohrohrzucker
  • 2 EL Sojamehl mit 4 EL Wasser
  • 1Msp Vanille
  • Sauerkirschen oder anderes Obst deiner WahlMandelblättchen zur Deko

Für die Zubereitung die Quinoa mit dem Wasser für 20 Min. sanft köcheln lassen (bis das Wasser ganz verkocht ist, Vorsicht dass es dabei nicht anbrennt). Anschließend die Mandelmilch, den Zucker, die Vanille und das Gemisch aus Sojamehl und Wasser hinzugeben und gut unterrühren. Auf die Förmchen verteilen (ggf. diese etwas anfetten), die Kirschen und Mandelplättchen darauf verteilen und bei 175°C für ca 20- 25 Min in den vorgeheizten Ofen geben.

Viel Spaß beim Nachbacken!

Blaubeer-Muffins (vegan)

Hallo Leute,

Das Wochenende ist in vollem Gange, da bedarf es mal wieder einer süßen Idee für den Nachmittagskaffee, die Party, den Geburtstag, oder eben einfach so, für mich wenn ich es mir gut gehen lassen möchte.

IMG_0477

Zutaten:

  • 300g Dinkelmehl (630)
  • 90g Rohrohrzucker
  • 120g vegane Margarine (Alsan Bio)
  • 120g Blaubeeren
  • 20g Mondamin
  • 1 Pck Backpulver
  • 1 Msp gemahlene Vanille
  • 300ml Hafermilch oder Sojadrink
  • 100ml kohlensäurehaltiges Mineralwasser
  • 1 EL Kakao
  • Kokosraspeln zur Deko

Nun einen Rührteig daraus zubereiten: Die Margarine mit dem Zucker schaumig schlagen, nach und nach die trockenen Zutaten (gesiebtes Mehl, Mondamin, Backpulver, Vanille, Kakao) mit den flüssigen Zutaten (Hafermilch und Sprudel) im Wechsel dazugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Ganz zum Schluß damit sie nicht gleich matschig werden die Blaubeeren vorsichtig unterheben und in die Muffinsförmchen verteilen (ergibt ca. 12 Stück). Mit Kokosraspeln garnieren.

Dann bei 180 ° Celcius für ca. 20 Minuten in den Ofen. Wer will mit Puderzucker fein bestäuben.

IMG_0500

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!

Schneckenudeln (schwedische Art)

Hallo liebe Leute!

Heute hatte ich mal wieder Lust einen alten Klassiker zu backen, der selbstverständlich auch in der veganen Bäckerstube nicht fehlen darf!

Deshalb möchte ich dir nun mein Rezept für „Schneckenudeln“  vorstellen:

IMG_0043

Zutaten für den Teig (ergibt ca. 12 Stück):

  • 250g Dinkelmehl 630 (alternativ auch Weizenmehl)
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 130 ml Haferdrink (alternativ auch Sojadrink)
  • 40g Rohrohrzucker
  • 40g vegane Margarine (Alsan Bio)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Messerspitze Zimt
  • 1 Messerspitze gemahlenen Kardamom

Zutaten für die Füllung:

  • 20 g vegane Margarine (Alsan Bio)
  • 40g Rohrohrzucker
  • 1 TL Zimt
  • ½ TL Kardamom

Die Hafermilch lauwarm erwärmen. Alle weiteren Zutaten in die Rührschüssel geben und mit dem Knethaken oder von Hand über einige Minuten zu einem glatten homogenen Teig verarbeiten der nicht mehr an der Schüssel kleben bleibt. Den Hefeteig dann an einem warmen Ort für mindestens 30 Minuten gehen lassen.

Den Teig nun auf einer bemehlten Unterlage zu einem Rechteck auswellen, ca 0,5 cm stark und nochmals ruhen lassen.

Für die Füllung die Margarine zum Schmelzen bringen (oder zimmerwarm verwenden) und auf dem Teig gleichmäßig verteilen. Nun ein Gemisch aus Zucker, Zimt und Kardamom ebenfalls darauf verteilen und den Teig mit der unteren Kante beginnend der Länge nach oben einrollen. Nun von der Rolle ca 2 cm breite Stücke herunterschneiden und locker auf das Backblech (mit Backpapier) setzen. An dieser Stelle den Schneckenudeln nochmals Ruhezeit gönnen bis der Ofen aufgeheizt ist. 200 ° Celcius Ofentemperatur, Backzeit ca. 6-7 Minuten.

Ein schönes Sonntags-Kaffeetrinken an alle!